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Das Erfolgsrezept der amerikanischen Wissenschafts- und Bestsellerautorin Dava Sobels besteht aus einer gelungenen Mischung aus den Briefen von Maria Celeste, lebendig nachgezeichnetem Zeitgeist und der verständlichen Einführung in Fachwissen. Galileos Tochter ist eine Geschichte von der Wissenschaft, den Sternen und der Liebe, die man so schnell nicht wieder aus der Hand legen wird. --Larissa Carina Seelbach -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
rox. Vor wenigen Jahren hat die amerikanische Wissenschaftsredaktorin Dava Sobel mit ihrem Buch «Längengrad» einen so nennt es der Marktjargon «Weltbestseller» geschrieben. Und auch wenn ein verkauftes nicht notwendig ein gelesenes Buch sein muss, ist die hinter dem Bestseller stehende Logik zwingend: Der nächste muss her. Et voilà: «Galileos Tochter» heisst der neue Wurf. Zunehmend ratlos und mit wachsendem Missvergnügen haben wir uns durch dieses Buch gequält, das uns hochtrabend eine «Geschichte von der Wissenschaft, den Sternen und der Liebe» zu erzählen verspricht. Weit gefehlt. Das Ganze «liest» sich gar nicht, sondern langweilt gewaltig und mutet an wie die Nacherzählung einer Gymnasiastin, die sich gänzlich in einer von ihr romantisierten Vergangenheit verloren hat. Da ist fast alles misslungen abgesehen davon, dass die Briefe der Tochter Galileis an ihren Vater hoffnungslos konventionell und alles andere als eine Entdeckung sind. Auch mit dem Überblick über die verworrenen Wissenschaftsereignisse in Galileis Leben hat Dava Sobel grösste Mühe; da wird nichts erzählt, sondern ein längst bekanntes und schon besser beschriebenes Datum ans nächste gereiht. Kurzum: Es lohnt sich nicht einmal, sich zu ärgern. Ausser vielleicht darüber, dass nun auch der Berlin-Verlag so plan auf die Logik des Bestsellers zu setzen beginnt. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein neuer Blickwinkel auf einen alten bekannten, Galileo!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Galileos Tochter: Eine Geschichte von der Wissenschaft, den Sternen und der Liebe (Gebundene Ausgabe)
Nach "Längengrad" hat Dava Sobel hiermit wieder eine faszinierende Story zusammengetragen. Das Buch beleuchtet einen der bedeutendsten Wissenschaftler der Weltgeschichte mal von einer ganz anderen Seite. Es muss spannend gewesen sein, in den Briefen von Galileos Tochter Celeste zu stöbern. Vielleicht liegt es daran, dass man die Gechichte Galileos besser kennt, als die des Uhrmachers Harrisson, der in Längengrad beschrieben wird, aber gegenüber Längengrad wirkt Galileos Tochter auf mich etwas langweiliger! Trotzdem auf jeden Fall sehr lesenswert!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Sachbücher können auch menschlich sein,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Galileos Tochter: Eine Geschichte von der Wissenschaft, den Sternen und der Liebe (Gebundene Ausgabe)
Einmal mehr, nach "Längengrad", von dem sich übrigens der illustrierte Band noch mehr lohnt zu kaufen als das normale Buch, bringt es Dava Sobel mit "Galileos Tochter" fertig, ein Sachbuch zu einem Lesevergnügen zu machen. So, Ihr Fachmänner(!), schreibt man über historische Gestalten, nämlich klar, ruhig und gefühlvoll. Dava Sobels Stil gepaart mit den im Buch zitierten Briefen von Galileos Tochter lassen einem durch die Wissenschafts- und Kirchengeschichte des 17. Jahrhunderts schweben.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Geschickte Kombination v. Wissenschaft, Geschichte, Religion,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Galileos Tochter: Eine Geschichte von der Wissenschaft, den Sternen und der Liebe (Gebundene Ausgabe)
Am Anfang schwer zu lesen aufgrund der geschwollenen alten Sprache. Man kann leicht ungeduldig werden bis mal auf den Punkt gekommen wird. Dabei darf man nicht vergessen, dass sich früher wohl nunmal so ausgedrückt wurde. Das Buch gibt einen guten Überblick über die Entwicklung in der Wissenschaft und verknüpft dies geschickt mit dem Zeitgeschehen. Dabei ist der Geschichtsaspekt interessant gestaltet. Somit ist das Buch auch für jemanden geeignet, den zuviel Geschichte eher abschreckt. Die erweckte Erwartung von seiner Tochter als der wissenschaftliche Kopf im Hintergrund zu lesen wurde nicht erfüllt. Es blieb eher der Eindruck der sorgenden Tochter mit einem Weitblick für zeitbedingte Gefahren hängen. Dies tut der Qualität des Buches keinen Abbruch. Wenn man sich in den Sprachstil hineingekämpft hat, fesselt das Buch einen bis zum Schluss.
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