Kurzbeschreibung
GEORG SIMMEL - SÄMTLICHE WERKE | GEORG SIMMEL - SAMTLICHE WERKE (Band I)
DER BESTSELLER: Meisterwerke von Georg Simmel - Philosophie des Geldes, Die Religion, Zur Psychologie der Frauen, Über Sociale Differenzierung UND MEHR
ALLES IN EINEM BAND VON GEORG SIMMEL
[Illustriert]
INHALTSVERZEICHNIS
BEMERKUNGEN ZU SOCIALETHISCHEN PROBLEMEN
DIE RELIGION
MICHELANGELO ALS DICHTER
PHILOSOPHIE DES GELDES
1. KAPITEL (ANALYTISCHER TEIL): WERT UND GELD.
2. KAPITEL (ANALYTISCHER TEIL): DER SUBSTANZWERT DES GELDES.
3. KAPITEL (ANALYTISCHER TEIL): DAS GELD IN DEN ZWECKREIHEN.
4. KAPITEL (SYNTHETISCHER TEIL): DIE INDIVIDUELLE FREIHEIT.
5. KAPITEL (SYNTHETISCHER TEIL): DAS GELDÄQUIVALENT PERSONALER WERTE.
6. KAPITEL (SYNTHETISCHER TEIL): DER STIL DES LEBENS.
ÜBER SOCIALE DIFFERENZIERUNG
I. EINLEITUNG: ZUR ERKENNTNISTHEORIE DER SOCIALWISSENSCHAFT
II. ÜBER KOLLEKTIVVERANTWORTLICHKEIT
III. DIE AUSDEHNUNG DER GRUPPE UND DIE AUSBILDUNG DER INDIVIDUALITÄT
IV. DAS SOCIALE NIVEAU
V. ÜBER DIE KREUZUNG SOCIALER KREISE
VI. DIE DIFFERENZIERUNG UND DAS PRINZIP DER KRAFTERSPARNIS
ZUR PSYCHOLOGIE DER FRAUEN
ZUR PSYCHOLOGIE DES GELDES
AUSSCHNITT
"Wirklichkeit und Wert als gegeneinander selbständige Kategorien, durch die unsere Vorstellungsinhalte zu Weltbildern werden.
Die psychologische Tatsache des objektiven Wertes. Das Objektive in der Praxis als Normierung oder Gewähr für die Totalität des Subjektiven.
Der wirtschaftliche Wert als Objektivation subjektiver Werte, vermöge der Distanzierung zwischen dem unmittelbar geniessenden Subjekt und dem Gegenstand. Analogie: der ästhetische Wert.
Die Wirtschaft als Distanzierung (durch Mühen, Verzicht, Opfer) und gleichzeitige Überwindung derselben.
Die Ordnung der Dinge, in die sie sich als natürliche Wirklichkeiten einstellen, ruht auf der Voraussetzung, dass alle Mannigfaltigkeit ihrer Eigenschaften von einer Einheit des Wesens getragen werde: die Gleichheit vor dem Naturgesetz, die beharrenden Summen der Stoffe und der Energien, die Umsetzbarkeit der verschiedenartigsten Erscheinungen ineinander versöhnen die Abstände des ersten Anblicks in eine durchgängige Verwandtschaft, in eine Gleichberechtigtheit aller.
Allein bei näherem Hinsehen bedeutet dieser Begriff doch nur, dass die Erzeugnisse des Naturmechanismus als solche jenseits der Frage nach einem Rechte stehen: ihre unverbrüchliche Bestimmtheit gibt keiner Betonung Raum, von der ihrem Sein und Sosein noch Bestätigung oder Abzug kommen könnte.
Mit dieser gleichgültigen Notwendigkeit, die das naturwissenschaftliche Bild der Dinge ausmacht, geben wir uns dennoch ihnen gegenüber nicht zufrieden.
Sondern, unbekümmert um ihre Ordnung in jener Reihe, verleihen wir ihrem inneren Bilde eine andere, in der die Allgleichheit völlig durchbrochen ist, in der die höchste Erhebung des einen Punktes neben dem entschiedensten Herabdrücken des anderen steht, und deren tiefstes Wesen nicht die Einheit, sondern der Unterschied ist: die Rangierung nach Werten.
Dass Gegenstände, Gedanken, Geschehnisse wertvoll sind, das ist aus ihrem bloß natürlichen Dasein und Inhalt niemals abzulesen; und ihre Ordnung, den Werten gemäß vollzogen, weicht von der natürlichen aufs weiteste ab.
Unzählige Male vernichtet die Natur das, was vom Gesichtspunkt seines Wertes aus eine längste Dauer fordern könnte, und konserviert das Wertloseste, ja dasjenige, was dein Wertvollen den Existenzraum benimmt."
