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Game over
 
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Game over [Gebundene Ausgabe]

Philip Kerr
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (70 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 494 Seiten
  • Verlag: Wunderlich (1996)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3805205864
  • ISBN-13: 978-3805205863
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,8 x 4,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (70 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 473.772 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Philip Kerr
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Kaum hat der weltweit gefeierte Architekt Ray Richardson im Herzen von Los Angeles das neue Verwaltungsgebäude der chinesischen Yu Corporation errichtet, ereignen sich in ihm geheimnisvolle Zwischenfälle. Die Computersteuerung des High-Tech-Hochhauses benimmt sich plötzlich so, als hätte sie einen eigenen Willen. Nach zwei ominösen Todesfällen scheint die Katastrophe perfekt zu sein. Von nun an ist in diesem Bauwerk nichts mehr vorhersehbar.

carpe.com

Der Stararchitekt Ray Richardson und sein Stab bauen für die chinesische Firma Yu Inc. das erste intelligente Bürogebäude der Welt. Kein Hausmeister oder Wachmann ist notwendig, um das Gebäude in Betrieb zu halten, ja sogar die Putzfrau ist durch intelligente Säuberungsmechanismen und Roboter abgeschafft. Auch die Empfangsdame ist -- da die Firma Angst hat sie könnte von eventuellen Terroristen als Geisel genommen werden -- nur ein Hologramm in der Eingangshalle. Die Kommunikation funktioniert innerhalb des Gebäudes per Intranet, nach außen nur per elektronischer Post und Telefon -- der Traum vieler Sekretärinnen wird war: Papier ist endgültig nicht mehr notwendig.

Verantwortlich für die Steuerung vom Fahrstuhl bis zur selbstreinigenden Toilette ist ein Supercomputer mit dem Namen Abraham, der den gesamten vierten Stock des Hochhauses einnimmt. Abraham ist der erste intelligente Computer der selbstreferentiell arbeitet, d.h. in der Lage ist seine Algorithmen selbstständig umzuschreiben und an jede Situation anzupassen.

Trotz aller Technik lassen die Auftraggeber das Gebäude von der Fengshui-Expertin Jenny Bao untersuchen, da sie das neue Gebäude nur bereit sind zu akzeptieren, wenn es ein gutes Fengshui hat. Jenny Bao weist darauf hin, daß der vierte Stock Unglück bringen kann, da die Vier im chinesischen eine Unglückszahl. Auch der riesige tropische Baum, der in der Mitte des Gebäudes gepflanzt wurde und im Zentrum eines rechteckigen Teiches steht birgt ihrer Meinung nach ein schlechtes Vorzeichen, da diese Kombination von oben betrachtet das "Kun" ergibt, ein chinesisches Zeichen das Not und Umzingelung bedeutet.

Doch nur wenige Tage vor der Übergabe des Gebäudes geschieht der erste mysteriöse Todesfall: der Computerspezialist Hideki Yojo wird tot vor einem der Bildschirme im Computercenter aufgefunden. Die Detectives Nathan Coleman und Frank Curtis werden gerufen, können aber keine Anzeichen für einen Mord entdecken. Die Obduktion ergibt, daß Yojo an den Folgen eines epileptischen Anfalls gestorben ist, die durch flackernde Bildschirme oder Lichter ausgelöst werden können.

Erst als auch der Wachmann Sam Gleig -- der bis zur vollständigen Inbetriebnahme das Gebäude bewacht, tot im Keller gefunden wird fangen Curtis und Coleman an in Sachen Mord zu ermitteln und geraten in eine fast tödliche Falle, mit der nicht einmal der Architekt Ray Richardson oder die Fengshui-Expertin Jenny Bao gerechnet hätte.

Philip Kerr schafft in Game Over einen Super-Gau der Technikgläubigkeit. Der Fall, in dem der Mensch nicht mehr in der Lage ist Einfluss auf das von ihm selbst Geschaffene zu nehmen, frei nach Goethes: "Die Geister die ich rief, wird ich nun nicht los."

Wie auch schon im Krimi Das Wittgensteinprogramm bemüht sich Kerr um Vielfältigkeit der Perspektiven. Die Story wird nur aus Sicht der Detectives beschrieben, sondern auch die Facettenreichen Nebencharaktere aus dem Stab des stets aufbrausenden Ray Richardson, werden geschickt in das Netz aus Vorfällen eingesponnen. Und fehlen darf auch nicht die Perspektive des Mörders, die sich hier einmal vollkommen anders als gewohnt darstellt.

