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Die Göttliche Komödie. Ins Deutsche übertragen von Ida und Walther von Wartburg, kommentiert von Walther von Wartburg, 48 Illustrationen nach Holzschnitten von Gustave Doré.
 
 
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Die Göttliche Komödie. Ins Deutsche übertragen von Ida und Walther von Wartburg, kommentiert von Walther von Wartburg, 48 Illustrationen nach Holzschnitten von Gustave Doré. [Gebundene Ausgabe]

Dante Alighieri , Ida von Wartburg , Walther von Wartburg , Gustave Doré
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 1200 Seiten
  • Verlag: Manesse-Verlag (1. September 1963)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 371751086X
  • ISBN-13: 978-3717510864
  • Größe und/oder Gewicht: 15 x 10,4 x 4,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 204.675 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Dante
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Drei Dinge prägten Werk und Leben Dante Alighieris (1265-1321): Seine mittelalterliche Universalbildung beim Enzyklopädisten Bruno Latini, die nach der Verbannung geschürte Haßliebe zu seiner Geburtsstadt Florenz und die entrückende Verehrung der schönen Beatrice Portinari, die sich durch ihren frühen Tod mit 24 Jahren zur Stilisierung nachgerade anempfahl. In den 100 Gesängen seiner im Exil verfassten Göttlichen Komödie (1307-1321) hat der Dichter über sie alle zu Gericht gesessen: Im 26. Höllengesang etwa findet sich eine erbitterte Schmährede auf die Heimatmetropole, und Latini muß bei den Sodomiten schmoren. Die himmlische Geliebte jedoch darf den verschämten Dichter im Paradies empfangen und mit ihm zu den Sternen, Planeten und Trabanten schweben. "Und Beatrice sah mich an voll Glut", heißt es im wundervollen Mondcanto, "die aus den hehren Augen blitzte wider, / Daß meine Kraft, besiegt, verließ der Mut, / Und fast verlor ich mich, die Augen nieder".

Am Ende dieser schwindelerregenden Jenseitsreise säumten nahezu 600 Seelen des politischen, literarischen und mythologischen Lebens Dantes Weg, darunter Judas, Odysseus, Petrus und Bernard von Clairvaux. Zuvor aber hatte der Dichter als Figur des eigenen Epos gemeinsam mit seinem Führer, dem römischen Lieblingsdichter Vergil, Hölle (Inferno) und Fegefeuer (Purgato-rio) zu durchwandern: "Dort wirst Du hören der Verzweiflung Pein / Und sehn, wie sich der Vorzeit Geister quälen, / so daß sie nach dem zweiten Tode schrein". Dante hat sich die Architektur des Jenseits mit seinen 27 Stufen trichter- und terrassenförmig vorgestellt, um seinen unausweichlichen Sog zu illustrieren. Aber eigentlich ist der Strudel der Sprache der wahre Held des Buchs, der uns hineinzieht in die 14 233 bedeutendsten Verse der italienischen Literatur, ja in eines der größten Epen der Weltliteratur überhaupt.

Goethe fühlte sich nicht wohl im "Moderduft aus Dantes Hölle", und Arno Schmidt gar sah im Inferno des Buchs Konzentrationslagerphantasien literarisch lodern. Die meisten Dichter aber dachten anders, und die Anfangserzählung von Samuell Beckett erster Prosaveröffentlichung Mehr Flügel als Prügel (1934) mit ihrem ironischen Titel Dante und der Hummer beginnt mit einem fesselnden Lektüreerlebnis der direkt dem Purgatorium entstiegenen Hauptfigur: "Es war Vormittag, und Belaqua hatte sich im ersten Mondcanto festgelesen. Bis zum Hals steckte er drin, er konnte weder vor noch zurück". Vor sieben Jahren etwa ging es mir beim Lesen ähnlich.--Thomas Köster -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Kurzbeschreibung

Die berühmteste Jenseitsreise der Weltliteratur

Die «Divina Comedia» ist der Klassiker der italienischen Literatur schlechthin und – an der Schwelle des Mittelalters zur Frührenaissance stehend – zugleich ihr grandioser Auftakt. Dank dieser klaren, textgetreuen Übersetzung samt erhellendem Kommentar erschließen sich Dantes Werk und Welt in ihrer ganzen Fülle.

