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Kundenrezensionen

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Preis:8,99 €

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Zeus ist verdammt sauer: keiner dieser ungläubigen Banausen auf der einfältigen Erde da unten mag noch so richtig an ihn glauben. Er beschließt, gehörig Chaos zu stiften. Das wiederrum ruft die neidischen nordischen Gottheiten auf den Plan, die sowieso grundsätzlich nicht gut auf die Griechen zu sprechen sind. Und mittendrin stolpern noch drei Auserwählte herum, die die letzte Hoffnung der Menschheit sind...ohne es zu ahnen.

Ich bin etwas skeptisch an das Buch herangegangen, da ich mir ehrlich gesagt nicht wirklich vorstellen konnte, dass mir die Geschichte liegen würde. Aber am Ende stand für mich fest: in einem eher schwachen Lesemonat, war dieses Buch ein absolutes Highlight!

Der Humor ist böse, schwarz und trocken - bestimmt nichts für jeden, aber meinen Geschmack hat es umso mehr getroffen. Und dann wundert es auch nicht, dass ich eigentlich fast permanent mindestens schmunzeln, wenn nicht auch kichern musste. Die Geschichte ist einfach so herrlich verrückt und abgefahren! Mal ganz abgesehen von den immer wiederkehrenden Seitenhieben auf die Gesellschaft oder aktuelle politische Themen (die Griechen gegen die Germanen..., wem geht ein Licht auf?).

Die Figuren sind vielfältig. Natürlich sind nahezu sämtliche griechische und nordische Gottheiten vertreten, auf der Erde bekommen wir es mit den drei sehr speziellen Auserwählten zu tun und nebenbei begegnet man noch dem ein oder anderen bekannten Gesicht der Menschheitsgeschichte. Aber eines haben sie alle gemeinsam: sie haben gewaltig einen an der Klatsche! Daher passen sie einfach perfekt in dieses abgefahrene Szenario und geben dem Ganzen eigentlich erst den nötigen Witz, denn schließlich sind sie es, die den ganzen Unsinn verzapfen. So richtige Protagonisten gibt es eigentlich nicht, schließlich ist man als Leser bei jedem Ereignis hautnah dabei.

Einen kleinen Minuspunkt gibt es aber doch: das Ende kam mir persönlich zu abrupt und hat doch noch die ein oder andere Frage offen gelassen. Ehrlich gesagt hätte ich mir für das Finale auch noch etwas mehr Skurrilität gewünscht, aber man kann ja nicht alles haben!

Das Buch hat mich sehr positiv überrascht. Wer auf schwarzen Humor und abgefahrene Geschichten steht, nebenbei vielleicht noch eine Vorliebe für griechische und nordische Mythologie hat, der sollte hier mal einen näheren Blick drauf werfen!
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am 24. August 2012
Inhalt:
Die Götter im Olymp sind erzürnt über die Menschen, die immer weniger an sie glauben. Darum beschließt Zeus schließlich seine Blitze auf die Erde zu schießen, um Chaos zu verbreiten. Doch manche Götter sehen seine Tat mit anderen Augen, denn Athene ist schlicht und ergreifend dagegen die Menschen durch Chaos zum Glauben zu führen, sie ahnt, dass Zeus Blitze außer Kontrolle geraten und sie behält recht damit. Während die Götter untereinander streiten, wird die Welt zu einem chaotischen Ort. Menschen verschwinden und tauchen plötzlich in ganz anderen Epochen wieder auf. Überall erscheinen Äpfel. Die Welt und die Zeit scheinen auf dem Kopf zu stehen. Um diese Katastrophe zu beenden, wählt Athene drei Menschen aus. Cameron, einen Detektiv aus den 1930er Jahren, einen Salatbartechniker und seine Freundin aus dem Jetzt und Gwydiot einen Magier aus der Zeit Cameltos. Nun liegt es an ihnen die Menscheit zu retten …

Story 4/5
Spannung 3/5
Humor 3/5
Charaktere 3.5/5
Tiefgang 2/5
Idee 3/5

Meinung:
“Götterdämmerung” ist eine fantastische Komödie, die schon in den 90er Jahren veröffentlicht wurde und nun bei Rowohlt als überarbeitete Neuauflage erschien (also angepasst an das Jahr 2012). Bei dem Autoren handelt es sich um Sven Böttcher, einem deutschen Autoren.

