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Reizvoll ergänzt haben die beiden Künstler die auch tontechnisch hervorragende Aufnahme mit Orgelchörälen Bachs, die er zwischen 1708 und 1717 als Weimarer Hoforganist komponierte: "Gottes Sohn ist gekommen"; "Herr Christ, der ein´ge Gottes-Sohn"; "Vom Himmel hoch da komm ich her"; "Vom Himmel kam der Engel Schar"; "In dulcio jubilo" ; "Jesu, meine Freude"; "In Dir ist Freude" sowie "Herr Gott, nun schleuss den Himmel auf". Gerade in der Besetzung Cello und Klavier entfalten diese festlichen Glanz und empfindsame Innigkeit gleichermassen.
„zurückgenommene Begleitkunst plus fein gewürzte Choralvorspiele bei Bachs von Jan Vogler kraftvoll absolvierten Gambensonaten“
(Welt Online, 19.11.09)
„Gerade diese zurückhaltende Kombination aus Cello und Klavier sorgt für entrückte Momente und innere Einkehr.“
(MDR Figaro, 30.11.09)
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Meditativ kann auch lebendig sein.,
Von Lupus Musicus "wobomh" (Mülheim a.d. Ruhr) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Gambensonaten (Audio CD)
Was die beiden relativ jungen Spitzenmusiker zeigen, ist einfach vom Feinsten. Aus jederzeit ernsthaftem, meditativem Musizieren strahlt immer lebendige Freude auf. Wie schön neben den Gambensonaten auch die herrlichen Choralbearbeitungen! Ich bin sicher, Bach hätte seine helle Freude!
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Die 'Gamben'-Sonaten - frisch, modern. Brillant!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Gambensonaten (Audio CD)
Ursprünglich von J. S. Bach wohl eher nicht für Viola da Gamba und Cembalo (BWV 1027-1029) geschrieben, haben die drei Sonaten jedenfalls stilistisch kaum Affinität zu jener virtuosen Gamben-Kultur mit ihren kunstvollen Verzierungen und dem hoch entwickelten Akkordspiel seinerzeit in Frankreich. Eher hat Bach die Sonaten wohl irgendwann (auch) für Gambe eingerichtet; es liegt auch z.B. eine Fassung für zwei Querflöten und Continuo vor (BWV 1039). Dennoch oder vielleicht gerade deshalb zählen die 'Gamben'-Sonaten heute zu seinen bekanntesten und beliebtesten Kammermusikwerken und wurden bzw. werden vielfach mit Violoncello (gelegentlich auch Bratsche oder Kontrabass) und Klavier aufgeführt; so gibt es unendlich viele Einspielungen, z.B. von Casals und Baumgartner, oder Anner Bylsma und B. v. Asperen oder Daniel Müller-Schott und Angela Hewitt beispielsweise. Es ist für mich somit auch keine Geschmacksfrage, ob die eher (scheinbar) 'originaleren' Einspielungen mit Gambe und Cembalo zu bevorzugen wären oder eben die mit Cello und Klavier, ich persönlich mag gerade die Differenziertheit der unterschiedlichen Instrumente und Interpretationen gerne hören und vergleichen, kann ich mich doch bei Gambe und Cembalo in die Zeit Bachs gut zurück denken, während Cello und Klavier eben recht moderne Auffassungen zulassen, beides hat seinen Reiz. Soviel vorweg.Nun aber zu den beiden Interpreten hier: Jan Vogler und Martin Stadtfeld. Beide glänzen durch sauberstes Spiel, dem Bach'schen Konzept der überwiegend in den drei Sonaten kontrapunktisch gesetzten Form folgend, gleichberechtigt und äußerst kultiviert auftretend. Das Ergebnis ist ein sowohl moderner (entstaubter) Wohl-Klang, zugleich auch eine fein stimmige Interpretation Bach's Werks. Den wesentlichen Vorzug dieser Einspielung höre ich in der frischen, klaren, transparenten Artikulation, die es erlaubt, Bach's 'Gamben'-Sonaten auch abseits fest(sonntag)licher Stimmung jederzeit und überall zu genießen. Auch tontechnisch eine hervorragende, brillante Aufnahme. Sehr zu empfehlen! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Konzertant,
Von anne günther (münchen) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Gambensonaten (Audio CD)
Vor einem halben Jahr kaufte ich die Schostakowitsch/Hendrix-Scheibe von Jan Vogler und war begeistert. Das Cover dieser Bach-CD machte mich nun neugierig, irgendwie moderner als andere Klassik-Cover. So auch die Einspielung.Sehr schöne Musik, sehr konzertant. Das ist meine erste Begegnung mit Martin Stadtfeld, er spielt uneitel, konzentriert und schnörkellos. Jan Vogler dagegen singt und schwingt wieder auf seinem Cello. Ein starkes Duo, hoffentlich spielen die mal in München zusammen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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