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Göttlich verdammt [Gebundene Ausgabe]

Josephine Angelini , Simone Wiemken
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (262 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 19,95 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

Mai 2011
Schicksalhafte Liebe, antike Fehde, göttliches Erbe Die 16-jährige Helen lebt bei ihrem Vater auf Nantucket und langweilt sich. Ihre beste Freundin Claire hofft, dass nach den Ferien endlich etwas Aufregendes passiert. Der Wunsch geht in Erfüllung, als die Familie Delos auf die Insel zieht. Alle sind hin und weg von den äußerst attraktiven Neuankömmlingen. Nur Helen spürt von Anfang an großes Misstrauen. Gleichzeitig plagen sie plötzlich düstere Albträume, in denen drei unheimliche Frauen Rache nehmen wollen. Es scheint eine Verbindung zwischen ihnen und Lucas Delos zu geben. Was dahintersteckt, erfährt Helen erst nach und nach: Lucas und sie stammen von Halbgöttern ab und sind dazu verdammt, einen erbitterten Kampf auszulösen indem sie sich ineinander verlieben Der ultimative Roman für alle "Biss"- und "Panem"-Fans - mit dem hinreißenden Sehnsuchtspaar: Helen und Lucas. Eine Highschool-Romanze mit Elementen aus der griechischen Mythologie.

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Produktinformation

Interview mit der Autorin Jetzt reinlesen! [PDF]|Leseprobe Jetzt reinlesen! [PDF]
  • Gebundene Ausgabe: 494 Seiten
  • Verlag: Dressler (Mai 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3791526251
  • ISBN-13: 978-3791526256
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
  • Originaltitel: Starcrossed
  • Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 15,8 x 4,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (262 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 2.536 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor

Josephine Angelini geb. in Massachusetts, studierte Angewandte Theaterwissenschaft an der Tisch School of the Arts, New York University. Dabei interessierten sie besonders die tragischen Helden der griechischen Mythologie. Josephine Angelini lebt mit ihrem Ehemann, einem Drehbuchautor, und drei Katzen in Los Angeles.

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19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen grandioses Debut 3. März 2012
Von Stephie
Format:Gebundene Ausgabe
Als Helen Hamilton nach den Sommerferien von ihrer Freundin Claire erfährt, dass eine neue Großfamilie auf die Insel gezogen ist, findet sie das nicht sonderlich interessant. Sie ist eher genervt davon, dass alle Leute so einen Wirbel um die Neuankömmlinge machen und will nichts von ihnen wissen. Das ändert sich jedoch schlagartig, als Helen einem der Söhne der Familie auf dem Schulflur das erste Mal begegnet: Lucas Delos. Anstatt, wie alle anderen Mädchen, hin und weg von seinem attraktiven Äußeren zu sein, empfindet Helen plötzlich einen so starken Hass auf ihn, wie sie ihn in ihrem ganzen bisherigen Leben noch nie empfunden hat. Doch sie verabscheut ihn nicht einfach nur, sondern will ihn tot sehen und geht sogar auf ihn los.

Lucas kann den Angriff zwar abwehren, aber er scheint weit weniger überrascht von dieser Attacke zu sein als Helen selbst. Diese ist völlig verzweifelt und kann sich nicht erklären, was da nur in sie gefahren ist, immerhin hat sie Lucas noch nie zuvor in ihrem Leben gesehen. Langsam befürchtet sie, dass sie nicht nur anders ist als alle anderen, sondern auch noch verrückt wird.

Immer wieder treffen sie und Lucas aufeinander, wobei Helen sich jedes Mal anstrengen muss ihm nicht wieder an die Kehle zu springen. Sie hat keine Ahnung, was mit ihr los ist, bis ausgerechnet er sie schließlich darüber aufklärt, wer oder vielmehr was sie eigentlich ist: Helen und beinahe alle Mitglieder der Familie Delos sind Scions, die Nachkommen von Halbgöttern ...

Göttlich verdammt ist ein außergewöhnlich toller Trilogieauftakt, der vor allem das Herz von Romantic Fantasy Fans höher schlagen lässt. Josephine Angelini verbindet in ihrem grandiosen Debut die griechische Mythologie mit einer Liebesgeschichte so tragisch wie Romeo und Julia. Einmal angefangen, taucht man so tief in diese Welt hinein, dass man das Buch kaum noch aus der Hand legen kann.

