Im Zuge meines Studiums braucht es selbstverständlich auch ein gutes Nachschlagewerk.
Zur aktuellen 17. Auflage gabe es noch keine Rezessionen, weshalb ich mir die von den früheren Auflagen angesehen habe.
Vielfach wurde das Werk dort schon - zurecht, wie ich nunmehr sagen kann - belobigt.
Innerhalb meines Studienmaterials hatte ich das 'Lexikon der Betriebswirtschafslehre' erhalten, was allerdings lange nicht alle meine Fragen beantworten konnte. Beim Stöbern bin ich dann auf den 'Brockhaus Wirtschaft' gestoßen und da es sich um ein reonomietes Unternehmen handelte, griff ich zu. Beide Bücher sind für sich gut und haben mir bislang ebenfalls schon gute Dienste geleistet, aber beide weisen große Lücken über Fachbegriffe auf, die innerhalb eines Studiums nunmal fallen. Wer jedoch für 'normale' wirtschaftliche Begriffe nach Erklärungen sucht, ist damit wirklich gut bedient.
Allen Studenten der BWL würde ich empfehlen, nicht am falschen Ende zu sparen. Das 'Gabler Wirtschaftslexikon' lässt soweit (nicht zuletzt weil es 25.000 Begriffe berücksichtig) nichts offen. Die Reihe hat zwar keine Illustrationen wie beispielsweise der Brockhaus, wird aber dort, wo nötig durch Grafiken verdeutlicht. Illustration ist zwar schön, aber nicht auf Kosten des Inhalts.
Mir wäre allerdings ein einbändiges Exemplar wesentlich lieber. Bei Querverweisen lege ich lieber mal ein Lesezeichen ins Buch als verschiedene Bücher aufzuschlagen, wo es auch vorkommen kann, dass man mehrere Worte innerhalb des Buches querliest. Da es sich dabei um meine persönliche und damit äußert subjektive Meinung handelt und es auch mehr auf den Inhalt ankommt, gibt es definitiv keinen Punktabzug dafür.
In einer Bewertung einer früheren Auflage wurde von einem zu schweren Schreibstil gesprochen, was mich bei der Bestellung schon etwas hat zittern lassen. Den Einwand kann ich allerdings nicht so recht nachvollziehen... der- oder diejenige hat meine Fernstudienunterlagen noch nicht gelesen. ;o)
Also, nicht lange fackeln oder seine Kohle erst an vermeindlich günstigeren Produkten verschwenden - das gilt jedenfalls wenn es um ein Wirtschaftsstudium geht!