Vielleicht tut man Malmsteen Unrecht. Er ist unglaublich schnell, routiniert und zählt handwerklich zu den Top-Gitarristen. An der Seite der Giganten Satriani und Vai ist jedoch zusätzlich höchste Musikalität und auch kompositorische Kraft erforderlich um zu bestehen. Die bringt Malmsteen zumindest auf dieser CD nicht mit, die ständige Wiederholung rasender Stadionrock-Riffs ist zu wenig.
Satriani selbst - wie immer druckvoll und gleich beim opener mit einem ungewohnt rauhen Sound. Man würde sich nur einmal eine etwas progressivere Rythmusgruppe wünschen, es wäre interessant, wenn Joe auch hier einmal nicht nur gute Handwerker, sondern Topstars neben sich hätte.
Steve Vai, fantastischer Musiker, allerdings rätselhafte Auswahl den aus der bis zu Frank Zappa zurückreichenden Karriere ausgerechnet eine etwas eigenartig fahrige Gesangsnummer zu wählen, verblüfft.
Trotzdem, ein "must" für Freunde edler Gitarrenklänge. Warten wir auf G3, die Dritte, vielleicht mit Jeff Beck oder Allan Holdsworth und Frank Gambale?