Besonders herausragend sind an diesem Roman vor allem die verschiedenen Charaktere, die man nicht wieder so schnell vergisst. Das betrifft sowohl die Protagonistin Helen als auch die gesamte Familie Delos.

Helen ist dem Leser von Anfang an sympathisch und macht im Verlauf der Handlung wohl die größte Entwicklung durch. Sie weiß zwar schon immer, dass sie irgendwie anders ist, immerhin ist sie stärker als alle anderen Mädchen in ihrem Alter und kann sogar schneller rennen als die Jungs, versucht dies aber immer zu verstecken. Am liebsten ist sie für alle, mit Ausnahme ihrer besten Freundin Claire, unsichtbar und bekommt sogar Krämpfe, wenn sie zu viel Aufmerksamkeit auf sich lenkt. Sie ist zwar schüchtern, aber trotzdem kein stilles Mäuschen, das sich nicht behaupten kann und alles macht, was man ihr sagt.
Umgeben von Lucas und seiner Familie blüht sie jedoch richtig auf, was wirklich toll mitzuerleben ist. Sie fängt an sich so zu akzeptieren, wie sie ist, und gewinnt dadurch an Stärke und Selbstvertrauen.

Doch nicht nur Helen gewinnt sofort die Sympathie des Lesers, sondern eben auch die verschiedenen Mitglieder der Familie Delos, allen voran natürlich Lucas. Er ist unheimlich charmant und man merkt ihm an, dass er hin und her gerissen ist zwischen seinen Gefühlen für Helen und seinem Pflichtgefühl und Verantwortungsbewusstsein, insbesondere gegenüber seiner Familie. Im Gegensatz zu Helen, der er es viel zu lange verschweigt, weiß er vom ersten Augenblick an, dass er und Helen nie zusammen sein können wie ein richtiges Paar. Genau wie Helen verachtet er Helena und Paris aus den Geschichten um Troja, deren Liebe unzählige Menschen im Krieg zum Opfer gefallen sind, und könnte selbst nie so egoistisch handeln. Dennoch fiebert man natürlich mit ihrer Liebe mit und hofft, dass sie irgendwann eine Lösung finden werden um doch zusammen sein zu können.

Die anderen Mitglieder der Familie Delos schließt man aber ebenfalls sofort ins Herz. Das betrifft sowohl die Zwillinge Ariadne und Jason, die genau wie Lucas und Helen 16 Jahre alt sind, den ein Jahr älteren Hector, Lucas Mutter Noel und manchmal auch die 14-jährige Cassandra. Sie alle unterscheiden sich voneinander, sie sind individuell, haben verschiedene interessante Fähigkeiten sowie Charaktereigenschaften und entwickeln sich im Verlauf der Geschichte. Von den Hauptfiguren bekommt man ein wirklich umfassendes Bild und lernt sie sehr gut kennen. Es ist schön zu sehen, wie herzlich sie Helen in ihre Familie aufnehmen, obwohl sie eigentlich einem feindlichen Haus angehört und auch noch aussieht wie eine Person aus einem Teil ihrer Vergangenheit, an den sie sich lieber nicht erinnern möchten. Sie haben sogar schon über Helen gewacht als die Furien, die den unkontrollierbaren Hass zwischen ihr und der Familie Delos ausgelöst haben, noch zu sehen waren.
Die Szenen auf dem Anwesen der Delos vermitteln eine tolle Großfamilien-Atmosphäre, die man beim Lesen richtig genießt. Sie alle sind so lebendig und immer füreinander da, auch wenn es mal Streit gibt oder sogar zu einem richtigen Kampf kommt.

Neben den fantastischen Figuren ist Josephine Angelini auch die Darstellung der verschiedenen Beziehungen besonders gut gelungen. Das betrifft sowohl die Freundschaft zwischen Helen und Claire, die so eng ist, dass sie jeden Streit übersteht, als auch die verschiedenen familiären Beziehungen. Man spürt, wie eng Helen und ihr Vater Jerry miteinander verbunden sind, auch wenn Helen viele Geheimnisse vor ihm hat.
Das gleiche gilt für die Familie von Lucas. Die Beziehungen zwischen Eltern und Kindern, Geschwistern, Cousins und Cousinen, etc untereinander sind alle sehr unterschiedlich, aber dennoch innig. Auch wenn sie nicht immer einer Meinung sind, steht die Familie für sie an oberster Stelle und das merkt man auch.
Die Romantik liefert natürlich vor allem die Beziehung zwischen Helen und Lucas. Diese ist zwar sehr kompliziert und scheint nahezu unmöglich, aber die Beiden empfinden schon nach recht kurzer Zeit so viel für den anderen, dass sie einander nicht mehr aufgeben können. Sie klammern sich an die Hoffnung eine Lösung zu finden, die weder sie selbst noch die ganze Welt in Verzweiflung stürzen wird.

