Leider ist die Vortragsweise des vorlesenden Verlagsleiters Axel Grube, der zwar eine schöne Stimme hat und auch gutes hochdeutsch spricht, nicht geeignet, dem Hörer das Werk näher zu bringen. Die Vortragsweise ist nicht nur zu langsam, sondern vor allem gekennzeichnet durch zu viele gleichartige Pausen in den Sätzen. Einen Bogen, der die Satzkonstruktion auch sprachlich vermittelt, gibt es fast nie. Manchmal scheint der Vorleser gar überrascht von einem sich anschließenden Nebensatz.
Die CD ist übrigens eine gebrannte CD-R, die nicht das ewige Leben haben dürfte. Das Cover ist nett gestaltet, aber wirkt in seiner tintengestrahlten streifigen Art auch eher wie selbstgebastelt (das steht aber auch in der Produktbeschreibung: "handgefertigte Papphülle").
Kurzum: Lohnt sich nicht.