Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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25 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Bombastisch und dennoch irgendwie zu flach, 22. Dezember 2009
Nicht ganz einfach einen Film wie G.I. JOE zu bewerten, ich möchte es dennoch versuchen.
Rein vom technischen Aspekt würde ich diesen Streifen fast noch vor Transformers2 einordnen, was das Filmteam da geleistet hat sprengt sicherlich alles an Computeranimation was man sich so gemeinhin vorstellen -und auch nicht mehr vorstellen kann.
ABER- und genau da liegt sicherlich auch hier der Stein im Actiongetriebe. Dieses wahre Feuerwerk an Effekten dass dieser Streifen abbrennt, lässt den Zuschauer- und auch hier sehe ich wieder eine Parallele zu Transformers2- überhaupt nicht mehr zum Luft holen kommen. Sichelich lebt dieses Genre in erster Linie von Atemraubendem Tempo, allerdings ist das hier vermutlich schon wieder des Guten zu viel gewesen.
Die ununterbrochenen Power des Films, gepaart mit der leider extrem dünnen, stellenweise einfach zu sehr ins lächerlich driftenden Handlung hinterlässt leider einen sehr faden Beigeschmack. Man weis irgendwann nicht mehr ob man sich nun extrem gut unterhalten oder doch einfach zu sehr veralbert fühlt.
Die Action prasselt so gnadenlos auf einen ein das man einzelne Sequenzen nahezu übersieht und so nahezu übersättigt wird.
Keine Frage dieser Film ist klassisches Popkornkino und wer dort tiefgründige Inhalte sucht hat sicherlich den falschen Film gekauft, jedoch ein weeeeeeeenig ernsthaftere Handlung als fundierter Background würde sicherlich auch einem solchen Kracher gut tun.
Dennoch, wer auf dieses Genre steht dem kann man diesen Film ohne große Einschränkungen blind an Herz legen. Die mannigfaltig gut gemachten technischen Tricks überzeugen auf ganzer Linie und zumindest auf diese Weise macht der Film dann auch Spaß.
Auch Bild und Ton- wenngleich leider kein dt. HD-Ton- sind qualitativ über jeden Zweifel erhaben und binden den Zuschauer perfekt ins Geschehen ein.
Es RUMST buchstäblich gewaltig im Heimkinogebälk ;-) Auf die Extras gehe ich hier nicht weiter ein, da mich diese im allgemeinen nicht sonderlich interessieren, bzw. ich sie auch noch nicht gesichtet habe.
In diesem Sinne- wer schnelles Tempi, gnadenlose Action gepaart mit einem knackigen Sound sucht sollte hier trotz der etwas dünnen Handlung fündig werden.
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40 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Popcornkino in Reinkultur, 1. Oktober 2009
Nach dem kommerziellen Siegeszug der beiden "Transformers"-Streifen bildet "G.I. Joe - Geheimauftrag Cobra" nun den Auftakt zu einer weiteren Kinoreihe, die auf Spielzeugfiguren aus dem Hause Hasbro basiert. Zwar sind Story und Figurenzeichnung sehr einfach gehalten, aber dafür hat der Film einen recht hohen Unterhaltungswert.
Die nicht allzu ferne Zukunft: Eine militärische Spezialeinheit der Vereinten Nationen hat es sich zur Aufgabe gemacht, den internationalen Terrorismus zu bekämpfen. Sie selbst nennt sich "Global Integrated Joint Operating Entity", kurz "G.I. Joe". Unter der Führung von General Hawk (Dennis Quaid) hat die Elitetruppe rund um die Neulinge Duke (Channing Tatum) und Ripcord (Marlon Wayans), den Waffenspezialisten Hershel (Adewale Akinnuoye-Agbaje), die Nachrichtenoffizierin Scarlett (Rachel Nichols) und den geheimnisvollen "Snake Eyes" (Ray Park) der Verbrecherorganisation "Cobra" den Kampf angesagt. Diese hat mithilfe der Terroristin Baroness (Sienna Miller) einige Sprengköpfe gestohlen, die mit zerstörerischen Nanobots bestückt sind. Die Top-Agenten von "G.I. Joe" setzen nun alles daran, diese äußerst gefährlichen Waffen zurückzubekommen. Doch als "Cobra" einen Angriff auf Paris startet, eskaliert die Situation...