Neben diesem tragischen Aspekt und den Momenten, in denen die Tränen unweigerlich fließen, gibt es jedoch auch viele humorvolle Szenen, bei denen man einfach nur Schmunzeln kann. Diese verdankt man häufig Helens bester Freundin Claire und ihren frechen Sprüchen. Doch auch Helens Kampftraining mit Hector bietet viele solcher Momente.

Der Schreibstil von Josephine Angelini ist für ein Debut überraschend gut. Er ist mitreißend und sorgt dafür, dass man sich in die einzelnen Szenen gut hinein versetzen kann. Man hat die Charaktere beim Lesen stets vor Augen und kann ihre Handlung sehr gut nachvollziehen.
Obwohl die meisten Szenen aus der Sicht von Helen geschrieben sind, sodass man sich mit ihr natürlich besonders gut identifizieren kann, hat sich die Autorin gegen eine Ich-Erzählung entschieden. Dadurch hatte sie aber auch die Möglichkeit ein paar Szenen aus der Perspektive anderer Figuren, beispielsweise Lucas, zu schildern, in denen Helen nicht dabei ist, oder den Blickwinkel zu wechseln um Geschehnisse um Helen noch geheim zu halten.

Zum Ende hin steigt die Spannung noch einmal an und es passiert so viel, dass man nicht mehr aufhören kann zu lesen ehe man nicht die letzte Seite erreicht hat.
Der einzige kleine Kritikpunkt ist, dass die Autorin am Ende eine scheinbare Lösung für den Hauptkonflikt in der Liebesbeziehung zwischen Helen und Lucas präsentiert, nur um dann ein neues Problem zu schaffen, dass viel weniger gravierend erscheint. An der Stelle wäre es vielleicht besser gewesen, den ursprünglichen Konflikt beizubehalten und sich die Lösung für später aufzuheben, wenn das Hindernis, da es sich ja ,nur' um den Auftakt einer Trilogie handelt, noch weiterhin bestehen bleiben soll. Da die Autorin aber wohl im zweiten Teil genauer und intensiver auf dieses neue Problem eingehen wird, kann das keinen Punktabzug rechtfertigen, zumal alles andere an diesem Buch so fantastisch war, dass es diesen kleinen Makel mehr als wieder gut macht.

Das Ende ist, zum Leidwesen aller Leser, sehr offen gehalten und das Warten auf die Fortsetzung ist überaus qualvoll. Für diesen Folgeband gibt es aber immerhin viel Potenzial, nicht nur wegen der problematischen Beziehung zwischen Helen und Lucas, sondern auch auf Grund der vielen anderen aufgeworfenen Fragen. Wie werden sich bestimmte Mitglieder aus Helens und Lucas' Familie noch verhalten? Kann man die Furien für immer loswerden? Was geschieht wirklich, wenn alle vier Häuser vereint werden? Und was hat es mit dieser Prophezeiung und Helens Rolle darin auf sich?
All diese Fragen, aber natürlich auch die tragische Liebesgeschichte, werden mit Sicherheit dafür sorgen, dass man sich diesen zweiten Teil auf keinen Fall entgehen lassen wird.

Göttlich verdammt ist ein grandioses Debut von einer wirklich talentierten Autorin, von der man noch viel erwarten kann. Geschickt verknüpft sie die griechische Mythologie mit einer romantischen sowie tragischen Liebesgeschichte. Die Scions als Nachkommen von Halbgöttern bieten eine gelungene Abwechslung zu den vielen anderen fantastischen Wesen, die sich zur Zeit so häufig in Jugendromanen wieder finden. Lesen Sie weiter... ›
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach nur göttlich. 16. April 2012
Von Kate "katesleselounge.blogspot.com" VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Helen ist ein Mädchen, dass jede Aufmerksamkeit scheut. Nicht nur das. Sie hat regelrecht Panik davor und bekommt starke Bauchschmerzen. So unauffällig wie möglich möchte sie leben, was ihr bisher auch relativ gut gelungen ist. Das alles ändert sich jedoch schlagartig als die Familie Delos auf die Insel Nantucket zieht.
Seltsame Wesen verfolgen Helen plötzlich und flüstern ihr Dinge ins Ort. Als sie das erste Mal auf Lucas trifft, ist danach nichts mehr so wie es mal war. Ein jahrhundertalter Hass steigt in ihr auf und sie hat nur einen Wunsch - ihn zu töten. Sie versuchen sich so gut es geht aus dem Weg zu gehen, doch das ist leichter gesagt als getan. Und wäre das nicht schon schlimm genug, versucht irgendjemand sie auch noch zu entführen.
Anscheinend kann nur die Delos-Familie ihr helfen und erklären, was mit ihr geschieht und was sie genau ist. Dabei kommen Helen und Lucas sich immer näher. Bis es fast zu spät ist...

