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G.L.A.M.
 
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G.L.A.M. [Restexemplar] [Gebundene Ausgabe]

Elke Naters
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 192 Seiten
  • Verlag: Kiepenheuer & Witsch (Februar 2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 346202969X
  • ISBN-13: 978-3462029697
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 14 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 793.293 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Elke Naters
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Aus der Amazon.de-Redaktion

G.L.A.M steht für Geld, Liebe, Arbeit, Meer oder Grau, Lustig, Armband, Mutter. Einige der Stichworte zu den kurzen Kapiteln, in denen Elke Naters, Autorin der Romane Königinnen und Lügen das außerordentliche alltägliche Leben gerne in Aufzählungen, Listen und "Hausregeln des Anstands, der Würde, der Lebensart und des guten Benehmens", beschreibt. Zwischen ihre Notizen streut sie Fotografien, die sie selbst aufgenommen hat.

Elke Naters studierte in Berlin Medienkunst. Die Fotografien sind nicht einfach Zutat, Accessoires ihrer Aufzeichnungen. Im Gegenteil, darf man vermuten, dass Naters Erfahrungen mit der Fotografie ihre Art des Schreiben geprägt hat. Kate Moss im Burberry-Bikini oder die beiden Kinder der Autorin, mit denen sie und ihr Mann Sven Lager in Thailand unterwegs sind, die Wartehallen von Flughäfen und Jude Law im Fernsehen: Die Motive offenbaren den gleichen entschiedenen, aber nicht sonderlich absichtsvoll wirkenden Zugriff, den sie im Text auf ihre Themen hat.

Das Bilderbuch ist ein Tagebuch, ist ein Skizzenbuch. Es ist ein Reisetagebuch zwischen Berlin und Bangkok, wo die Familie zurzeit lebt. Und anders als jene berühmt-berüchtigte Aufzählung all unseres popkulturellen Leids mit dem sprechenden Titel Tristesse Royale, kennt Elke Naters tatsächlich Melancholie. Was selbstverständlich ist, bei ihrem enormen Stilbewusstsein, der Präzision ihrer Beobachtung und ihrer Fähigkeit detailliert, aber knapp Gespräche, Menschen und Situationen zu beschreiben. Das gehört zum Schreiben, ein Begriff, der selbstverständlich auch über einem ihrer Mini-Essays steht: "Für jede einsame Stunde am Text -- eine Nacht in 1 A Gesellschaft. Sonst bin ich unglücklich." G.L.A.M., das weiß man nach einem solchen Satz, ist ein Buch der Lebenskunst. --Brigitte Werneburg

Pressestimmen

"Naters bedarf keiner ausgetüftelten Plots, keiner ehrgeizgeschwollenen Sprache. Ihr Stil ist federleicht." (Martin Krumbholz, Die Woche)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Tatsächlich habe ich dieses Buch viel gelesen, wenn ich überdreht war, oder den Kopf voller nicht ermüdender Gedanken hatte. Denn der Text ist sehr sehr einfach und die Kapitel (soweit es überhaupt Kapitel sein sollen) sehr sehr kurz. Die Fotos in diesem Buch sind spannungslos und vermitteln das Gefühl, ohne jeglichen Einklang mit dem Text, in dieses Buch verbannt worden zu sein, um sie auf diesem Wege an die Öffentlichkeit zu bringen. Schade, dank der anderen Rezensionen hatte ich mehr erwartet von diesem Buch.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein Kunstwerk 27. Juni 2001
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Ich bin erst durch die Fotos auf das Buch aufmerksam geworden, dann haben mich die Texte bestochen. Ein außerordentliches Stück neuer deutscher Literatur, mehr ein Kunstwerk. Ein Buch, das noch beim wiederholten Ansehen und Lesen gewinnt. Das, was so scheinbar leicht daherkommt ist ein komplexes Geflecht aus genauen Beobachtungen und Gedanken und darin zeigte sich schon bei "Lügen" und "Königinnen" Naters unnachahmlicher Stil.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Überfliegt man kurz die Überschriften in Elke Naters neuem Buch "G.L.A.M.", so weiss man sofort: Hier geht es um die wesentlichen Dinge im Leben. Körperpflege, Anstand, Mode, Würde, Abschied - so heissen nicht die Kapitel, sondern die einzelnen Tagebucheintragungen, aus denen sich der lose Band zusammensetzt. Dabei erscheinen die Texte von Frau Naters skizzenhaft, weil sie meist in der Andeutung stehenbleiben, ihre Aussagen nicht überstrapazieren und ihren wahren Kern zunächst verbergen. Die Einfachheit und Schlichtheit der Sätze überrascht. Doch die Autorin beschreibt sehr gekonnt das Gefühl der Zerrissenheit zwischen Heim- und Fernweh, der Sehnsucht des Künstlers nach dem Ausbruch, aber auch nach der Heimat. Neben kurzen Aphorismen enthält das Buch auch Fotografien, die die Autorin auf ihrem Jo-Jo-gleichen Weg zwischen Berlin und Bangkok gemacht hat, auf Flughäfen oder in den Strassen. Dabei ergänzen sich Fotografien und Texte zu einem "Reisebuch", das wegen seines angenehm leichten Stils zu gefallen weiss. Elke Naters ist mit "G.L.A.M." das geglückt, was Rainald Goetz immer wieder versucht hat: Ein Buch zu schreiben, das man nicht von vorne bis hinten durchlesen muss, sondern in dem man wie in einem englischen Hochglanzmagazin ein wenig herumblättert, je nach Laune nur die Bilder betrachtet oder auch mal ein paar Sätze liest. Dabei ist das Buch keinesfalls oberflächlich: Es beschreibt zwar viel Oberfläche, jedoch ergründet sich dahinter eine wunderbare Melancholie, die den aufmerksamen Leser zwar kurz, aber tief und nachhaltig berühren wird.
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