Das Buch habe ich gelesen. Bevor ich das tat, hörte ich jedoch diese CD Erzählausgabe. Warum ich dann noch das Buch lese? Weil ich wissen wollte, ob es tatsächlich so schlecht ist, wie es sich anhörte, oder ob man einfach die wichtigsten Stellen herausgelassen hatte. (sehr unwahrscheinlich, wohl war. Aber wer Gaarder liebt, sucht zunächst wie ein Liebesblinder nach rationalen Erklärungen)
Leider ist die Geschichte totlangweilig. Kein Plot, keine Wendung, keine Spannung. Dafür lustlos, einfallslos, frustrierend. Wer mehr zum Inhalt der Geschichte erfahren möchte, kann gerne entsprechende Buchrezensionen lesen. Im besten Fall macht man sich natürlich ein eigenes Bild.
Lobend ist die engelsgleiche Geduld der Erzählerstimme Bögel. Eine warme, weiche, sanfte Männerstimme versucht diesem toten Ding an Wortschwall Leben einzuhauchen. Aber war einmal tot, ist dem Leben entrissen. Daher kann auch die Stimme nicht mehr retten, was nicht zu retten ist. Schade! Von Gaarder ist man anderes gewohnt.