Ich wollte das Buch schon sehr lange lesen, weil ich die griechische Mythologie unglaublich interessant finde und mich schon sehr lange dafür interessiere. Das alles gepaart mit einer außergewöhnlichen Liebesgeschichte und es entsteht ein klasse Buch? Dem kann ich nur aus vollstem Herzen zustimmen.
Ich konnte ohne Probleme in die Geschichte rein finden. Der Schreibstil war flüssig und leicht, sodass ich auch den verschiedenen Zusammenhänge in Bezug auf die griechische Mythologie, wie auch den Familienverhältnisse, leicht folgen konnte. Besonders Helen und Lucas, aber auch viele andere Figuren, waren liebevoll heraus gearbeitet und hatten dieses besondere Etwas ansich. Es war ein wahrer Genuss sie auf ihrem Weg zu begleiten und zu erfahren, was sie alles bisher erlebt haben.
Und genau dieses besondere Etwas macht für mich den Reiz dieses Buches aus. Die Charaktere waren außergewöhnlich. Man hatte nicht das Gefühl, schon etwas dar gewesenes gelesen zu haben. Es war neu und aufregend. Mit Helen und Lucas habe ich so mitgelitten und mitgefiebert. Habe gehofft und gebangt, war dann fassungslos und am Boden zerstört und zum Schluss voller Wut und hatte doch wieder Hoffnung.
Das Ende lässt einen mit einem lachen und einem weinenden Auge zurück und voller Vorfreude und Spannung auf den nächsten Teil. Ich bin gespannt, wie es mit Helen und Lucas weiter gehen wird und wie sich alles entwickeln wird. Ich kann den zweiten Teil kaum erwarten und bin mehr als froh, dass es bis dahin nicht mehr allzu lange ist.

Ich habe das Buch an einem Tag verschlungen und kann es mehr als nur empfehlen. Diesen wunderbaren, außergewöhnlichen und spannenden Lesegenuss sollte man sich nicht entgehen lassen. Unbedingt lesen, abtauchen und genießen!
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53 von 66 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen (Halb)Göttlicher Auftakt macht Lust auf mehr 21. Mai 2011
Von Metoo TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Kurzbeschreibung
Helen ist 16 und lebt mit ihrem Dad auf der kleinen Insel Nantucket. Ihre Mutter hat sie nie kennen gelernt. Helen weiß, dass sie anders ist. Sie ist schneller, schöner und stärker als andere Jugendliche in ihrem Alter. Richtig merkwürdig ist es allerdings erst, seit die Familie Delos auf der Insel wohnt. Woher kommen nur dieser unbändige Hass und diese Mordlust auf diese Leute? Was passiert nur mit Helen?

Story & Schreibstil
Ich muss gestehen, dass ich zu Anfang Schwierigkeiten hatte mich in die Geschichte einzufinden. Mir persönlich war das alles etwas zu undurchsichtig und ich fühlte mich wie in kaltes Wasser geworfen. Doch plötzlich trumpfte Fr. Angelini auf, unerwartet riss sie den Spannungsbogen nach oben und hielt in bis zum Schluss. Kaum war die eine Frage geklärt, schon gab es ein neues Rätsel zu ergründen. Damit schaffte Fr. Angelini es, mich doch noch zu fesseln und in ihren Bann zu ziehen.

Ich kenne mich in der griechischen Mythologie nicht so gut aus und kann daher nicht sagen, wie viel Fr. Angelini so umgestrickt hat, dass es passt. Fakt ist jedenfalls, dass es definitiv passt. Sie hat die alten Griechen wunderbar mit unseren neuzeitlichen Helden verbunden und einen ganz eigenen Stil geschaffen. Ich hab direkt Lust bekommen mich näher mit dem Thema auseinanderzusetzen.

