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Gaias Rache: Warum die Erde sich wehrt
 
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Gaias Rache: Warum die Erde sich wehrt [Gebundene Ausgabe]

James Lovelock , Hartmut Schickert
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 256 Seiten
  • Verlag: List Hardcover (1. Februar 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3471795502
  • ISBN-13: 978-3471795507
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 14 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 481.970 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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James E. Lovelock
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Wir alle sollten die Botschaft dieses Buches erkennen und danach handeln. Lovelock ist ein wissenschaftlicher Visionär.« The Times »James Lovelock spricht über die Gefahr der globalen Erwärmung in den klarsten Worten, die man bisher zum diesem Thema gehört hat.« Daily Mail »Lovelock ist einer der größten Denker unserer Zeit.« The Observer »Keine Macht der Welt, kein Forscher, kein Politiker, kein verzichtleistender Konsument, weder Emissionshandel, Windenergie noch Biotreibstoff könne den Niedergang verhindern. Allenfalls lassse er sich ein wenig herauszögern – vor allem durch den massiven Ausbau der Kernenergie. Solche kühnen Thesen vertritt Lovelock in einem schlafraubenden Schock-Buch […]. Die Menschheit, so sein Fazit, müsse den geordneten Rückzug antreten – um mit kluger Planung und Technik wenigstens ihr kostbarstes Gut zu retten: die Zivilisation selbst.« Der Spiegel, Porträt des Autors, Marco Evers, 29.01.2007 »James Lovelock ist seit 1974 Fellow der ehrenwerten Royal Societa, hat eine Reihe von Forschungspreisen gewonnen und zählt zu den 100 wichtigsten globalen Denkern der Welt. […] Lovelocks Prognose für das 21. Jahrhundert ist düster. […] Um das Jahr 2100 werden vielleicht nur noch eine halbe Milliarde Menschen existieren. Kein Forscher, Politiker, kein umweltfreundlicher Grünen-Wähler könne die Katastrophe verhindern, verkündet Lovelock in seinem neuen Buch.« 19.02.07 Hamburger Abendblatt »... für provozierende Thesen ist James Lovelock schon immer gut gewesen.« 1/07 3SAT Magazin »Lovelock ist sehr unterhaltsam, lehrreich und anregend. Er schreibt in dem lebenserfahrenen Ton eines 87-jährigen Mannes, der keine lästigen Rücksichten mehr nehmen muß, der sich auf keine politische Seite schlägt. Hier spricht ein wirklich freier Geist.« Ferdinand Knauss, 04.05 Handelsblatt »Ob er richtig liegt mit seiner Diagnose, dass der Klimawandel weite Teile der Erde verheeren wird – James Lovelock wird es nicht mehr erleben. Der britische Wissenschaftler ist 87 Jahre alt, doch als Prophet des Untergangs gefragter denn je.« Mechthild Bausch, 30.04.07,   Financial Times Deutschand »Mit profunder Sachkenntnis analysiert James Lovelock, welche Möglichkeiten noch bleiben. Wenn die Entwicklung aufgehalten werden soll, darf es keine Tabus mehr geben: Um die globale Erwärmung abzubremsen, braucht es auch die Kernkraft als klimafreundliche Energiequelle – so die These.« 13.03.07 Der Teckbote »In seinem Buch […] stellt James Lovelock ein weiteres Mal provokante Thesen auf, die genau ins Herz der aktuellen Diskussion stoßen. […] Hier schreibt ein unabhängiger und unkonventioneller Denker.« 01.06.07 / Rhein-Zeitung / Gerd Blase

19.02.07 Hamburger Abendblatt, Karin Nürnberger

»James Lovelock ist seit 1974 Fellow der ehrenwerten Royal Societa, hat eine Reihe von Forschungspreisen gewonnen und zählt zu den 100 wichtigsten globalen Denkern der Welt. [...] Lovelocks Prognose für das 21. Jahrhundert ist düster. [...] Um das Jahr 2100 werden vielleicht nur noch eine halbe Milliarde Menschen existieren. Kein Forscher, Politiker, kein umweltfreundlicher Grünen-Wähler könne die Katastrophe verhindern, verkündet Lovelock in seinem neuen Buch.«

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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von NN TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Lovelocks Gaia-Hypothese gehört zu den großen und wirkmächtigen Metaphern unserer Zeit - dafür gilt ihm Ruhm und Ehre!

Wenn "Gaias Rache" das Testament des steinalten Mannes gewesen sein soll, dann hat er sich leider einen Bärendienst erwiesen. Es ist nichts anderes als die Verifikation des Heideggerschen Diktums: Die Wissenschaft denkt nicht!

Die praxisrelevanten Ideen Lovelocks sind nachdenkenswert, allen voran sein Plädoyer für die friedliche Nutzung der Atomtechnik. Die sei überlebenswichtig, weil das Endlagerproblem und erst recht das Sicherheitsproblem gemessen am zu erwartenden Ausmaß der Klimakatastrophe zu vernachlässigen sei und wir unbedingt den weiteren Ausstoß von Klimagasen verhindern müssten. Diese Argumentation muss diskutiert werden, nach wie vor. Auch Abneigungen dem Biosprit oder den Windparks gegenüber und sogar seine Fürsprache für synthetische Nahrung etc. kann man ernsthaft debattieren.