Wieder einmal Spannung vom Feinsten aus der Feder des britischen Krimiautors. --Gunnar Michaelsen -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
haben Sie schon mal...... 10. Oktober 2004
Format:Taschenbuch
beim Verlassen eines Gebäudes durch eine automatische durch Lichtschranken gesteuerte Tür darüber nachgedacht, dass diese Tür einfach zubleiben würde und Sie im Gebäude gefangen wären?
Nein? Dann sollten Sie Philip Kerrs "Game over" lesen! Wahrscheinlich würden Sie danach selbst beim Betreten eines Fahrstuhls ein wenig länger darüber nachdenken, wie so ein Teil überhaupt funktioniert.
In L.A. steht ein neues Hightech-Bürohochhaus kurz vor seiner baulichen Endabnahme. Es ist das modernste Gebäude seiner Zeit, komplett gesteuert über einen Computer. Über Sprachindentifizierung und Wärmesensoren weiß dieses Superhirn immer, welche Personen sich wo im Gebäude aufalten, wer rein und wer raus darf, er steuert die Klimaanlagen, die Reinigungsroboter, die Toilettenspülungen und empfängt seine Besucher mit einem dreidimensionalen Hologramm einer sprechenden Schönheit am Empfangstresen. Das Hightech-Hochhaus soll zum Prestige-Objekt des Star-Architekten Ray Richardson werden, auch wenn die Fengshui-Beraterin des Bauherrn einige Bedenken anzumelden hat. Der erste Tote, ein Programmierer, scheint noch einem Unfall zum Opfer gefallen zu sein, doch beim zweiten Toten muss man schon von Mord ausgehen. Bei der Generalprobe zur Überprüfung aller Gebäudefunktionen am Freitagabend, schließt der Computer plötzlich alle Ausgänge und kappt die Kommunikationswege nach außen. Was zuerst einfach nur ärgerlich für die knapp 20 Menschen im Inneren des Hochhauses erscheint, entwickelt sich schnell zu einem Horror-Sezenario, bei dem es am Ende ums nackte Überleben geht.
In rasantem Tempo führt Kerr seine Leser durch die Geschichte, ist dabei wenig zimperlich, aber stets glaubwürdig. Was mir wieder einmal nicht gefallen hat ist, dass Kerr sich auf zu viele Charaktere verstrickt, von allen weiß man ein bisschen was, aber nicht genügend um sich ihnen näher zu fühlen. Wieder gibt es keinen Protagonisten, mit dem man sich ereifern oder mit dem man mitfiebern könnte. Und so sind auch die ersten 50 Seiten wirklich abschreckend träge, vollgespickt mit Namen, die man sich echt nicht merken kann. Lesen Sie ruhig darüber hinweg, Sie bekommen die Personen sowieso noch näher vorgestellt, sobald die Türen des Gebäudes geschlossen sind. Dann entwickelt sich der Roman nämlich zu einem echten Pageturner, den Sie nicht mehr aus der Hand legen!
War diese Rezension für Sie hilfreich?
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Chrissi
Format:Taschenbuch
Was bei Erscheinen wie ein Science-Fiction Roman geklungen haben mag, ist heute in Teilen erschreckende Realität. Philipp Kerr hat kommende Trends aufgezeigt (das "papierlose" Büro, die total Zugangs- und Bewegungskontrolle, Computerviren, moderne Smartoffices ...) und ihnen erschreckende Extrema gegeben. Als ich das Buch nun 2006 gelesen habe, war sicher kein Erstaunen mehr möglich, das Erschrecken und die Furcht vor der "allwissenden" und die Kontrolle über den Menschen übernehmende Technik bleibt. Insbesondere, wenn die intelligente Computertechnologie, die von der Wissenschaft und vielen Anderen herbeigesehnt wird, wird es heimtückisch. Und mit dieser Heimtücke entsteht ein äußerst spannender Roman, in dem es wenig auf die handelnden Personen ankommt, als vielmehr auf die sich langsam fehlgeleitete Intelligenz des Hochhausintelligenz die sich gegen die Menschen richtet. Und wenn man Mensch oder die Geschichte des Buches schon in einer Sackgasse wähnt, dann geht es erst richtig los. Bis zur letzten Seite ist dieser Roman spannend und erst zum Ende hin wird deutlich, warum der Gebäudercomputer so handelt wie er handelt. Beste Unterhaltung.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
,,Game Over'' ist das, was ich nie zu lesen gehofft hatte: ein wirklich guter, schneller Aktion-Roman mit High-Tech-Flair. Die Story ist schnell erzaehlt: Ein Architekur-Buero (in LA) stellt fuer einen Japanischen Computerkonzern ein hochmodernes Hochhausgebaeude fertig. Clue des ausgefallenen Baus ist ein intelligentes Computersystem, das die gesamte Elektronik des Gebaeudes steuern soll - und sich zudem noch (ganz nach den Lehren der Kuenstlichen Intelligenz (KI)) in eine verbesserte Variante seiner selbst weiterentwickeln soll, wenn es genug ueber das Gebaeude gelernt hat. Dieser Evolutionsprozess spring schon mal vor Fertigstellung des Gebaeudes an - basierend auf den Verhaltensmustern der Bauarbeiter etc., kann aber durch toeten des Evolutionsproduktes und Reaktivierung des Ausgangsprogramms revidiert werden. Dann kommt der Tag, an dem das Architektenteam die Abnahme des Bauwerks vorbereitet ... und der Computer die Herrschaft ueber das Gebaeude uebernimmt.