Während in den vergangenen Jahren vor allem Comic-Bücher als Vorlage für actionreiche Sommer-Blockbuster dienten, haben Hollywoods Produzenten inzwischen eine völlig neue Grundlage für massentaugliche Filme entdeckt: Spielzeuge. Nach der kommerziell äußerst erfolgreichen "Transformers"-Saga ist "G.I. Joe" nun die zweite groß angelegte Kinoreihe, die auf Actionfiguren basiert. Die Fortsetzung ist bereits beschlossene Sache, und auch einige weitere Streifen aus diesem neu entstandenen Genre der Spielzeugverfilmung sind in Planung. So soll es bald "He-Man" auf der Leinwand zu bewundern geben, und sogar über einen "Lego"-Realfilm wird nachgedacht.
Entscheidend für die Akzeptanz beim Publikum ist dabei vor allem, wie der Film in seiner Gesamtheit aufgezogen ist und mit welchem Selbstverständnis er gedreht wurde. Während sich beispielsweise der zweite "Transformers"-Teil streckenweise viel zu ernst nimmt, begeht "G.I. Joe - Geheimauftrag Cobra" diesen Fehler nicht - ganz im Gegenteil sogar. Popcornkino-Regisseur Stephen Sommers ("Die Mumie", "Van Helsing") hat ihn mit viel Selbstironie und einem zwinkernden Auge inszeniert - und will auch gar nicht verbergen, dass sein Film im Grunde doch sehr trashig und einfach gestrickt ist. Wenn es sein Ziel gewesen sein sollte, ein unterhaltsames Sommer-Movie zu schaffen, bei dem man einfach mal wieder abschalten kann, dann hat er es jedenfalls erreicht.
Besonders viel Spaß macht "G.I. Joe - Geheimauftrag Cobra" im Mittelteil. Hier gibt es rasante Verfolgungsjagden in Delta-6-Beschleunigungsanzügen, gut choreografierte Kampfszenen und einige wirklich nette Zerstörungssequenzen in Paris. Wenn man sich dabei keine Gedanken über physikalische Gesetze macht und die Logik einfach mal Logik sein lässt, dann dürften diese Szenen jedem Actionfan sehr viel Freude bereiten. Auch gefallen über weite Strecken die lockere Atmosphäre und die immer mal wieder eingestreuten Gags.
Leider hält die Dynamik des mittleren Teils aber nicht bis zum Ende an. Der Schluss wird sehr in die Länge gezogen, und die Action wirkt dann teilweise ein wenig ermüdend. Auch werden viele Konflikte zwischen den Figuren nur angedeutet oder sehr oberflächlich gelöst. Klar, bei einem Actionfilm erwartet man nicht unbedingt eine tiefenpsychologische Abhandlung über gescheiterte Beziehungen oder eine traumatische Kindheit - aber wenn man solche Aspekte in den ruhigen Momenten immer mal wieder einfließen lässt, dann sollte man sie auch konsequent zu Ende führen. Etwas mehr Augenmerk auf die Figurencharakterisierung hätte den Film deutlich aufgewertet.
Schauspielerisch haben bei "G.I. Joe - Geheimauftrag Cobra" eindeutig die Frauen die Nase vorn. Sienna Miller, die man eher aus Independent-Produktionen wie "Layer Cake" oder "Interview" kennt, macht auch im Mainstream-Kino eine verdammt gute Figur - und das nicht nur wegen der hautengen Lederkleidung, sondern weil sie darstellerisch am meisten aus ihrer Figur herausholt. Besonders erfreulich ist auch die Leistung von Rachel Nichols, die mit dem Film ihren internationalen Durchbruch geschafft haben dürfte. Bereits in der fünften Staffel der Fernsehserie "ALIAS - Die Agentin", in der sie in einer Hauptrolle zu sehen war, hat sie einen sehr positiven Eindruck hinterlassen - offensichtlich nicht nur beim Publikum, sondern auch bei Serienschöpfer und Produzent J.J. Abrams, der sie im elften "Star Trek"-Film als Orionerin besetzt hat. Karrieretechnisch ist bei ihr also alles im grünen Bereich - und ich freue mich schon darauf, demnächst mehr von ihr zu sehen.
