Pressestimmen
Ich konnte mich nach der Lektüre des Krimis "Gaisburger Schlachthof" von Christine Lehmann nicht erinnern, schon einmal ein so sorgfältig recherchiertes, thematisch zeitloses und dennoch brandaktuelles Thema in einem deutschen Krimi gelesen zu haben. Kombiniert mit dem der Autorin eigenen Lust am wortschöpfenden Schreiben bietet das Buch interessante Personen, ergreifende Menschenschicksale und Hintergrundinformationen zur körpereigenen Biochemie, die jedes Fachbuch zum Thema Fettverbrennung und Doping als staubtrockene Wissenschaft erscheinen lassen. (...) Immer wieder provoziert die Autorin dabei mit Sätzen, die unbewusst antrainierte Denkmuster in Frage stellen: Die Abschnitte über Transsexualität und den operationstechnischen Umgang damit sind für mich der Höhepunkt des Buches. Christine Lehmann verdient höchstes Lob für die Art, wie sie die Beziehung der beiden Hauptpersonen entwickelt, Lisa Nerz und Staatsanwalt Weber. (Digitaltivi/Lesen statt Fernsehen)
Kurzbeschreibung
Im alten Gaisburger Schlachthof hat sich ein High-Society-Fitnessstudio etabliert. Lisa Nerz Freundin Sally kultiviert dort ihre gewichtige Weiblichkeit und erzählt Lisa Anekdoten aus der Welt der Wohltrainierten. Plötzlich stirbt eine junge Aerobic-Trainerin. Sally wittert Mord und erbittet Intervention von Journalistin Lisa Nerz, mittlerweile beim Stuttgarter Anzeiger zuständig für die Rubrik Frau, Gesellschaft und modernes Leben. Nerz stößt bald auf eine Spur: Es gab ein Verfahren wegen Wirtschaftsbetrug. Staatsanwalt war ein gewisser Weber, der ebenfalls im alten Schlachthof trainiert ...
Eine zweite Leiche, ein nächtlicher Überfall und ein unverblümter Mordversuch treiben Lisas Adrenalin in die Höhe. Sie stößt auf Schlankheitspillen, die körpereigene Fettzellen angreifen und auflösen. Hat das Fitnessstudio diese tödliche Droge in Umlauf gebracht? Es kommt zu einer wilden Verfolgungsjagd, Lisa Nerz wird verhaftet, verbündet sich mit Staatsanwalt Weber und schafft es unter Einsatz von Leib und Leben, den Fall zu lösen.