PHILOSOPHIE DES GELDES von GEORG SIMMEL
DER BESTSELLER: Meisterwerke von Georg Simmel - Philosophie des Geldes, Die Religion, Zur Psychologie der Frauen, Über Sociale Differenzierung UND MEHR
ALLES IN EINEM BAND VON GEORG SIMMEL
[Illustriert]
INHALTSVERZEICHNIS
BEMERKUNGEN ZU SOCIALETHISCHEN PROBLEMEN
DIE RELIGION
MICHELANGELO ALS DICHTER
PHILOSOPHIE DES GELDES
1. KAPITEL (ANALYTISCHER TEIL): WERT UND GELD.
2. KAPITEL (ANALYTISCHER TEIL): DER SUBSTANZWERT DES GELDES.
3. KAPITEL (ANALYTISCHER TEIL): DAS GELD IN DEN ZWECKREIHEN.
4. KAPITEL (SYNTHETISCHER TEIL): DIE INDIVIDUELLE FREIHEIT.
5. KAPITEL (SYNTHETISCHER TEIL): DAS GELDÄQUIVALENT PERSONALER WERTE.
6. KAPITEL (SYNTHETISCHER TEIL): DER STIL DES LEBENS.
ÜBER SOCIALE DIFFERENZIERUNG
I. EINLEITUNG: ZUR ERKENNTNISTHEORIE DER SOCIALWISSENSCHAFT
II. ÜBER KOLLEKTIVVERANTWORTLICHKEIT
III. DIE AUSDEHNUNG DER GRUPPE UND DIE AUSBILDUNG DER INDIVIDUALITÄT
IV. DAS SOCIALE NIVEAU
V. ÜBER DIE KREUZUNG SOCIALER KREISE
VI. DIE DIFFERENZIERUNG UND DAS PRINZIP DER KRAFTERSPARNIS
ZUR PSYCHOLOGIE DER FRAUEN
ZUR PSYCHOLOGIE DES GELDES
AUSSCHNITT
"Wirklichkeit und Wert als gegeneinander selbständige Kategorien, durch die unsere Vorstellungsinhalte zu Weltbildern werden.
Die psychologische Tatsache des objektiven Wertes. Das Objektive in der Praxis als Normierung oder Gewähr für die Totalität des Subjektiven.
Der wirtschaftliche Wert als Objektivation subjektiver Werte, vermöge der Distanzierung zwischen dem unmittelbar geniessenden Subjekt und dem Gegenstand. Analogie: der ästhetische Wert.
Die Wirtschaft als Distanzierung (durch Mühen, Verzicht, Opfer) und gleichzeitige Überwindung derselben.
Die Ordnung der Dinge, in die sie sich als natürliche Wirklichkeiten einstellen, ruht auf der Voraussetzung, dass alle Mannigfaltigkeit ihrer Eigenschaften von einer Einheit des Wesens getragen werde: die Gleichheit vor dem Naturgesetz, die beharrenden Summen der Stoffe und der Energien, die Umsetzbarkeit der verschiedenartigsten Erscheinungen ineinander versöhnen die Abstände des ersten Anblicks in eine durchgängige Verwandtschaft, in eine Gleichberechtigtheit aller.
Allein bei näherem Hinsehen bedeutet dieser Begriff doch nur, dass die Erzeugnisse des Naturmechanismus als solche jenseits der Frage nach einem Rechte stehen: ihre unverbrüchliche Bestimmtheit gibt keiner Betonung Raum, von der ihrem Sein und Sosein noch Bestätigung oder Abzug kommen könnte.
Mit dieser gleichgültigen Notwendigkeit, die das naturwissenschaftliche Bild der Dinge ausmacht, geben wir uns dennoch ihnen gegenüber nicht zufrieden.
Sondern, unbekümmert um ihre Ordnung in jener Reihe, verleihen wir ihrem inneren Bilde eine andere, in der die Allgleichheit völlig durchbrochen ist, in der die höchste Erhebung des einen Punktes neben dem entschiedensten Herabdrücken des anderen steht, und deren tiefstes Wesen nicht die Einheit, sondern der Unterschied ist: die Rangierung nach Werten.
Dass Gegenstände, Gedanken, Geschehnisse wertvoll sind, das ist aus ihrem bloß natürlichen Dasein und Inhalt niemals abzulesen; und ihre Ordnung, den Werten gemäß vollzogen, weicht von der natürlichen aufs weiteste ab.
Unzählige Male vernichtet die Natur das, was vom Gesichtspunkt seines Wertes aus eine längste Dauer fordern könnte, und konserviert das Wertloseste, ja dasjenige, was dein Wertvollen den Existenzraum benimmt."
PHILOSOPHIE DES GELDES von GEORG SIMMEL
