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Göttinnen, Dakinis und ganz normale Frauen. Weibliche Identität im tibetischen Tantra [Gebundene Ausgabe]

June Campbell , Theo Kierdorf , Hildegard Höhr
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Kurzbeschreibung

1997
Die farbenprächtigen Rituale, geheimnisvollen Praktiken und Einweihungen des tibetischen Buddhismus faszinieren immer mehr Menschen des Westens. Übersehen oder verdrängt wird jedoch von vielen, daß dieser Tradition patriarchalisch-feudale Machtstrukturen zugrunde liegen, die u. a. durch Lehren zur Geschlechtersymbolik und Sexualität gestützt werden.
June Campbell hat den Buddhismus viele Jahre "von innen" studiert. Sie arbeitete als Übersetzerin für tibetische Lamas und war, wie sie bekennt, einige Jahre die "geheime sexuelle Gefährtin" eines hochgestellten, auch im Westen sehr verehrten Lamas einer Mönchstradition. Dennoch ist ihr Buch kein Enthüllungsbuch im üblichen Stil. Vielmehr handelt es sich um eine gründliche und dazu spannend geschriebene Analyse der Strukturen und der Symbolik des tantrischen Buddhismus - eine Untersuchung, die eine Fülle radikaler Denkanstöße gibt.
Zentrale Frage der Autorin ist, ob das System des tantrischen Buddhismus den existentiellen Bedürfnissen vonFrauen (und letztlich auch von Männern) gerecht werden kann. Außerdem ist dieses Buch ein Plädoyer dafür, Frauen "eine Stimme zu geben"; es will Frauen Mut machen, eine ihnen gemäße Symbolik zu finden.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 319 Seiten
  • Verlag: Theseus (1997)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3896201174
  • ISBN-13: 978-3896201171
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 14,2 x 2,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 234.999 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Kundenrezensionen

3.2 von 5 Sternen
3.2 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr differenziert 21. November 2003
Von Ein Kunde
June Campbell teilt ihre Forschung, Erfahrung und auch ihre Erlebnisse sehr akribisch und sachlich mit. Sie spricht aus, was viele tibetische buddhistische Anhänger nicht wissen und wahrhaben wollen, denn diese Meister sind auch nur Männer und Menschen. Mir persönlich hat dieses Buch und auch der Vortrag zu diesem Buch von Frau Campbell gezeigt, daß man nicht unreflektiert dem Boom tibtischer Buddhismus folgen soll, sondern auch seinen klaren Menschenverstand einschalten muß.Ich bin sehr froh, daß sich Frau Campbell getraut hat über ihre Erfahrungen zu berichten, auch um andere Frauen vor ihrem Schicksal zu bewahren!!!
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44 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Vergebliche Suche und hoffnungsvoller Ausblick 4. August 2001
Von Ein Kunde
Das Buch hat mich sehr betroffen gemacht, weniger wegen der konkreten (und auch nicht sonderlich ausführlich thematisierten) Mißbrauchsgeschichte, sondern wegen der darin aufgeworfenen grundsätzlichen Fragen. Ich verstehe die relativ vielen negativen Rezensionen nicht ganz, die mir eher darauf hinauszulaufen scheinen, daß Campbell versucht, aus ihrer persönlichen Erfahrung irgendeine Art von Profit zu schlagen. Natürlich ist die Auslöser und Grundlage der ganzen Arbeit, aber das ändert ja nichts an deren grundlegenden Wert oder Unwert, und ich sehe eigentlich nirgends, wenigstens in diesem Buch, die vielbeschrieene destruktive Kritik oder grundlegende Ablehnung, sondern eine - weitgehend vergebliche - Suche nach Gleichwertigkeit in der Differenz - und das nicht nur in der Geschichte Tibets.
[Die Frau] "ist also nicht in der Lage, sich eigenständig zu definieren, muß sich vielmehr völlig auf die 'erleuchteten' Männer ihrer Traditionslinie verlassen, um ihre Position in Beziehung zu derjenigen der Männer zu definieren." (p.219)
Die Aussage dieses Passus scheint mir ganz grundlegend für die Geschlechterbeziehung - nicht nur im tibetischen Buddhismus - ebenso wie das ganze Buch für mich nicht ausschließlich eine Kritik bestimmter Praktiken im Vajrayana ist als vielmehr eine kritische und nicht unberechtigt bittere Bestandsaufnahme der Position der Frau vor einem viel weiteren Horizont. Trotzdem erscheint es mir nicht eine 'Abrechnung' zu sein, sondern vielmehr durchaus hoffnungsvolle Ausblicke anzudenken.
"Anders als in vielen anderen Gesellschaften blieben in der tibetischen Ikonographie Spuren einer ehemals existierenden Subjektivität des Weiblichen sichtbar." (p.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Anweisungen in Zwielichtsprache....... 10. Juli 2011
Keine Erleuchtung für Frauen?

