Jack Kerouac, der wortgewaltige Wortführer der Beat-Generation, gibt hier seine Anleitung zur Rucksackrevolution. Geschildert wird das rauschhafte Sichausleben junger Amerikaner der Nachkriegszeit und der nihilistische Protest gegen den Konformismus der amerikanischen Mittelklasse. Kerouac trampte nach dem Weltkrieg selbst mehrere Jahre als Gelegenheitsarbeiter durch die Vereinigten Staaten und Mexiko, ebenso vagabundieren und gammeln der Romanheld Japhy Ryder und sein Trampkollege durch die Seiten des Buches. Schließlich landen sie in der Boheme-Metropole San Francisco, wo sie mit nackten Mädchen, Cool Jazz und LSD ausgefallene Feste feiern. Ständig ist diese Beat-Generation auf der Suche nach einem Dasein voller Freiheit, Solidarität, Sex, Rock und nach einer Alternative zu unserer zerstörerischen Konsumgesellschaft. In fast allen Werken von Jack Kerouac, besonders aber in dem Roman "Gammler, Zen und hohe Berge" ist der Einfluß des Zen-Buddhismus zu spüren. Manfred Orlick, Halle