Gerard Butler ist ein Schauspieler, der durchaus überzeugen kann, sei es nun als metzelnder Leonidas oder charmanter Kautions-Cop. Und wer Dexter Morgan kennt, der braucht an Michael C. Hall auch nicht zu zweifeln.
Umso bedauerlicher, was hier mal wieder trotz guter Schauspieler rausgekommen ist. Ein kruder Mix aus Running Man, Real-Life-Egoshooter und den Sims! Da können sich User also in echte Menschen einloggen und mit denen dann "spielen"! Die Idee ist ja an sich nicht übel und zumindest in gewisser Hinsicht originell.
Was hier allerdings umgesetzt wurde grenzt eher an "Game over". Die Handlung ist reichlich verworren und man muss sich -wohlgemerkt bei einem Actionfilm(!)- schon Mühe geben, zwischen mehr oder weniger willkürlich aneinandergereihten Dauerballerorgien noch den roten Faden zu finden. Die Kampfsequenzen selbst sind überhaupt nichts besonderes. Einzig die Szene, wo der Hauptheld eine Flasche Wodka zu Treibstoff "umfunktioniert", ist ganz amüsant.
Ansonsten jedoch recht stupide und auch für einen simplen Actionkracher sehr unbefriedigend. Das geht wesentlich besser, gradliniger und wirkungsvoller.
Fazit: "Gamer" ist ein ziemlicher "Lamer"