Wer den italienischen Geist in nuce erfassen möchte, für den ist die «Göttliche Komödie» Pflicht- und Wunschlektüre zugleich. Nirgendwo sonst begegnet man einem vergleichbaren Reichtum an Ideenwelten und poetischen Bildern, an Ausdrucksformen und Themen. Dante Alighieris (1265–1321) gewaltige Dichtung mit ihren berühmten drei Stationen «Inferno», «Purgatorio» und «Paradiso» ist eine grandiose Gesamtschau der Weltgeschichte, die zwischen den Epochen steht: Zutiefst dem christlichen Mittelalter verhaftet, lässt sie bereits die Renaissance in ihrem kommenden Glanz erahnen. Für alle nachfolgenden Zeiten indes wird sie ihrerseits – weit über Italien hinaus – ein beständiger Bezugspunkt abendländischen Denkens.
An Versuchen, durch deutsche Nachdichtungen den Parnass der italienischen Literatur auch hierzulande bekannt zu machen, mangelte es deshalb nie. Die vorliegende Referenzausgabe geht zurück auf eine jahrelange intensive Lectura Dantis an deutschsprachigen Universitäten. Teils alleinige Leistung Ida von Wartburgs, teils Frucht des Zusammenwirkens mit ihrem Mann, folgt sie dem Bemühen, Dantes Werk in möglichst einfacher, klarer und dem italienischen Text einfühlsam folgender Sprache darzubieten und das einzigartige, wunderbare Gedicht einer möglichst großen Zahl deutscher Leser zu vermitteln.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
212 von 229 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Wer die GÖTTLICHE KOMÖDIE (gegen 1321 abgeschlossen) ins akademisch angehauchte Feuilletondeutsch bringen will, DER tut Dante Unrecht, so möchte ich behaupten. Hertz tut genau dies. Für mich bleibt am verständlichsten und doch sprachgewaltigsten immer noch die Übersetzung von Karl Eitner. Der reimt zwar nicht, behält aber den Versklang bei. Eitners Übersetzung ist nur noch antiquarisch zu haben oder -- unlektoriert -- im Internet.

Drei Übersetzungen (Fegefeuer/Purgatorium, 2ter Gesang) zum Vergleich nebeneinander:

"Es löste sich dann einer ab von ihnen, / mich zu umarmen mit SO großer Lust, / daß ich bewegt, mit Gleichem ihm zu dienen. / O eitle Schatten, nur dem Blick bewußt! / Dreimal versucht ich, diesen zu umfangen: / dreimal zog ich die Arme bis zur Brust!!" (Hertz)

"Und aus dem Schwarme sah ich neben mir, / so sehnsuchtsvoll, mich zu umfahn, die eine, / daß gleichen Sehnens Drang mich zog zu ihr. / O Schemen, wirklich nur dem Augenscheine! / Dreimal mit Armen wollt' ich ihn umfangen, / dreimal statt seiner Brust drückt' ich die meine." (von Falkenhausen)

Bei beiden Übersetzungen weiß man nicht, was der Erzähler genau mit dem Menschenschatten tut, der sich auf ihn zubewegt. Klar wird das erst durch die Eitnersche Übersetzung:

"Hervor aus ihnen sah ich einen schreiten, / mich zu umarmen mit so großem Drange, daß mich's bewog, das Nämliche zu tun. / O leere Schatten, nur zum Ansehn tauglich! / Dreimal umschlang ich ihn mit meinen Armen, / und dreimal kehrten leer zur Brust sie wieder." (Eitner)
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51 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Wer sich auf dieser Seite nach den Rezensionen richtet, riskiert einen Fehlkauf. Die meisten Rezensionen bewerten die Übersetzung, nicht aber das Buch! Hier finden sich aber Rezesionen zu unterschiedlichen Übersetzungen.

