Mit Antiviren- bzw. Sicherheitssoftware versuchen wir User uns vor den täglichen Gefahren aus dem Internet zu schützen.
Wer möchte schon, dass sein E-Mail Account zur Spamschleuder wird, oder der eigene Rechner Mitglied in einem Bot-Netz wird.
Der einfache aber auch der versierte Benutzer, kann sich bei dieser Art von Software nur auf das verlassen was er so im Netz an Tests findet.
Wie will man auch als Endverbraucher nachvollziehen ob die Angaben des Herstellers alle immer so der Realität entsprechen.
Da bleiben einem eigentlich nur Seiten wie "av-comparatives" oder "av-test" und die Tests der Stiftung Warentest.
Vergleicht und studiert man nun alle Tests, stellt man hier und da doch ganz erhebliche Unterschiede in den Ergebnissen fest.
Was bei den einen auf Platz 1 prämiert wird, ist anders wo auf Platz 3 oder tiefer. Liest man dann auch noch Artikel aus dem Computermagazin "c't",
ist man unter Umständen völlig irritiert.
Da bleibt einem nur einen Mittelwert zu ziehen oder sich für ein "Test-Institut" zu entscheiden.
Ich für meinen Teil habe die Stiftung Warentest als Referenz genommen.
Mittlerweile habe ich schon so einiges durchprobiert.
Lange treuer Kaspersky Kunde, dann einen Ausflug zu Norton, dann GDATA, zu Avira auch mal und über Trend Micro zu Bitdefender IS 2013.
Grund für mich waren neben der Schutzleistung, besonders die Performance des Systemns und (für mich als versierter) die Handhabung der Software.
Was nützt mir ein "sicherer" Rechner wenn vieles einfach 'ein wenig' bis 'viel' langsamer geht und man als Benutzer obendrein entmündigt wird?
Zuletzt Bitdefender IS 2013 war für mich so ein Negativ-Kandidat und da kam mir die neue Version von GDATA gerade recht.
In der aktuellen Stiftung Warentest (04/2013) landete zumindest GDATAs Vorversion zusammen mit ESET Smart Secutity ganz vorne im Ranking.
Da ich noch eine 2 Jahreslizenz aus Version 2012 hatte, habe ich mir direkt mal die Trail runtergeladen und siehe da, der alte Account funktioniert mit der 2014er.
Zum Programm:
Die Oberfläche wirkt im Vergleich zu 2012 und 2013 aufgeräumt und viel übersichtlicher.
Für mich sind die Einstellmöglichkeiten Selbsterklärend und gut strukturiert.
Das kopieren von größeren Dateien funktioniert tatsächlich ohne merkliche Verzögerungen.
Das surfen im Internet ist im Vergleich zur Vorversion deutlich flotter und ist fast so wie ohne aktivierten Wächter.
Auch der Systemstart kommt mir unverzögert vor und über einen integrierten Autostart-Manager kann man zusätzlich einstellen,
welche Programme erst nach dem Systemstart starten sollen und nicht währenddessen. So geht der Bootvorgang noch ein wenig flotter.
Bei GDATA kommen ja schon seit je her zwei Viren-Engines (=Informationstechnologie/"Motor") von Bitdefender und Avast zum Einsatz.
Dadurch erkannte die Software bisweilen zwar immer etwas mehr als die Konkurrenz, was sich aber im Ressourcenverbrauch bemerkbar machte.
Laut dem Hersteller kommt erstmals in der 2014er-Version eine eigene 'Engine' zum Einsatz, an der (so die Medien) GDATA über fünf Jahre
gebastelt hat. Welche der beiden (Bitdefender/Avast) dafür nun wegfällt, habe ich nicht gelesen.
Vielleicht ist aber auch dies ein Grund, warum mir die neue Version so "rund" vorkommt und den Rechner nicht so ausbremst. (?)
Natürlich sind dass alles subjektive Eindrücke.
Über die tatsächliche Schutzwirkung kann man nur auf das vertrauen was der Hersteller und z.B. Stiftung Warentest sagen.
Ich für meinen Teil bin bis jetzt sehr zufrieden mit dieser Software.
Zum Glück bietet mittlerweile jeder Hersteller eine Kostenlose Testversion, so kann sich jeder selbst ein Bild machen.
Tipp: Auch eine Lizenz aus der Vorversion funktioniert. Da spart man obendrein noch etwas.