Fazit: "G.I. Joe - Geheimauftrag Cobra" ist pures Popcornkino ohne höhere Ansprüche. Wer nicht zu viel erwartet und Spaß an trashiger Handlung hat, wird zwei Stunden gut unterhalten.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Solider Actionfilm, der das Kind im Manne wieder erweckt, 20. Dezember 2009
Story: G.I. Joe ist eine geheime Spezialeinheit, die aus den besten und qualifiziertesten Soldaten besteht und ausgestattet mit futuristischen Waffen und Equipment immer dann gerufen wird, wenn konventionelle Mittel der Reagierung (Air Force, Armee, Marine) nicht ausreichen. Bei diesem Auftrag soll G.I. Joe einen skrupellosen Waffenhändler davon abhalten, die Welt mit einer hochtechnologischen Superwaffe den sog. Nanobots (fressen sich durch jedes Material durch und zerstören dabei alles) zu erpressen und unter seine Kontrolle zu bringen.
Basierend auf den gleichnamigen Actionfiguren (später auch Comics und Zeichentrickserie) der Firma Hasbro, ist G.I. Joe (ähnlich wie Transformers) ein reiner Action- und Unterhaltungsfilm ohne viel Tiefgang. Die Story des Films ist sehr überschaubar und anspruchslos. Hier geht es wie immer darum, dass die Guten die Welt vor den Bösen beschützen müssen. Das Schauspieleraufgebot besteht aus einer Mischung bekannter (Dennis Quaid, Sienna Miller, Marlon Wayans, Brendan Fraser) sowie weniger bekannter (Channing Tatum, Rachel Nichols, Byung-hun Lee) Schauspieler, die ihre Sache gut machen. Dialoge stehen im Film nicht wirklich im Vordergrund und sind daher recht einfach und vorhersehbar gehalten (Nichts für Shakespeare Fans:-)). Dies ist aber auch gar nicht notwendig, denn das eigentliche Highlight sind die Actionszenen sowie die tollen Spezialeffekte. So wird auch nicht viel Zeit verloren und nach wenigen Minuten kracht und wummt es gewaltig.
Ich für meinen Teil bin mit sehr niedrigen Erwartungen an den Film herangegangen (aufgrund der z. T. durchwachsenen Rezensionen). Ich muss jedoch sagen dass ich positiv überrascht worden bin. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt und die Actionszenen und Spezialeffekte sind einfach nur großartig. Trotz der Defizite bei der Story und teilweise den Dialogen macht der Film Spaß. Man sollte sich meiner Meinung nach immer bewußt machen, welchen Anspruch ein Film oder Genre haben sollte und ihn auf dieser Basis bewerten. Deshalb kann ich nicht nachvollziehen, wieso einige Leute so leichtfertig eine 1-Stern Rezension abgeben. Der Film ist besser als Durchschnitt und hat für mich daher mind. 3,5 Sterne verdient (aufgerundet 4 Sterne).
Ein kleiner Tipp: Man sollte versuchen, den Film aus dem Blickwinkel seiner Kindheit zu betrachten. Alle, die früher mit Actionfiguren wie bspw. M.A.S.K., Transformers oder Masters of the Universe gespielt haben und sich beim Spielen die verrücktesten und unlogischsten Geschichten mit Hilfe seiner Fantasie ausgedacht haben, werden den Film mögen und vor allem nachvollziehen können.
Fazit: Unterhaltsames Popkornkino, mit überschaubarer Story, mäßigen Dialogen dafür mit viel Action und tollen Spezialeffekten. Für all diejenigen geeignet, die sich auch ohne tiefere Dramaturgie und moralischen Anspruch unterhalten lassen können.
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