Neben all dem geht es auch um die Liebesgeschichte der beiden Protagonisten Helen und Lucas. Die Liebe, die eigentlich Hass sein sollte wächst mit jeder Seite ein Stückchen mehr, da kam selbst ich, als erwachsene Person ins Schwärmen. Als Leser spürt man richtig die Luft knistern, man leidet und liebt mit und möchte manchmal einfach eingreifen, beide an den Schultern packen und kräftig durchschütteln und ihnen ins Gesicht schreien Ihr liebt euch doch!". Fr. Angelini hat vollkommen auf die üblichen Schnulzen und den Kitsch verzichtet, was mich sehr angesprochen hat.

Für mich ist die Geschichte total nachvollziehbar, manch eine Stelle erforderte vielleicht ein erneutes Lesen bzw. einen Moment des längeren Nachdenkens, dadurch wurde der Lesespaß aber nicht getrübt. Durch den jugendlichen und flotten Schreibstil ließ sich das Buch gut und flüssig lesen.

Charaktere
Die Protagonistin Helen ist eine liebenswerte Person, die mir gleich sympathisch war. Helen weiß ganz genau, dass sie nicht so ist, wie andere normale" Teenager und dieser Umstand beängstigt sie. Sie kann es nicht leiden, wenn ihr zuviel Aufmerksamkeit geschenkt wird. Die Magenkrämpfe, die sie dabei überfallen, sind für Helen ein eindeutiges Zeichen. Als Helen erfährt wer bzw. was sie ist, kann sie es verständlicherweise, erstmal nicht fassen. Doch mit der Zeit gewöhnt sie sich an den Gedanken und ihr Selbstvertrauen wird geweckt. Helen macht innerhalb dieses Buches eine wahnsinnige Entwicklung durch und es hat mir spaß gemacht, dabei zu sein.

Lucas ebenfalls Protagonist und Helens Liebe ist ein sehr erwachsener Teenager. Im Gegensatz zu Helen weiß er schon seit Anbeginn, dass er nicht normal ist. Er geht damit entsprechend gut um. Obwohl Lucas Beschützerinstinkt wirklich stark ausgeprägt ist, kommt er nicht machomäßig rüber. Seine Gefühle zu Helen scheinen ihn menschlicher, angreifbarer zu machen.

Claire, die beste Freundin von Helen, ist eigentlich nur ein Nebencharakter. Trotzdem gewinnt Claire, gerade für Helen, im Laufe der Geschichte an Bedeutung. Claire ist eine rotzfreche Göre, quirlig, schlagfertig und nicht auf den Mund gefallen. Sie nimmt mancher Situation mit ihren Kommentaren den Ernst. Ich finde sie bezaubernd. Matt reiht sich ebenfalls in die Liga der guten, unverzichtbaren Freunde ein. Er nimmt die unglaubwürdige Neuigkeit ziemlich gelassen auf, was mich wunderte und auch überraschte. Ich denke, dadurch zeichnen sich Freunde einfach aus, ohne wenn und aber zu einem zu stehen.

Dann haben wir noch den Rest der Delos Familie. Man erfährt zwar, wer welche Fähigkeiten hat usw. aber richtig vorgestellt werden die Figuren mMn nicht. Da es sich um eine Trilogie handelt ist das aus meiner Sicht auch vollkommen in Ordnung. Helens Vater Jerry und seine Freundin Kate spielen auch nur sehr am Rande mit. Beide sind sehr verständnisvoll und ich würde mich freuen auch mehr über sie zu erfahren. Daphne, Helens plötzlich auftauchende Mutter, ist mir noch etwas suspekt. Sie scheint sehr auf ihren eigenen Vorteil erpicht zu sein und weiß es andere zu benutzen. Ehrlich gesagt, konnte ich für Daphne keine Sympathie entwickeln.

Fazit
Göttlich verdammt ist der grandiose Auftakt zu einer neuen Trilogie, der mir richtig viel spaß bereitet hat. Also, jeder der keine Lust mehr auf Vampire, Werwölfe, Hexen, Elfen etc. hat, sollte diesem Buch zumindest eine Chance geben. Ich wurde von der Geschichte mitgerissen und kann es kaum erwarten bis es weiter geht.
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