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G.A.S. [Taschenbuch]

Matt Ruff
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 624 Seiten
  • Verlag: Dtv (2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 342312721X
  • ISBN-13: 978-3423127219
  • Größe und/oder Gewicht: 19,4 x 11,9 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (46 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 544.424 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Matt Ruff
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

»...auf dem Gebiet der komischen Science-fiction-Thriller gibt es nichts vergleichbar Amüsantes.« Berner Zeitung

Hoch über Manhattan wird im Jahr 2023 an einem neuen Turm zu Babel gebaut, der nach dem Willen des visionären Trillionärs Harry Grant die menschliche Fähigkeit zum Träumen bezeugen soll.

Inzwischen gehen im Kanalisationssystem merkwürdige Dinge vor. Meisterbrau, ein mutierter weißer Hai, treibt sein Unwesen. Beinahe fällt ihm Joan, uneheliches Retortenbaby einer Nonne, zum Opfer. Philo Dufresne führt mit seinem U-Boot »Yabba-dabba-doo« eine Attacke gegen einen Eisbrecher: Der Ökopirat ist als Kind von Amischen adoptiert worden, als alle Schwarzen von einem mysteriösen Virus vernichtet wurden. An ihre Stelle traten Elektro-Neger. War es einer dieser Roboter, der Anderson Teaneck erschlug?

Der neue Matt Ruff – mindestens ebenso phantasievoll und atemberaubend spannend wie ›Fool on the Hill‹.

Der Verlag über das Buch

Das erste Popcomic-Epos des nächsten Jahrtausends.taz

Matt Ruffs Roman strotzt vor Einfällen, als müßte er mit seiner Komik alle Science-Fiction-Autoren überbieten,...Er schrieb ein Buch, in das man sich liebend gerne hineinliest.Süddeutsche Zeitung

›G.A.S.‹ ist ein 600seitiges Lesevergnügen fröhlicher Science-Fiction in bester Tradition. Da wummert das Erzählen so vergnügt dahin wie bei Douglas Adams zu ›Anhalter‹-Zeiten, mit der unbekümmerten Aufklärungslust eines Kurt Vonnegut.Berliner Zeitung

...alles ist möglich in dieser vollkommen verrückten Zukunftsvision, in der die bekannten Normen nicht mehr greifen und der Leser nolens volens den unberechenbaren Haken des Erzählverlaufes zu folgen hat.Münchner Merkur

Es ist keine Utopie. Es ist kein Sci-Fi. Es ist auch kein Comic mit langen Sätzen. Es ist einfach ein Vergnügen, sich im Kopf von Matt Ruff umsehen zu können.Junge Welt

Mit Leichtigkeit sprengt Matt Ruff die Grenzen der Phantasie, ohne aber den Boden literarischer Solidität zu verlassen.Schweizer Illustrierte

Mit Fingerspitzengefühl und bissigem Humor setzt sich Ruff mit den wichtigsten Ideologien unseres Jahrhunderts und deren möglichen Folgen im nächsten auseinander.Die Furche

Mit der ersten Seite steuert Ruff auf einen Höhepunkt zu, auf ein gewaltiges Finale, das die letzten 600 Seiten des Romans andauert...Ruff hat es erfolgreich geschafft, an seinen Erstlig anzuknüpfen, ohne sich zum kopieren.Foglio

Matt Ruffs Science-Fiction-Spektakel birst von bizarren Einfällen, bunten Bildern, flotten Dialogen - Qualitäten, die sein Debut ›Fool on the Hill‹ zum Underground-Hit machten.Spiegel online

...braucht es eben ein Herz für Kinder und jene Liebe zur Literatur, die den Spaß am Leben nicht vergißt. in dieser Hiinsicht ist Matt Ruff ein echtes all american kid und sein Roman das prachtvolle Beispiel dafür, daß Krach und Kunst manchmal perfekt miteinander harmonieren.Der Tagesspiegel

