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Gangs of New York, dtsch. Ausgabe
 
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Gangs of New York, dtsch. Ausgabe [Taschenbuch]

Herbert Asbury
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



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Produktinformation

  • Taschenbuch
  • Verlag: Heyne (April 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 345318582X
  • ISBN-13: 978-3453185821
  • Größe und/oder Gewicht: 18 x 11,6 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 478.202 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Eine fesselnde Chronik unfassbar armer, brutaler und korrupter Zeiten - und der Schattenseiten der Immigration." (Die Woche)

Kurzbeschreibung

Das Buch - ein Klassiker von 1928 - ist die Chronik des New Yorker Bandenwesens von Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum Beginn der 20er Jahre - der Zeit der Prohibition des des organisierten Verbrechens. Ergänzt mit zahlreichen alten Stichen und frühen Fotografien.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Wer den Film "Gangs of New York" von Martin Scorsese gesehen hat, mag denken: "Musste soviel Gewalt sein? Das ist ja alles ein wenig dick aufgetragen!"

Der Film beruht jedoch auf Augenzeugenberichten aus dem New York des 19. Jahrhunderts. Im Taschenbuch sind diese mit Kupferstichen illustriert, die zeigen, dass Scorsese sogar eine abgeschwächte Version der grausamen Realität auf die Kinoleinwand gebracht hat. Mit der Faszination des Grauens liest man, wie Charles Dickens die schreckliche Armut der Einwanderer beschreibt. Man erfährt, wie es kam, dass in den Armen-Vierteln Babys von Ratten aufgefressen wurden, dass "Bill the Butcher" wirklich existiert hat und wie die Einwanderer im Bürgerkrieg sinnlos verheizt wurden, während die reichen US-Bürger sich freikauften.

Zugegeben: Das Buch ist nichts für schwache Nerven. Läge dieses dunkle Kapitel der Geschichte nicht schon so weit zurück, dann wäre es vieleicht unerträglich, über soviel Leid und Elend zu lesen. So aber kann man das Buch lesen, völlig entsetzt sein und hinterher sagen: Gott-sei-dank leben wir heute in zivilisierteren Verhältnissen!! Auf jeden Fall wird man die USA und den American Dream nach der Lektüre des Buches mit völlig anderen Augen sehen.

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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Redaktion Literaturtipp.com TOP 50 REZENSENT
Auf den Straßen liegen modernd Tote, Kinder verhungern erbärmlich, Frauen prostituieren sich, um zu überleben. Derweilen reihen sich die Männer in verschiedenen Gangs auf und gehen mit Axt, Keule oder Knarre aufeinander los. Der Alltag in New York im Jahre 1863 ist pure Barbarei, Brutalität in Reinform. Im Hafenviertel "Five Points" tobt der Bandenkrieg und die beiden stärksten Gangs liefern sich heftige Gefechte um die Macht in der Metropole: Die englischstämmigen Atheisten, angeführt vom sadistischen Bill "The Butcher" Cutting, und die katholischen Iren. Es herrscht Krise und Krieg in New York. Ein blutiger, erbarmungsloser Krieg der Rassen und Klassen, ein Krieg um Religion, Macht und Politik.

Was wie ein Abenteuerroman klingt, ist Wahrheit und Teil der Chronik von Herbert Asbury, feinfühlig aus dem Englischen von Anja Schünemann übersetzt und mit historischen Illustrationen und Schwarzweiß-Fotos aus dem Fundus der Geschichte gespickt. Dieses Buch diente dem gleichnamigen Film von Martin Scorsese als Vorlage für den opulenten Kinofilm mit Leonardo DiCaprio und Cameron Diaz in den Hauptrollen, der für 10 Oscars nominiert wurde.

Eine Chronik, so wird "Gangs of New York" genannt - und ist doch weitaus mehr: Das Buch gibt Einblick in die gesamte Entstehung des New Yorker Bandenwesens, in das Leben der berüchtigten Elendsviertel, bis hin zur Prohibition und den korrupten Geschäften der Mafia, den Terror, der zunehmend Macht über die ganze Stadt gewann. Dabei werden lasterhafte Persönlichkeiten geschildert, Gangster menschlich greifbar und das Handeln logisch, gleichgültig, ob es sich um gescheiterte Existenzen oder - nach Aussage des Autors - einige wenige "intelligente und tüchtige" Männer geht, denn sie alle handelten nach dem, in das sie hineingeboren wurden - Elend und Gewalt.

Die brillante Schreibe und bildreiche Sprache, die der Kriminalhistoriker und Autor in "Gangs of New York" verwendet, lässt den Leser eintauchen in diese betrübt-bestechende Welt. Fundamentiert auf zahlreichen Chroniken, teils aus der Feder des Autors selbst, teils aus anderen Quellen, wie Zeitungen und Polizeiakten, die sorgfältig in der Bibliographie im Anhang aufgelistet sind, wird "Gangs of New York" zu einem historischen und unvergesslichen Werk, welches nur schwerlich aus der Hand gelegt werden kann, wenn man einmal begonnen hat, darin zu blättern.
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4 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Gangs of New York 25. Mai 2004
Von Ein Kunde
Für diejenigen, die wissen wollen wie es früher zu den Gangs gekommen ist, wird dieses Buch sehr interessant sein.
Im Allgemeinen wird beschrieben, wie sich diese Gangs gebildet haben und was für Gebäude anggriffen wurden.

Das Buch ist finde ich nicht so gut, weil viel zu viele Namen genannt werden von unwichtigen und manchmal auch wichtigen Personen, die man sich so oder so nicht merken kann.
Jeder noch so kleine Aufstand wir ausfühlich erzählt, mit Straßennamen an denen er stattfand, welche häuser abgebrannt wurden usw.

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