In ihrem Buch untersucht die Autorin, June Campbell, den historischen institutionellen Kontext des tibetischen Buddhismus um zu einem Verständnis des Weiblichen dieser Tradition zu finden. Sie legt die sozio-kulturellen Strukturen offen und zeigt auf, ein Sichtbarmachen des Verdrängten und Verleugneten. Die geheimen Beziehungen zwischen Lehrer und Schülerin seien nur die Spitze des Eisbergs von spirituellem Machtmissbrauch, pervertierter Sexualität und Selbstverleugnung, was durch entsprechende Strukturen gestützt, ja, gefördert wird. Würde man das offen in Frage stellen wäre es ein Verlust von Illusionen und Idealisierungen wie wir Westeuropäer sie oft unkritisch übernehmen.

June Campbell war geheime sexuelle Gefährtin von Kalu Rinpoche, einem hochrangigen Geistlichen der Shangpa-Kagyü-Tradition des tibetischen Buddhismus. Sie erlebte wie sie dabei lediglich verfügbares Objekt war mit der Bedrohung wenn sie die Geheimhaltung nicht einhalte könnte ihr Schlimmes zustossen.
Ein Zitat von Lama Beru Kyhentze Rinpoche spiegelt die Widersprüchlichkeit dieses tantrischen Pfades auf dem die Männer selbstgeborene und die Gefährtinnen bloss Mittel zum Zweck sind:

"Wenn sich dein Guru scheinbar auf unerleuchtete Weise verhält und du das Gefühl hast, es wäre heuchlerisch, ihn als einen Buddha anzusehen, dann solltest du bedenken, das deine eigenen Ansichten unzuverlässig sind und die Mängel die du zu sehen glaubst, möglicherweise nur eine Spiegelung deines eigenen verblendeten Geistes sind.
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3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Das Buch ist äußerst schlecht übersetzt, das Original ist selbst auch schon fragwürdig!

In der englischen Ausgabe steht z.B.: ""it is always difficult for any outsider to comment without appearing to imply cultural superiority, yet in the dynamic created between cultures and genders, where Tibetan lamas have engaged in unusual sexual relationships with western women (which may be defined as being culturally constructed), western women (if traumatized) must have the right to speak of their experience, and their view of it." (auf googlebooks nachlesbar)

In der deutschen Ausgabe: "Angesichts der Dynamik, die zwischen Kulturen und Geschlechtern entstanden ist und aufgrund derer tibetische Lamas ungewöhnliche sexuelle Beziehungen zu westlichen Frauen angeknüpft haben, muß westlich Frauen, wenn sie traumatische Erfahrungen erlitten haben, das Recht zugestanden werden, über ihre Erfahrungen zu sprechen und darüber, wie sie selbst dieselbe sehen." (S. 263 f)
In der englischen Ausgabe spricht June Campbell das (mögliche) kulturelle Missverständnis an, was aber in der deutschen Ausgabe überhaupt nicht mehr erwähnt wird (und in der englischen auch nicht weiter diskutiert wird)!

Im Interview im buddhistischen Magazin Tricycle (abgedruckt nur (sic!) in der deutschen Ausgabe von 1997) spricht June Campbell über sexuelle Ausbeutung. Selbiges Interview fehlt aber in der späteren englischen Neuauflage von 2002. Was auch nicht wundert. Im Interview definiert sie "sexuelle Ausbeutung" als "sexuelle Beziehung" die durch "Drohung und Täuschungen" zustande kam. (S. 18) June Campbell ging ihre (angebliche) sexuelle Beziehung aber freiwillig ein: Er machte "mir den Vorschlag [...
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