Matt Ruffs Trilogie über die alptraumhafte Welt von morgen ist rasant wie ein Videoclip - voller Abgründe und Höhenflüge, mal witzig , mal banal, gespickt mit Zitaten, politischen Anspielungen und spannenden Diskussionen über Macht und Ohnmacht, Freiheit und Moral. Ein Leseabenteuer für Schwindelfreie.Brigitte young miss

Von Existenzverdrossenheit keine Spur: Matt Ruffs Romane beschreiben eine Generation voller Lebenslust, die die Erde als Spielwiese für ihre verrückten Ideen benutzt.Cocktail

...auf dem Gebiet der komischen Science-fiction-Thriller gibt es nichts vergleichbar Amüsantes.Berner Zeitung

Mit ›G.A.S.‹ aber steigert Matt Ruff den Wahnwitz nochmals und gibt eine schlüssige Antwort auf die Frage, was aus all den guten Vorsätzen dieses Jahrhunderts dereinst geworden sein wird: Keine Ahnung-Rolling Stone

Matt Ruff elgt ein Meisterstück der spannenden Unterhaltung vor: ›G.A.S. - Die Trilogie der Stadtwerke‹. In lockerem, unterhaltsamen Ton erzählt er eine Episode aus der Zukunft, wie sie für ihn in den 90ern existierte. Dabei entwirft er ein skurriles Bild aus Figuren und Nebenschauplätzen, macht Augen zwinkernd Anleihen bei Stephen King oder Tolkien, und erschafft dabei eine ganz und gar nicht alltägliche Geschichte, die er auf mehreren Handlungssträngen kunstvoll zu einem Höhepunkt dirigiert.Westfälische Nachrichten


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Nach dem Underground-Kultbuch "Fool on the hill" folgte endlich ein neues, seitenstarkes Werk von Matt Ruff. Hat man sein erstes Werk gelesen, geht man mit einer gewissen Ehrfurcht an das zweite Buch, den es ist kaum vorstellbar, das "Fool on the hill" noch zu toppen ist. Doch es geht. "G.A.S." ist ein schwindelerregendes Werk, gewohnte Regeln von Spannungsaufbau und Szenenfolge werden gekonnt gebrochen und doch heimlich subtil eingehalten. Personen leiten die Geschichte ein und verschwinden bereits im ersten Kapitel scheinbar für immer. Das Zukunfts-Szenario ist geprägt von abstrusen Theorien und wahnwitzigen Phantasien des Autors: Umweltschützer, die in einem U-Boot unterwegs sind, Elektro-Neger, die sich verselbstständigen, die Queen-Mum taucht mit über 100 Jahren auf, ein riesiger Mutanten-Hai treibt in den Abwasserkanälen sein Unwesen und noch weiter Überraschungen, die hier nicht verraten werden sollen, warten auf den Leser. Anfangs ist es etwas schwer, den Überblick über die große Zahl an beteiligten Figuren zu erhalten, aber wie erwartet verdichtet sich alles zum Ende des Buches zu einem gigantischen Showdown mit ungeahntem Ausgang. Spannend und voll überschäumenter Phantasie und Kreativität - das ist Matt Ruff wie er sein sollte!
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15 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Straining For The Effect 18. Februar 2005
Format:Taschenbuch
Als begeisterter Fan von Ruffs Erstlingswerk 'Fool On The Hill', einer respektlosen, klugen und ungemein charmanten Romance Novel über die Macht des Geschichtenerzählens, war ich skeptisch, ob G.A.S. an Stil, inhaltlichen Tiefgang und Humor des Vorgängers anknüpfen kann.