Hiermit bewerte ich also nicht das Buch ansich, sondern Amazon mit der Zusammenfassung der Kritik verschiedener Übersetzungen auf einer Seite, die zum Fehlkauf beträgt und somit das Produkt abwerten kann.

Trotz des Hinweises, dass sich die Rezesion auf eine andere Ausgabe bezieht, ist dies extrem verwirrend und für den Käufer ein Hindernis, keine Kaufhilfe. Bitte beachten wenn sie diese Seite lesen! Hoffe dieser Hinweiß ist hilfreich!
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45 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Die göttliche Komödie von Dante Alighieri, ins Deutsche übertragen und ausschweifend kommentiert von Ida und Walther von Warthburg, versehen mit 48 Illustrationen von Gustave Doré

Zitat: (Inschrift auf dem Höllentor)

Durch mich geht man zur Stadt der Schmerzen ein;

durch mich geht man hinein zur ewgen Qual;

durch mich geht man zu den Verlorenen.

Gerechtigkeit bewegte meinen Schöpfer;

erschaffen hat mich Gottes ewge Allmacht,

die höchste Weisheit und die erste Liebe.

Denn vor mir ward kein einzig Ding erschaffen

als Ewiges, und ewig werd' ich dauern;

ihr, die ihr herkommt, lasset alle Hoffnung.

Zum Osterfest des Jahres 1300 irrt Dante durch die Welt, bedrängt von Sinneslust, Hochmut und Habsucht, sein Leben steht nicht im rechten Licht. Doch ihm wird durch die Fürsprache seiner seit frühster Jugend angebeteten, mittlerweile verstorbenen und in den Himmel versetzten Beatrice die Gnade zuteil, die ihn auf den rechten Weg führen soll.

Zu diesem Zweck erscheint Dante der römische Dichter Vergil, der vom Himmel gesandt Dante auf seinem Weg durch Inferno (Hölle) und Purgatorio (Läuterungsberg = Fegefeuer) bis hin zum Paradiso begleiten und leiten soll.

Auf 1200 Seiten, in 100 Gesängen mit 14,400 Versen erstreckt sich dieses zentrale Epos der Christenheit, das jeder Beschreibung trotzt und spottet - Übergang von Mittelalter zur Renaissance, in sich geschlossener Katechismus der (römisch-katholischen) Christenheit, Quell der italienischen Sprache (Dantes Entscheidung, in seinem florentischen Dialekt zu schreiben machte diese Sprache erst zur beherrschenden Schriftsprache eines an Dialekten reichen Landes), eindrucksvoller Einblick in das mittelalterliche Denken, umfassende Schau aller großen Gestalten der klassisch-antiken wie christlichen Mythen und Historie sowie (damals) brandaktuelles politisches Werk, persönliches Glaubensbekenntnis, ein sprachlich wie gedanklich beeindruckendes Meisterwerk - all das und noch viel mehr ist dieses Buch, das sich Vergleichen mit der Aeneis oder der Ilias nicht zu scheuen braucht.