Kurze Fragen - kurze Antworten:

Was ist so faszinierend an diesem Roman? Kerr denkt konsequent den Gedanken vom papierfreien, vollelektronischen Wolkenkratzer zuende und zeigt dabei gnadenlos die Schwachstellen dieses Denkansatzes auf.

Gibt es auch menschliche Hauptfiguren? Ja, und sie sind sehr eindringlich gezeichnet. Der arrogante und tryrannische Meisterarchitekt, der gefeuerte Projektleiter, die vom Auftraggeber eingesetzte Fengshui-Beraterin sind wirklich interesseant, wenn auch etwas ueberzeichnet.

Siegt am Ende Mensch oder Maschine? Die klare Antwort hierauf ist ein unverbluemtes JA.

Gibt's auch Schwachpunkte? Wer in diesem Roman Anstoesse zur Emanzipation der Frau erwartet, wird bitterst enttaeuscht werden.

Fazit: Ein schneller und trotz seines Umfangs schnell zu lesender Roman, dem ich eine grosse Leserschaft, nicht nur aus dem Bereich der SF-Fans wuensche. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)

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Die neuesten Kundenrezensionen
stark angefangen...
Ich bin durch einen Zeitungsartikel auf dieses Buch gestoßen, und die Idee war faszinierend. Der Roman ist gut geschrieben, originell ist die Denksicht des Computers. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von olympia05 veröffentlicht
Voll nach meinem Geschmack
Das neue Gebäude der Yu-Corporation steht kurz vor der Einweihung. Es ist ausgestattet mit modernster Technik: einem intelligenten Zentralcomputer, der sich selbst... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Samya Daleh veröffentlicht
Konstruiert und mit vorhersehbarer Handlung
Ich habe schon viele spannende Bücher von Kerr gelesen (zB. die Berlin-Trilogie, das Wittgensteinprogramm, ...) - dieses gehört aber mit Sicherheit nicht dazu. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von wos veröffentlicht
Ganz schrecklich!
Ich habe dieses Hörspiel ohne große Erwartungen gehört und es hat mir leider überhaupt nicht gefallen. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von dariusmk veröffentlicht
Hätte mir schon mehr erwartet...
Habe dieses Buch aufgrund der vielen guten Rezensionen gelesen. Aber so richtige Spannung kam meiner Meinung nach nur ganz selten auf. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. Februar 2010 von M. Schmid
CD gut gemacht aber Story dünn
Das Hörbuch ist mit vielen netten Effekten und guten Sprechern umgesetzt worden. Die Computerstimme hört sich so ähnlich an, wie die Vorleseprogramme für... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. August 2008 von sinucello
ganz nett aber echt zäh
Das Buch wurde mir in wärmstens Empfohlen.
Aber irgendwie konnte es mich nicht wirklich überzeugen. Es ist einfach zu zäh geschrieben. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. Mai 2008 von M. Kretschmer
Spannend!
Ein Thriller, der in einem hochtechnisierten Hochhaus spielt, das dann außer Kontrolle gerät und die Besucher tötet??? Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Februar 2008 von Bookoholic
Schlechte Übersetzung
Ich kann mich den anderen Rezensenten nur anschließen. Im Wesentlichen handelt es sich um eine spannende Geschichte. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. November 2007 von C. Schmidt
Gutes Buch, miserabel übersetzt
Wie schon viele vor mir geschrieben haben ist das Buch an sich gut, wenn man Unterhaltung erwartet. Darauf braucht man nicht weiter einzugehen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. September 2007 von Krait
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