Ruffs lockerer Schreibstil, der mühelos mit gesellschaftlichen und philosophischen Themen jongliert und bisweilen zum Schreien komische Satire hervorbringt, scheint bei G.A.S. stark in den Vordergrund gerückt zu sein. Zu stark. Anders als in Fool On The Hill, wo die diversen Anekdoten aus Zeitgeschichtlichem und Fantastischem die bedeutungsvolle Geschichte amüsant umrahmten, fabuliert Ruff in G.A.S. mit spürbarem Genuss über fiktive Vorfälle wie den U-Bootangriff Howard Hughes auf die Hanffarm eines Kritikers, die ironischen Tode von Geschäftsleuten, die das Imperium des Supermagnaten Harry D. Gant zu Fall bringen wollen, sowie die Kriegsgeschehnisse, die der Massenepidemie im Jahre 2004 folgten, welche die afrikanischstämmige Population der Erde binnen weniger Tage auslöschte.
Ein witziger und satirischer Blick auf die nahe Zukunft? Durchaus. Leider vergisst Ruff über seine zu ausschweifenden Nonsensdiskurse oft die Protagonisten sowie den eigentlichen Plot.
Obwohl der Autor sich redlich Mühe gibt, die zahlreichen Elemente der Geschichte zueinander in Bezug zu setzen, kann man sich gegen Ende nicht des Eindrucks erwehren, dass der Schluss zu abrupt kommt und das bewußt offen gelassene Schicksal einiger Figuren vielleicht doch seinen Ursprung in einer überhasteten Fertigstellung des Manuskripts hat. (Und das, zumal Ruff seine ursprüngliche Deadline von zwei Jahren um das doppelte der Zeit überzog.)

Wer Ruffs Schreibstil mag und ein Faible für gut geschriebenen, intellektuellen Nonsens hat, kann sich G.A.S. ruhigen Gewissens zu Gemüte führen. Jedoch fehlt der Geschichte bisweilen der rechte Fokus auf seine Protagonisten und die Geschichte als solche, die im Grunde eine Konspirationskomödie ist, welche die Schreiber von Akte X aufgrund der johlenden Missachtung jeglicher Wahrscheinlichkeit blass werden lassen würde.
Während das erste Viertel des Buches fast übervoll gestopft ist mit grellen und amüsanten Kabinettstücken, versucht Ruff zu spät, sich wieder auf die eigentlich wesentlichen Geschehnisse sowie die Beweggründe der Charaktere zu konzentieren und verschenkt auf diese Weise eine Menge des Kreativpotentials, das in Fool On The Hill so brillant ausgeschöpft wurde. Wäre der Funke hier stärker übergesprungen, wäre G.A.S. mit Leichtigkeit vier oder fünf Sterne wert.

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17 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Nö, diesmal nicht. 12. April 2007
Von Sic
Format:Taschenbuch
Okay, das war wohl nix! Zur Einordnung: Ruff hat es mir sehr angetan, seit der schönen Leseerfahrung mit Fool on the Hill damals; sein Ich und die Anderen konnte kürzlich wieder unglaublich fesseln. G.A.S. ist anders und die Geschichte eigentlich kurz erzählt: Er entwirft hier eine märchenhafte Zukunftsvision: Dreimal Political-Correctness-gereinigte Öko-Krieger, unter ihnen nur Farbige, Feministinnen, palästinafreundliche Juden usw. kämpfen gegen einen Hyper-Milliardär, der aber eigentlich ein ganz netter Typ ist - wenn auch von fiesen Beratern umgeben - und die Welt mit allerlei Technik-Helferlein bereichert hat, unter Anderem, kleiner niedlicher Nicht-PC-Gag, den Elektronegern.

Nach Jahren habe ich mir das Werk noch einmal vorgenommen, mit dem festen Vorsatz, mich einmal ganz hindurch zu quälen. Es wirkt, als habe Matt Ruff zunächst einen monströsen Klappentext entworfen, der sagt "'Hier kommt die Zukunft", mit einem genmanipulierten Riesenraubfisch in der New Yorker Kanalisation, einer streitbaren einarmigen hundertirgendwas-jährigen Frau, einem pinkfarbenen U-Boot mit Ökoterroristen und jemanden, der lässig den Turm zu Babel neu baut und das dann zu einem Roman aufgebläht. Das könnte ja funktionieren, schlimm ist, dass er vor dieser Kulisse mit seinen Figuren nicht sorgsam umgeht. Gerade die Frauen mit ihrem feministischen Hintergrund und ihren wild konstruierten Biographien bleiben in ihrem Handeln blass, sie verschwimmen, wenn man das Buch mal eine Woche zur Seite legt; das Gleiche gilt für zahlreiche Nebenfiguren -' trotz vieler plakativer Attribute entstehen keine Bilder. Allein die Objektivismus-Diskussion, die sich um eine Philosophin entspinnt, ist amüsant -' ein Hinterfragen des '"gesunden Menschenverstands'" und des amerikanischen Traums von der Überlegenheit der 'Macher'.