Selbst wenn man mit dem Christentum nichts (mehr) am Hut hat, ist es für einen historisch interessierten Menschen ein wahrer Augenöffner, die Glaubens- und Moralvorstellungen der damaligen Zeit kennenzulernen (cf. die Unterteilung der Hölle in zehn Kreise je nach Schwere und Art des Vergehens, die unterschiedlichen Terassen des Läuterungsberges, die himmlichen Sphären des Paradiso). Darüber hinaus gibt es wohl kein Werk der Menschheitsgeschichte, das in sich eine Art Weltgericht und Zusammenstellung der gesamten vor ihr liegenden Geschichte beinhaltet - von Adam über die Helden des trojanischen Krieges, die mythischen Götter Griechenlands, die römischen Kaiser, die Märtyrer des Christentums bis zu den damals herrschenden Fürsten des spätmittelalterlichen Italiens kommt jeder vor, wird jeder gerichtet, der im Denken dieser Zeit Rang und Namen hatte, oft an unerwarteter Stelle (der listenreiche Odysseus wurde in die Hölle gesteckt, Brutus der Verräter wird gar von Satanos höchstpersönlich gefressen, Cato dagegen darf (als Heide!) den Zugang zum Purgatorio bewachen). Und gleichzeitig haben wir es mit einem hochpolitischen Werk zu tun, das die damaligen Zustände des Papsttumes und der verfallenden Sitten geißelt und auf baldige Einigung und Ordnung hofft und pocht.

Nicht unerwähnt bleiben sollte die Leistung der Übersetzer/Kommentatoren Ida und Walther von Warthburg, die sowohl das Lesen des Textes zum sprachlichen Genuss machten, als auch durch ihre extensiven, sprachlich ebenfalls wunderbaren Kommentare vieles, was sonst undurchschaubar geblieben wäre, erhellten und einen spannenden Einblick in die damalige Lebensweise, Politik aber auch in Mythen- und Glaubenswelt des Christentums bieten.

Ein wahrliches Meisterwerk der Weltliteratur, mit dem sich wohl nur wenige messen können...
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Die neuesten Kundenrezensionen
Die tollste Dichtung aller Zeiten...leider nur auf Italienisch!
Voller Vorfreude habe ich mir dieses so vielfältig gefeierte Meisterwerk gekauft und angefangen zu lesen. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Tagen von Daart veröffentlicht
Sehe die Ganzen Manschen
Wir urlaub mit Dante im deine unglaublich Abenture.
Wir könne die vergangenheit das Manschen wissen. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Susanna Huang veröffentlicht
Gut gelungene Übersetzung
Natürlich ist eine gute Übersetzung bei Werken wie die Göttlich Komödie von grosser Wichtigkeit. Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Georgius Sabellicus veröffentlicht
Gelungene Übersetzung eines fast 800 Jahre alten Textes
Ich will mich hier kurz fassen.
Ich finde die Übersetzung (in diesem Fall aus den 50er Jahren)ist gut gelungen. Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Gerlinde Albath veröffentlicht
Sehr empfehlenswert
Also mir persönlich hat es sehr gut gefallen. Was mich neben der Komödie auch amüsiert hat, ist dass ich in den Lesepausen noch etwa eine halbe Stunde lang in Prosa... Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von Ingrid veröffentlicht
Verständlichkeit hoch!
Durch die notizen hinten im Buch, kann man schön über jeden Gesang den man nicht bis hin zur gänze versteht, nachschlagen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. März 2010 von Andreas Jost
Unverständnis und Langeweile
Die Göttliche Komödie besteht aus drei Kapiteln, der "Hölle", dem "Fegefeuer" und dem "Paradies" mit insgesamt rund 100 "Gesängen", von denen jeder ein paar... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. Mai 2008 von helmut seeger
Herausforderungen gibt es immer wieder(eigentlich 3,5 Sterne)
Der literarische Dichter hat die einmalige Chance, eine Reise durch die drei Stufen des Jenseits. Er besingt in 34, 33, 33 Gesängen zu je drei Strophen den vorgefundenen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. März 2008 von Michael Pietrucha
Bedeutendes abendländisches Kultur-Dokument
Der Dichter Dante Alighieri begibt sich am Karfreitag 1300 durch alle drei Bereiche des christlichen Jenseits. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. August 2006 von u-re
Wie so oft hängt es an der Übersetzung...
eines Klassikers, ob er gepriesen wird. Nach leidvollen Erfahrungen kann ich nur sagen, daß zum Glück mit diesem Werk sehr respektvoll umgegangen wird! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. Januar 2004 von "diabolinchen"
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Dantes Göttliche Komödie 2 13.03.2010
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