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GEO Epoche 49/11: England. Aufstieg einer Grossmacht 1066-1660: 49/2011
 
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GEO Epoche 49/11: England. Aufstieg einer Grossmacht 1066-1660: 49/2011 [Broschiert]

Michael Schaper
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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GEO Epoche 49/11: England. Aufstieg einer Grossmacht 1066-1660: 49/2011 + GEO Epoche 31/2008: Als Spanien die Welt beherrschte: Das Magazin für Geschichte + GEO Epoche Nr. 46/2010: Die Macht der Habsburger 1273-1918. Glanz und Elend eines Herrscherhauses
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Produktinformation


Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Aufstieg einer Großmacht 1066 - 1660
... mit König Heinrich VIII (1491 - 1597)

Jedes Schulkind weiß, was am 14. Juli 1789 geschah: Die Bürger von Paris erhoben sich, stürmten die Bastille, es war der Beginn der Französischen Revolution.

Doch wer kann spontan angeben, was sich am 27. Januar 1649 etwa 350 Kilometer nordwestlich der französischen Hauptstadt ereignete?

Über den Autor

Peter-Matthias Gaede, geb. 1951 in Selters, Studium der Sozialwissenschaften in Göttingen, ist Chefredakteur von GEO. Zahlreiche Auszeichnungen.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Geburt einer Großmacht 12. September 2011
Von Meggie TOP 500 REZENSENT
Angefangen von der Eroberung durch Wilhelm the conquerer und der Einläutung der normanischen Zeit zeichnet Geo Epoche quer durch die Jahrhunderte ein hervorragendes Bild der Entstehung und Expansion des britischen Reiches.Dabei ergeben sich Schnittpunkte mit früheren Beiträgen, z.B. in Geo Epoche 18 "London" der Essay über Elisabeth I, der virgin queen. Ist aber keine Dopplung, einmal liegt der Fokus auf London, dann auf dem ganzen Reich. Das macht Geo Epoche ganz geschickt.Mit Geo Epoche 31 "Weltmacht Spanien" gibt es eine Überschneidung mit 1588, der Armada. Ist aber ganz natürlich und für mich liegt ein gewisser Reiz darin, beide Beiträge zu vergleichen.
Der vorliegende Band behandelt von der Artussage, über den Freiheitswunsch des Adels mit Abschluss der "Magna Charta" (für viele der Anbeginn der Mitbestimmung und Freiheit)und die Auseinandersetzung mit Frankreich im hundertjährigen Krieg, dem Kampf um die Vorherrschaft zwischen den Häusern Lancaster und York bis eben zu Heinrich dem Achten und seiner Tochter Elisabeth. Den Abschluss bilden die ersten Eroberungszüge im fernen Amerika und die Herrschaft des Rebellen Cromwell, der fast 150 Jahre vor der französischen Revolution seinen König hinrichtete.
Alle Themen werden spannend dem Leser nähergebracht und die Bilder erzeugen einen zusätzlichen Reiz. Für mich ist Geo Epoche auch mit der 49zigsten Ausgabe sein Geld wert und mit Spannung lese ich die Vorschau und freue mich diesmal auf die Darstellung der römischen Republik im nächsten Heft.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Isabelle Klein TOP 100 REZENSENT
... behandelt dieses Geo Asugabe den Aufstieg Englands zwischen 1066 und 1660- zwischen der Eroberung durch "William the Conquerer" und die "Battle of Hastings" und der "Glorious Revolution". Andere wichtige Daten/Ereignisse sind die "Magna Carta Libertatum", der Hundertjährige Krieg und die Rosenkriege. Aber auch Volkstümliches wie die Artussage wird aufgegriffen, durch das Werk G. Monmouths und was wirklich historisch dahinter steckt; als auch Robin Hood in das "Phantom von Sherwood". Von ganz besonderem Interesse waren für mich die Artikel über Henry VII, als auch Elisabeth I.

Ich bin durch das große Porträt Heinrich Tudors auf die aktuelle Ausgabe aufmerksam geworden. Da ich sehr interessiert an dieser Epoche bin, als auch generell seit Schultagen mit großem Interesse die Ereignisse der englischen Geschichte verfolgt habe, und mit Vorliebe historische englische Romane lese, habe ich die Ausgabe inkl. DVD sofort gekauft und verschlungen.
Leider habe ich die letzten Jahre die Reihe aus den Augen verloren und musste nun festellen, das Layout und vor allem die wunderbaren großfortmatigen Fotos/Abbildungen sich im Laufe der 10 Jahre ganz enorm gesteigert haben.

Ab sofort werde ich mich der Reihe wieder intensiv widmen. Jedem an England interessierten Leser wärmstens zu empfehlen.
Auf jeden Fall die Ausgabe mit DVD zulegen, denn die Doku über Shakespeare ist absolut gelungen, sehr informativ. Man erfährt jede Menge details aus dem Leben des berühmten Dichters, die mir bis dato so nicht bekannt waren (oder ich hab damals im Englisch LK als es um Macbeth ging geschlafen...).
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Helga König #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Die Geo Epoche Nr. 49 behandelt Englands Aufstieg zur Großmacht, indem es die Zeitläufte zwischen 1066-1660 mittels 16 ausführlichen Beiträgen von namhaften Fachleuten thematisert.

