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Göttinnendämmerung. Das Matriarchat aus archäologischer Sicht.
 
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Göttinnendämmerung. Das Matriarchat aus archäologischer Sicht. [Broschiert]

Brigitte Röder , Juliane Hummel , Brigitta Kunz
2.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Produktinformation

  • Broschiert
  • Verlag: Königsfurt Urania (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3933939275
  • ISBN-13: 978-3933939272
  • Größe und/oder Gewicht: 18,2 x 11,6 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 574.248 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Ist das Matriarchat in der Frühzeit der Menschheit eine historische Tatsache? Oder ist der einstige Kampfbegriff der Frauenbewegung nicht mehr als ein moderner Mythos?
An diesen Fragen scheiden sich die Geister. Während Matriarchatsforscherinnen ein Goldenes Zeitalter der Frauenherrschaft mit archäologischen Funden 'beweisen', hüllt sich die Archäologie in akademisches Schweigen. Drei junge Archäologinnen haben dieses Schweigen gebrochen. Nach beiden Seiten kritisch, trennen sie mit Witz und Ironie Fakten von Fiktionen und wagen den Brückenschlag zwischen polulärer Matriarchatsforschung und Wissenschaft.
Ist es Zeit eine Göttinnendämmerung einzuläuten?

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
ich schreibe gerade Diplomarbeit und dieses Buch ist leider nicht als kritischer Standpunkt interessant was ich mir aber durchaus erhofft hätte. Gerade die Verkürzungen aus archäologischer Sicht auf das Thema Matriarchat machen das Werk ungeeignet. Auch der fast schon untergriffige Unterton in Bezug auf die Forschung Göttner-Abendroths ist sehr präsent und wirkt unsachlich... Schade - drei Frauen mit sehr patriarchaler Sicht auf das Thema!
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16 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von chiochips
Nach ca. hundert Seiten habe ich dieses Buch entnervt weggelegt. Die Grundlagenforschung von namhaften ForscherInnen wird nicht ansatzweise erfaßt sondern dagegen polemisiert. Mir scheint, als haben die drei Verfasserinnen das Werk von z.B. Dr. Göttner-Abendroth höchstens von weitem angeschaut.

Klarer wird's, wenn man liest, wer dieses Buch unterstützt hat. Ich selbst war einige Jahre an der Basis und an der Spitze in der Frauenpolitik tätig. Und deshalb weiß ich, wie junge, gebildete Frauen dazu benützt werden, unliebsame Themen oder unliebsame Personen zu behindern und zu verhindern.

Schade, durch die Polemisierung ist es einfach zu mühsam herauszufiltern, ob die eine oder andere Kritik zu Recht besteht. Wenn man sich dem Thema "Matriarchatsforschung" nähern will, findet man genügend kritische und dennoch konstruktive Beiträge von anderen Verfassern/Innen. Dieses Buch finde ich nicht besonders geeignet für "kritische Matriarchatsforschung".

Eventueller Pluspunkt: vielleicht folgt auf den restlichen 347 Seiten mehr Substanz.

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13 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Eine vergebene Chance 7. November 2003
Es ist im Ansatz ein sehr wertvolles und notwendiges Buch, doch es scheitert exakt an dem Punkt, den die drei Autorinnen den von ihnen Kritisierten zum Vorwurf machen: Der Tellerrand der Archäologie wird nicht überwunden, alle anderen Gebiete der Forschung, die ebenso akribisch wie Archäologen verschüttetes Wissen wieder frei legen, bleiben total unreflektiert. Man kann sich nicht auf das Argument zurückziehen, nur die archäologische Komponente darstellen zu wollen. Dafür interpretieren die Autorinnen selber viel zu viel und ist das Thema Matriarchat schlicht zu umfassend. Sehr fraglich ist der mitunter ehrenrührige Ton, wenn es um die Darstellung einzelner Protagonisten der Matriarchatsidee geht- dann zeigt sich als Ironie und Sarkasmus getarnter Sadismus. Dieser speist sich selber aus reiner Spekulation und die Autorinnen schrecken selbst davor nicht zurück, psychologische Ferndiagnosen zu stellen. In diesen Momenten wird das Buch dann peinlich. Alles in allem war ich sauer, denn ich hatte mir von dem Buch endlich sachliche, distanzierte Bestandaufnahme gewünscht. Eigentlich schade und traurig!
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