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GAULT MILLAU Deutschland 2004. Der Reiseführer für Genießer
 
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GAULT MILLAU Deutschland 2004. Der Reiseführer für Genießer [Broschiert]

unbekannt
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Was hat das verschlafene Bonn davon, ehemals Regierungssitz gewesen zu sein? Na, immerhin für ein solch kleines Städtchen überdurchschnittlich viele ganz passable Restaurants, die im Gault Millau mit bis zu sagenhaften 17 Kochmützen (Halbedels Gasthaus) ausgezeichnet werden. Doch die wirklichen Gourmet-Pilgerstätten (wo sich Lokale finden, die die Gault-Millau-"Höchstnote für die weltbesten Restaurants", nämlich 19 Kochmützen im Schilde führen dürfen) befinden sich weiterhin in Baiersbronn (Schwarzwaldstube), Aschau (Heinz Winkler), Bergisch Gladbach (Vendôme), Grevenbroich (Zur Traube), München (Tantris), Wittlich (Waldhotel Sonnara) und neuerdings auch in Bad Neuenahr (Steinheuers Zur Alten Post).

Der Gault Millau ist auch in der Ausgabe 2004 ein unbestechlicher Wegweiser durch die deutsche Spitzengastronomie. Da kann es schon mal vorkommen, dass Küchenchefs und Sommeliers, die ihr Restaurant insgeheim oder auch ganz offen eigentlich für etwas noch viel Besseres halten, schön etwas auf ihre Mützchen kriegen. So schön, dass es dem Leser eine Freude ist. Zumal dann, wenn man in betreffendem Lokal selbst schon einmal einen mehr oder weniger enttäuschenden, zugleich aber alles anderen als billigen Abend verbracht hat. Etwa in "Jürgen's Restaurant" im Mönchengladbacher Hotel Coenen (13 Mützen): "Oft", so lesen wir da, "scheint Coenen eine heilige Scheu davor zu haben, ein gutes Produkt unverpackt und schnörkellos in seiner natürlichen Schlichtheit zu präsentieren (...) -- selbst ein arg fades Pfifferlingsmousse wird noch zwischen zwei Knusperblätter gestrichen, ohne dadurch irgendetwas zu gewinnen."

Doch wird sich niemand wirklich beschweren wollen. Hauptsache er steht drin. Jedenfalls ist das unbestechliche Urteil immer fair. Manchmal vielleicht sogar zu fair. Doch wie dem auch sei: Wer viel unterwegs ist und als Trost dafür, dass er zu selten zu Hause ist, wenigstens ab und zu wirklich gut essen will, der sollte dieses überaus nützliche Jahrbuch immer bei sich führen. Es lohnt sich! --Alexander Dohnberg

Aus der Amazon.de-Redaktion

Von Feinschmeckern geliebt, von vielen Köchen gefürchtet, aber von allen kulinarisch Interessierten gleichermaßen sehnsüchtig erwartet: Der Gault Millau gibt in seiner aktuellen Deutschlandausgabe wieder einen aktuellen und wichtigen Überblick über die heimische Gourmetszene, mit der es -- so der Grundtenor -- nicht unbedingt zum Besten steht. Wo’s hakt, das zeigen spritzige, pointierte und mitunter bitterböse Kritiken auf. In sehr ausführlichen Beschreibungen wird einfallsloser Mainstream gnadenlos gegeißelt -- und andererseits kreative und mutige Küche gelobt.

Angenehm: Die schärfsten Kritiker des Landes können selbst gut mit Kritik umgehen. In der Gault-Millau-Ausgabe 2005 noch tadelte u.a. die Amazon.de-Redaktion das Fehlen von Bildern im Hauptteil. Und siehe da: In der Ausgabe 2006 lockern mehr als 400 Farbfotos die Testergebnisse zu den 1.115 Restaurants auf. Das macht den meistzitierten Gastrokritiker der Republik ansehnli-cher. Von Hotelfotos ist jedoch keine Spur. Aber die auf dem Cover angekündigten 420 Hotelempfehlungen sind ohnehin bestenfalls als „Nachspeise“ zu betrachten, nehmen sie doch von insgesamt rund 900 Seiten gerade einmal 100 ein.

Als gewichtigeres Text-Dessert ließe sich das im Vergleich zum Vorjahr deutlich verbesserte Beibuch „Wellbeing Guide 2006“ bezeichnen, das ausgewiesene Beauty-, Spa- und Wellness-Hotels im deutschsprachigen Alpenraum vorstellt. Allerdings ist hier nach wie vor Vorsicht geboten, denn es sind längst nicht alle wichtigen Wohl-fühltempel erfasst und getestet. Vielmehr gilt hier die Devise: Nur wer zahlt, wird erwähnt. Dieses Prinzip konnte sich zum Glück im Restaurantteil noch nicht durchset-zen. Die 287.600 Euro Spesen, die bei den anonymen Testessen anfielen, werden daher mit Werbeseiten refinanziert. Dass diese dann wie beim Vorwort optisch nicht immer geglückt eingestreut werden, muss man den Machern nachsehen.

Dafür wird der Leser mit einer geographischen Karte entschädigt, in der die Spitzen-gastronomie schnell verortet werden kann. Das ist bei einer Restaurantauflistung nach Orten und nach dem Schema A-Z besonders wichtig. Denn so erfahren Frank-furter Feinschmecker schnell, dass sie auch mal im Kapitel Dreieich oder Hofheim nachblättern sollten, dito die Münchner unter Pöcking, Sachsenkam oder Glonn. -- Christian Haas -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

FAZ

So anschaulich und so amüsant bietet sonst keiner der bundesdeutschen Gourmet-Guides Lob und Kritik. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kurzbeschreibung

Die Kochmützen des Gault Millau sind seit Jahren eine Auszeichnung, die jeder Küchenchef anstrebt. In der 16. deutschen Ausgabe werden von der Test-Equipe rund 1.100 der besten Restaurants vom einfachen Gasthaus über das lockere Bistro bis zum Luxus- und Hotelrestaurant unter die Lupe genommen. Die fundierten und kritischen Beurteilungen, die zuweilen auch recht bissig sein können, lassen die Lektüre des Gault Millau zur reizvollen Unterhaltung werden.
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