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Galeerentagebuch [Gebundene Ausgabe]

Imre Kertesz
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 319 Seiten
  • Verlag: Rowohlt, Berlin (1993)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3871340774
  • ISBN-13: 978-3871340772
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 11 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.384.277 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Imre Kertész
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Tagebuchroman" nennt Imre Kertész seine Sammlung von Beobachtungen, Aphorismen und philosophischen Exkursionen aus dreißig Jahren. Im inneren Dialog mit Nietzsche, Freud, Camus, Adorno, mit Musil, Beckett, Kafka und anderen versucht er, Holocaust und Modernität, Totalitarismus und Freiheit zu Ende zu denken.

Über den Autor

Imre Kertesz, 1929 in Budapest geboren, wurde 1944 nach Auschwitz deportiert und 1945 in Buchenwald befreit. Er gilt seit dem späten Erfolg seines "Roman eines Schicksallosen" als einer der großen europäischen Schriftsteller. Die jahrelange Arbeit an diesem Roman, der 1975 in Ungarn erschien, finanzierte er durch Musicals und Unterhaltungsstücke. Er betätigte sich als Übersetzer von Freud, Nietzsche, Hofmannsthal, Canetti, Wittgenstein und anderen. 2000 erhielt er den "Welt"-Literaturpreis, 2002 den Nobelpreis für Literatur und 2004 den Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten und den Corine - Internationaler Buchpreis 2004 für sein Lebenswerk.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ada
Format:Taschenbuch
Das Buch ist nicht einfach zu lesen. Aber langsam und mit genauem Nachdenken erschließt sich ein täglicher Lebenskampf, der bei niederdrückenden äußeren Umständen, wie es die Unfreiheit in Osteuropa nach überstandenem Krieg war, nicht aufgibt. Weil es ein Tagebuch ist, werden die täglichen Wunden offenbar. Sehr eindrucksvoll ist auch die DDR in den 70er Jahren beschrieben, die der Autor auf einer Reise besuchte. Auch die Tage mit der alten Mutter sind bedrückend und von innerer Wahrheit. Überhaupt geht es um Wahrheiten über die man nicht spricht.Galeerentagebuch (rororo)
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4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Eigentlich ein schweres Buch. Es kreist immer um dieselbe Erfahrung des Autors, und das Schlimme daran, der Autor findet aus dem ganzen, so scheint es mir, keinen Ausweg. So changiert er immer zwischen einem existentialistisch angehauchten Lebensphilosophie, oder besser: einem lebensphilosophisch angehauchten Existentialismus, und einem - vor allem gegen Ende des Buches hin - religiös verschatteten Überlebensskeptizismus. Dass trotz der zweifelsohne das Leben des Autors prägenden Erfahrungen im Konzentrationslager von diesem keine Perspektive für eine Philosophie oder besser Lebensbewältigung, fern von sowohl religiöser wie auch antireligiöser Art, gefunden werden konnte, ist zwar nachvollziehbar, nichtsdestotrotz droht die Lektüre des Buches dadurch aber zu einen metaphysischen Hamsterrad zu führen, aus dem es kein Entrinnen zu geben scheint
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