Nimmt man das Buch in die Hand und beginnt zu lesen, dann fällt als erstes auf: auf jeder Seite kommt etwas Neues und positiv Überraschendes.
Auf der linken Seite jeweils eine herrliche Zeichnung von Timo Würz vom Schweinehund, auf der rechten Seite, meist in zwei Abschnitten, kurz, prägnant und knapp und vor allem schnell zum Punkt kommend, der Lebenstipp, der hilft, mit dem inneren Schweinehund zusammenleben zu können, ihn zu verstehen, zu akzeptieren, zu integrieren, ihn erwachsen und zu einem echten Helfer werden zu lassen.
Dabei macht man eine Reise in 104 Stationen durch die große Welt der Selbsthilfe-Methoden und Kommunikationstechniken, reduziert auf das Wesentliche, das Funktionierende, das für das Thema dieser Seite tatsächlich Helfende.
Ich kann dieses Buch nicht in einem Stück lesen, das ist wohl auch nicht gedacht, weil man dann vom überwältigt ist von den Dingen, über die man nachzudenken, zu verändern, beginnt. Doch in den letzten Tagen schlage ich es regelmäßig auf, oft an beliebiger Stelle und hole mir Anregung für die nächsten Stunden.
Schön ist, dass auch zum Ende hin die Prägnanz und Pfiffigkeit der Anregungen nicht abnimmt.
Ich mag dieses Buch und vermute, es wird noch eine Weile bereitliegen, um mit einem kurzen Griff neue Anregung und neuen Stoff zum Nachdenken oder Handeln zu bekommen.