Mit "Gambling" knüpft Dick Francis nahtlos an sein gewohntes Erfolgmuster an. Im Mittelpunkt steht wieder Sid Halley, der sympathische ehemalige Hindernis-Jockey und jetzige Privatdetektiv, der Francis-Liebhabern bereits aus "Handicap" und "Favorit" bekannt ist.
Diesmal wird Sid in einen Fall um Renn- und Wettmanipulationen verstrickt. Ein Jockey und ein Trainer werden kurz nacheinander ermordert. Alles deutet darauf hin, dass beide in umfangreiche Rennmanipulationen verstrickt waren. Sid glaubt jedoch nicht daran, zumal ihm beide aus seiner Zeit als aktiver Jockey sehr gut bekannt sind. Er beginnt Fragen zustellen und bringt damit seine Liebsten in allergrößte Gefahr...
"Gambling" glänzt wieder durch die bekannten Muster, die auch die anderen Francis-Romane bereits zu wirklichen Lesevergnügen gemacht haben: ein sympathischer Held, der den Schurken immer einen Schritt voraus ist, skrupellose Bösewichte, den typischen Francis-Wortwitz, der für viele heitere Lesemomente sorgt und einen gut durchdachten und gut aufgebauten Plot, der mit einigen Überraschungen aufwartet. Daneben bedient sich Francis aber auch neuester Ermittlungstechnik. So werden beispielsweise in aus CSI bekannter Art und Weise Haarwurzeln und Speichelproben analysiert und DNA-Profile gewonnen, mit deren Hilfe die Täter überführt werden können.
Für mich ein typischer und rundum gelungener Francis. Auch dieses Buch des Autors wird sicher einen besonderen Platz in meinem Bücherregal erhalten!