Zunächst lernt man anhand von imposanten Fotos die Herrschaftsarchitektur in jener Zeit kennen, dann befasst sich Martin Paetsch ausführlich mit dem Schlacht von Hastings (1066) und den Gründen, die hierzu führten. Man erfährt, dass während der Eisenzeit die keltische Kultur und Sprache auf die Insel kamen und zwar in erster Linie durch friedliche Kontakte und Handel, (vgl.: S.23). Auch die Römer hielten sich einst in England auf und gestalteten Britannien nach ihrem Vorbild. Sie bauten Städte mit Tempeln, Theatern, Markthallen und öffentlichen Bädern, verbanden Siedlungen durch ein Netz von Straßen. Londinium, das spätere London, zählte alsbald 30 000 Einwohner, (vgl.: 23).

Wie es nach dem Rückzug der Römer weiterging, wird im ersten Beitrag kurz geschildert. Man liest von den Angelsachsen und auch davon wie die altenglische Sprache entstand, ferner wie vom 6. Jahrhundert an irische Missionare über die Insel zogen und wie der Mönch namens Augustinus zum Erzbischof von Canterbury wurde. Schließlich wird man mit der Geschichte von Wilhelm dem Eroberer vertraut gemacht und liest in diesem Zusammenhang von den Grausamkeiten der Schlacht bei Hastings im Jahre 1066, bei der viele Angreifer zerhackt wurden und der britische König Harold getötet wurde, nachdem man zuvor seine Genitalien verstümmelt hatte, (vgl. S.30). Neuer Herrscher Englands war nun Wilhelm der Eroberer, der man in Westminster Abbey zum König krönte...

Sehr lesenswert ist der Beitrag von Oliver Fischer über die Magna Charta von 1215, die einen Sieg der Barone gegen den König und dessen Macht darstellt. Ausführlich wird dem Leser die Erfindung des Parlaments nahegebracht, bevor man sich mit den Fakten des Bauernaufstandes von 1381 auseinandersetzen kann. 1349 wütete die Pest auf der Insel. Es starben etwa zwei Millionen Menschen an der Seuche. Das war beinahe die halbe Bevölkerung Englands zu diesem Zeitpunkt, (vgl.: S.53).

Die Adligen lassen die nicht an Pest dahin geschiedenen Leibeigenen nun doppelt und dreifach arbeiten, zudem werden immer mehr Steuern erhoben und so kommt es zu den Unruhen, die in einer Rebellion enden. Obschon der Aufstand blutig niedergeschlagen wurde, wagte es kein Parlament und keine Regierung mehr eine Kopfsteuer zu erheben, die einer der Anlässe für den Bauernaufstand war.

Über den Hundertjährigen Krieg hat man Gelegenheit sich ausgiebig zu informieren und auch über Richard III. und die so genannten Rosenkriege. Hier geht es um das Geschlecht der Yorks, dem Richard entstammte und dem Haus Lancaster, das den Thron inne hatte. Für jede Familie wurde die Rose zu einem Symbol im Rahmen eines erbitterten Kampfes. Thematisiert wird, ob Richard tatsächlich die Ausgeburt des Bösen war.

Interessant ist der Bericht über die Handelsstadt London zu Ende des 15. Jahrhunderts und noch interessanter der Bericht über Thomas Cromwell, der lange Zeit der zweitmächtigste Mann Englands zu Zeiten Heinrichs VIII. war. Bevor er dem Neid des Adels zum Opfer fiel, war sein Aufstieg rasant und seine Handlungsmuster alles andere als zimperlich, wie der Bericht zeigt. Untertanen, die sich der "englischen Reformation" (über diese wird ausgiebig berichtet), widersetzen wurden geschleift, gehängt, gevierteilt, sogar das Herz wurde ihnen bei lebendigem Leib herausgerissen und alles mit dem Einverständnis von Cromwell, der auch vor dem Humanisten Thomas More nicht Halt machte und es soweit trieb, dass dieser hingerichtet wurde und man seinen Kopf auf der London Bridge ausstellte.

Sehr gut auch ist das die Kurzbiographie Elisabeths I. und die Bilder der Renaissancekönigin, die ich teilweise noch nicht kannte. Besonders angetan bin ich hier von dem Bild der Königin aus dem Jahre 1588. Da ich bereits zwei Biographien über Elisabeth gelesen, allerdings nicht rezensiert habe, glaube ich beurteilen zu können, dass der Beitrag von Mathias Mesenhöller alle wissenswerten Fakten zu Elisabeth I. liefert.

Über Karl I. und Oliver Cromwell sowie dem Bürgerkrieg von 1642-1660 wird man auch bestens informiert und anhand einer Zeittafel kann man sich zum Schluss einen schnellen Überblick über die Zeitläufte verschaffen. Vielleicht ist es nicht unwichtig zu wissen, dass das englische Parlament 1695 die Zensur abschaffte und England damit das erste Land war, das Pressefreiheit erhielt. Im Grunde fast ein Wunder bei der Machtbessenheit der Herrscher dieses Landes in jenen Tagen!

Empfehlenswert.
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