Der Roman ist überbevölkert, könnte man sagen. Unleserlich, in schlechteren Momenten. Das muss zu Teilen auch der Übersetzung angelastet werden: Irrelevantes detailverlorenes Technikgeschwurbel ('F.R.E.U.N.D. Biber') könnte sicher auch weniger sperrig daherkommen. Und das Tausend Insel Dressing ist mir auch zum ersten Mal begegnet.

Wärmend ist sein Gedanke, dass es kaum Schranken gibt zwischen dem Obdachlosen und dem Milliardär, dem Outlaw und dem Etablierten, seine Figuren switchen zwischen den Extremen; auch wenn er gerade hier diesen amerikanischen Traum wieder mit hinein nimmt, der eben nur ein Traum ist.

Seine Ideen eines friedlichen Ökoterrorismus sind amüsant, dennoch: Gut, dass die Neunziger vorbei sind.
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Knallbunte, verrückte odysee im Jahre 2023
Matt Ruff zu lesen, bedeutet sich in die verrücktesten, ungewöhnlichsten Situationen und Charaktere dieses Buchkosmos einzudenken, was für Uneingeübte sehr... Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von Ralf Reitze veröffentlicht
Absurdes Altpapier
Ob das Buch gut ist, kann ich leider nicht sagen. Denn ich habe es nach etwa 60 Seiten gelangweilt beseite gelegt und beschlossen, es im Zug nach Bad Oldesloe liegenzulassen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Januar 2010 von A. Koch
Kein Platz für Normalos
Sehr unterhaltsam, trotzdem besteht mein übliches Problem mit Ruff: zu viele und zu "besondere" Charaktere, jeder ist eine genetische Besonderheit, unsterblich, einzigartig,... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. Mai 2009 von J. Zimmermann
mäßig komisch
Nach "Fool on the hill" waren meine Erwartungen an dieses Buch hoch. Leider sind sie nicht erfüllt worden. Zwar wartet G.A.S. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. November 2008 von Celebgil
buntes Fantasieknallbonbon
Abgedrehte Welt, abgedrehte Story, abgedrehte Charaktere ... das beschreibt das Buch ganz gut!

Der Schreibstil von Matt Ruff liegt mir sehr, er ist erfrischend, witzig... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. März 2007 von Füschiloge
Altpapier !
Auch ich wurde, wie einige der Rezensenten vor mir, durch den Einband geblendet. Dieser verspricht eine witzige und unterhaltsame Geschichte. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. November 2006 von Nothofagus
Unterhaltsam
Als ich "G.A.S." kaufte, fiel mir zuerst die farbenfrohe Gestaltung des Buchdeckels auf. Ohne mich mit der Zusammenfassung auseinander zu setzen begann ich auf sofort zu... Lesen Sie weiter...
Am 29. Dezember 2005 veröffentlicht
Was soll das?
Zugegeben: Matt Ruff bringt einige schöne Anekdoten und Nebengeschichtchen zu Papier. Der eigentliche Roman versagt auf voller Länge. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. Dezember 2005 von Christoph Heinzl
Wird die Welt wohl mal so sein ?!
Als großer Fan von "Fool on the hill" mußte ich dieses Buch unbedingt lesen und ich bin nicht enttäuscht worden. Matt Ruffs Erzählstil ist einfach genial. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. Juni 2005 von C. Roth
Skurril, Futuristisch, Gut
New York im Jahre 2023. Philo Dufresne, ein Schwarzer mit grünen Augen (und gerade diese Augenfarbe rettete ihn vor der Ausrottung 2004), kämpft mit seinem U-Boot als... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. Oktober 2004 von Karschtl
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