Wenn er aber von kilometerweiten Sonnensegeln im All phantasiert oder massenweisem Versprühen von sonnenabweisenden Aerosolen in der Stratosphäre und ähnlichen von technikgläubiger Hybris gekennzeichneten Wahnsinnsideen, dann beweist er nur, dass der Naturwissenschaftler das philosophische Problem des Tuns, die Dialektik des Fortschritts, nicht begriffen, noch nicht mal gedacht hat.
Am deutlichsten macht er das, als er das Mobiltelefon und den Computer als "grüne Technik" preist, denn sie verbrauchten nur wenig Energie und wer etwa schwätzt oder surft, der kann nicht Auto fahren, verreisen oder andere energieintensive Tätigkeiten ausführen. Als ob nicht übers Telefon Reisen gebucht, Autos gekauft würden, als ob nicht riesige Kapitalmengen verschoben, als ob nicht Kriege übers Telefon veranlasst werden könnten und worden sind, als ob die moderne Kommunikationstechnik nicht unseren kinetischen Aufwand extrem erhöht hätte ...; als ob nicht ebenjene Flugzeuge oder Autos von Computern gesteuert würden ...

Fazit: Der Wissenschaftler denkt nicht - er klügelt nur aus! "Gaias Rache" ist leider eine, wenn auch typisch britisch und zynisch trocken, ganz im Brusttone der Objektivität, geschriebene, weitestgehend enttäuschende Selbstunterbietung eines großen Wissenschaftlers, auch wenn sie ihn so persönlich wie nirgendwo sonst und als naturliebenden Menschen zeigt.
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21 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Die Vielzahl nichtlinearer Effekte, die sich beim Weg in die Heißzeit ergeben, läßt offenbar James Lovelock in seinem Buch Gaias Rache. Warum sich die Erde wehrt" zweifeln, daß die jetzige Industriezivilisation Bestand haben könnte. Faktoren wie das Global Dimming", also Luftverschmutzung, die uns über das bereits angestaute Potential an Klimawandel hinweggetäuscht hat, oder die gigantischen Methaneisvorräte, die bei einer Erwärmung freigesetzt würden, verweisen darauf, es wird eine finale Geisterfahrt werden. Es zeigen sich immer mehr positive Rückkopplungen, die den Erwärmungstrend erheblich zusätzlich anfeuern. Durch die Übernutzung weiter Teile der Biosphäre durch den Menschen, ist ihre Fähigkeit zur Selbstregulation der Temperatur bereits sehr angeschlagen.

Zwar setzt auch Lovelock auf die erneuerbaren Energien um diese Entwicklung abzubremsen, aber vor seiner eigenen Haustür sollten möglichst keine Windräder stehen. Der Geothermie und Gezeitenkraftwerken u.ä. mißt er Bedeutung zu. Keinen Fettnapf läßt er aus, um die Kernenergie anzupreisen als Klimaalternative, obwohl bei der Förderung des Urans und der Produktion der Brennelemente und ihrer Entsorgung auch erhebliche CO2-Emissionen entstehen. Der vielfältige Mix an Krankheiten, der infolge der Tschernobylkatastrophe entstanden ist bei der Bevölkerung in den stark kontaminierten Gebieten, scheint ihm völlig entgangen zu sein. Die Opferzahlen sollte man darüber hinaus nicht bei der internationalen Atomenergiebehörde abfragen, dies sind jene Zahlen, die die WHO nutzt. Ich denke, hätte es 2006 im schwedischen AKW in Forsmark geknallt, wäre in wenigen Jahren das Ende der meisten AKWs besiegelt gewesen. Auch bei einzelnen anderen Argumentationen stößt es einem unbehaglich auf.

Leider beschäftigt er sich nur auf wenigen Seiten damit, wie die heutige Welt sich auf ihren Untergang vorbereiten müßte. Man hätte mehr Substanz vermuten können anhand seines Artikels im Independent" vom 16.1.2006. Den Gedanken, daß sich der hohe Norden, Sibirien etc. als Areal einer neuen Zivilisation erweisen könnten, den teile ich. Andererseits ist es wahrscheinlich, die klimatischen und ökologischen Einschläge fallen so aus, daß dies nur noch auf gehobenen Steinzeitniveau gelingt. Darüber hinaus ist zu befürchten, daß auch hier Übernutzung in sensibler Umgebung zum Kollaps führen könnte. Zu berücksichtigen ist, nur 0,5 bis maximal 2 Milliarden Menschen wären so zu retten. Die Mehrheit wird diesen selbstverschuldeten Klimacrash nicht überleben. Wichtig ist ihm, daß das Wissen der heutigen Kultur in langlebigen Büchern gesichert wird, alles was computergespeichert wurde, ist definitiv verloren. Dieselbe Überlegung findet man in meinem Band Republik der Falschspieler" in meinem Requiem zur Zivilisation. Einige Gedanken widmet er auch, wie die Überhitzung der Erde durch Stoffaustrag in der hohen Atmosphäre oder andere Maßnahmen verzögert werden könnte. Damit muß man sich intensiv beschäftigen, freilich so, daß unliebsame Nebenwirkungen gering bleiben.

Siehe auch:

Carl Amery: Die Botschaft des Jahrtausends

Rudolf Bahro: Logik der Rettung

Hermann Scheer: Energieautonomie

Herbert Gruhl: Himmelfahrt ins Nichts

Marko Ferst u.a.: Wege zur ökologischen Zeitenwende
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6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
ein dringend nötiges buch, 29. August 2007
Format:Gebundene Ausgabe
dass versucht dem westlichen, von der kosumgesellschaft manipulierten zahlenmenschen seinen großen irrtum zu erklären.
ein versuch des brückenschlages zwischen wissenschaft, philosophie und leben, mit links zu quantenphysik, soziologie, .. eben nur ein versuch einer umfassenden erklärung, unvollständig wie eine gefälschte Bilanz, wie zu erwarten. Vielleicht auch das letzte Angebot eines genialen Forschers.
ein klasse werk, mit sicherheit auch das letzte von lovelock.
silvio mäder, landschaftsökologe.
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Lovelocks Rache 0 26.08.2007
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