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GULAG. Kriegsgefangenschaft in der Sowjetunion
 
 
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GULAG. Kriegsgefangenschaft in der Sowjetunion [Gebundene Ausgabe]

Gerhard Nieckau
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
  • Verlag: Mittler E.S. + Sohn GmbH; Auflage: 1 (April 2003)
  • ISBN-10: 3813208028
  • ISBN-13: 978-3813208023
  • Größe und/oder Gewicht: 24,6 x 16,6 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.017.295 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Ein Ende 1944 über Lettland abgeschossener deutscher Flieger gerät in den Hexenkessel des GULAG, in dem das Leben der Gefangenen durch blindwütige Milizionäre, räuberische Mitgefangene sowie härteste Arbeit bei mangelhafter Verpflegung und fehlender ärztlicher Versorgung täglich neu bedroht ist. Zunächst am Polarkreis beim Bau der Stalin-Eisenbahnlinie eingesetzt, gelingt es ihm trotz mehrerer Rückschläge - schließlich die Verantwortung für eine Elektrostation zu übernehmen. 1950 wird er nach Ostsibirien verlegt. Nicht immer läuft alles glatt. Ärger gibt es sowohl mit den Sowjets als auch innerhalb des Lagers, wo er für Ordnung unter den Deutschen zu sorgen hat.
Doch gelingt es ihm, alle Hürden des Lagerlebens zu meistern. Bald ist er Freigänger, hat Umgang mit Offizieren, Soldaten, Zivilangestellten und Ortsbewohnern. So gewinnt er Einblicke in das System des GULAG und das Leben der Sowjets, die dem normalen Gefangenen verwehrt bleiben. Seine Erkenntnisse verarbeitet er zu Analysen d er sowjetischen Justiz und Zwangsherrschaft. Erst im Dezember 1955 - nach elf langen Jahren - kommt es zum ersehnten Wiedersehen mit seiner Familie.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
Format:Gebundene Ausgabe
Der Roman "Im GULAG" ist ein packender Bericht eines deutschen Kriegsgefangenen, der elf Jahre in verschiedenen sowjetischen Arbeitslagern verbracht hat. Der Autor Gerhard Nieckau erzählt seine Erlebnisse in einer Person namens Peter. Durch seine Cleverness und guten Fachkenntnisse als Elektriker hat Peter einen guten Stand im Lager, der ihm womöglich oft das Leben gerettet hat. Obwohl es sich bei dem Werk um eine Autobiografie handelt, kommen die Missstände und Schicksale anderer Häftlinge nicht zu kurz.

Das Buch ist ein eindrucksvolles Zeitzeugnis der Geschichte der Sowjetunion, das sowohl die politischen als auch die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Zustände sehr spannend darstellt. Lediglich einige Stellen im Text waren mir etwas langatmig.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Wolfgang Gonsch TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Als der Autor 21jährig im Jahre 1944 über Lettland mit seinem Jagdflugzeug abgeschossen wird beginnt für ihn eine mir Worten kaum zu beschreibende Odyssee. Er gerät nach der Kriegsgefangenschaft 1945 in die Fänge des sowjetischen KGB und wird in der berüchtigten Lubjanka, der Zentrale des Geheimdienstes inhaftiert, verhört und ohne Gerichtsverhandlung zu den damals üblichen 25 Jahren Arbeitslager verurteilt.

Im Hexenkessel des GULAG ist das Leben der Gefangenen durch blindwütige Milizionäre, verbrecherische Mitgefangene sowie härteste Arbeit bei mangelhafter Verpflegung und fast gänzlich fehlender ärztlicher Versorgung jeden Tag aufs neue bedroht.

Dem Protagonisten gelingt es durch sehr gute russische Sprachkenntnisse und vielen überlebenswichtigen Tricks alle Hürden des Lagerlebens zu meistern; so hat er bald als Freigänger Umgang mit Offizieren, einfachen Soldaten, Zivilangestellten und Ortsbewohnern. Er gewinnt tiefe Einblicke in das System GULAG, die dem normalen Gefangenen (oder besser Arbeitssklaven) ansonsten verwehrt bleiben.

Im Dezember 1955 - nach elf entbehrungsreichen Jahren - darf er in den Kreis seiner Familie zurückkehren.

Dieser packende, erschütternde Bericht eines deutschen Kriegsgefangenen, der mit fast allen Mitteln ums Überleben kämpfen muss, fesselt von der ersten Seite an. Trotz schwierigster Bedingungen gelingt es dem Autor die Klippen des GULAG so gut es geht zu umschiffen und sich in der Lagerhierarchie nach oben zu arbeiten. So macht er das Beste aus der jeweiligen Situation und erarbeitet sich ein etwas erträglicheres Gefangenenleben.

In diesem Band wird nicht gejammert, lamentiert oder angeklagt. Umso mehr ist dieses Buch ein packendes Zeitzeugnis der ganz besonderen Art. Seine Erkenntnisse verarbeitet er zu treffenden Analysen über die sowjetische Justiz und die Zwangsherrschaft des Stalinismus fernab jeglichen Revanchismus.

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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Wolfgang Gonsch TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Als der Autor 21jährig im Jahre 1944 über Lettland mit seinem Jagdflugzeug abgeschossen wird beginnt für ihn eine mir Worten kaum zu beschreibende Odyssee. Er gerät nach der Kriegsgefangenschaft 1945 in die Fänge des sowjetischen KGB und wird in der berüchtigten Lubjanka der Zentrale des Geheimdienstes inhaftiert, verhört und ohne Gerichtsverhandlung zu den damals üblichen 25 Jahren Arbeitslager verurteilt.

Im Hexenkessel des GULAG ist das Leben der Gefangenen durch blindwütige Milizionäre, verbrecherische Mitgefangene sowie härteste Arbeit bei mangelhafter Verpflegung und fast gänzlich fehlender ärztlicher Versorgung jeden Tag aufs neue bedroht.

Dem Protagonisten gelingt es durch sehr gute russische Sprachkenntnisse und vielen überlebenswichtigen Tricks alle Hürden des Lagerlebens zu meistern; so hat er bald als Freigänger Umgang mit Offizieren, einfachen Soldaten, Zivilangestellten und Ortsbewohnern. Er gewinnt tiefe Einblicke in das System GULAG, die dem normalen Gefangenen (oder besser Arbeitssklaven) ansonsten verwehrt bleiben.

Im Dezember 1955? nach elf entbehrungsreichen Jahren ? darf er in den Kreis seiner Familie zurückkehren.

Dieser packende, erschütternde Bericht eines deutschen Kriegsgefangenen, der mit fast allen Mitteln ums Überleben kämpfen muss, fesselt von der ersten Seite an. Trotz schwierigster Bedingungen gelingt es dem Autor die Klippen des GULAG so gut es geht zu umschiffen und sich in der Lagerhierarchie nach oben zu arbeiten. So macht er das Beste aus der jeweiligen Situation und erarbeitet sich ein etwas erträglicheres Gefangenenleben.

In diesem Band wird nicht gejammert, lamentiert oder angeklagt. Umso mehr ist dieses Buch ein packendes Zeitzeugnis der ganz besonderen Art. Seine Erkenntnisse verarbeitet er zu treffenden Analysen über die sowjetische Justiz und die Zwangsherrschaft des Stalinismus fernab jeglichen Revanchismus.

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