Die Geschichte handelt davon, dass Zeus es nicht mehr ertragen kann, dass die Menschheit nicht mehr an ihn glaubt. Schließlich ignoriert er seine Brüder und Kinder, schleudert seine Blitze auf die Erde und hofft darauf dass nun die Menschen wieder an ihn glauben werden. Doch durch Zeus entsteht nur Chaos auf der Erde und nur Athene erkennt direkt, dass er so die Welt zerstören kann … Nun liegt es an drei Menschen die Welt vor dem Zorn Zeus zu retten.

Mit ihrem Eintreffen waren die wichtigsten der Olympos-Bewohner zum ersten Mal einer unsterblichen Woche wieder fast vollständig versammelt. Zu einer Götterrunde, die sich nun eigentlich um den runden Tisch in der Mitte des Raumes versammeln müsste, um zu plaudern, zu trinken und andere göttliche Dinge zu tun … (Seite 21)

“Götterdämmerung” besticht vor allem durch jede Menge Humor. Die griechischen Götter, sowie die Arsen spielen eine wichtige Rolle in der Geschichte. Zeus ist schließlich der Grund für das Chaos auf der Erde und als Leser versteht man schnell, wieso es dazu kommen konnte. Denn der Autor lässt den Leser in die göttlich Welt eintauchen, sodass man sieht wie abgedreht sich die Götter benehmen. Sie betrinken sich, benehmen sich wie Tiere und streiten untereinander.
Im Gegensatz dazu stehen die drei Helden der Geschichte, denn am Ende liegt es wieder an den Menschen selbst die Welt zu retten. Hier spielt der Dedektiv Cameron, der Salatbartechniker Erasmus und der Magier Gwydito die Hauptrolle. Alle drei Charaktere entstammen unterschiedlicher Epochen und sind zugleich skurrile Persönlichkeiten. Letztendlich hat Erasmus ein ausgezeichnetes Gespür für das Chaos in der Welt und trägt einen großen Teil zum Plot bei.

»Aber es muss einen Weg geben”, sagte Athene händeringend und machte sich zum zwanzigsten Mal auf den Weg zu dem großen Stein, der fünf Meter von der Platane entfernt im hohen Gras las. “Wir dürfen das nicht zulassen.« (Seite 91)

Insgesamt ist “Götterdämmerung” ein humorvoller Roman, der sich mit der Mythologie beschäftigt. Es wird hier ziemlich viel auf die Schüppe genommen, denn diese Komik steht hier im Vordergrund. Dazu gibt es dann verschiedenen Perspektiven, die immer wieder wechseln. Im großen und ganzen sind diese ganzen unterschiedlichen Perspektiven genauso chaotisch wie Zeus Blitze. ich fand es teilweise extrem schwierig von den Göttern zum Salatbartechniker, zu den Göttern, zum Magier zu wechseln.
An sich ist der Plot aber ansonsten lustig zu lesen. Für mich war es aber auch nur eine nette Lektüre für zwischendurch, denn Tiefe sucht man in diesem Roman vergeblich, leider. “Götterdämmerung” besticht eher durch Sarkasmus und einem rollenden Plot, der relativ schnell zu einem Ende führt. Mir war das Ende etwas zu knapp geraten und ich fühlte mich etwas abserviert.

Gwydito fühlte sich von aller Welt verlassen. Der Stein stand unbewegt im Licht der Nachmittagssonne und schwieg. Natürlich hatte Merlin nichts, aber auch gar nichts vom dem Ausbruch seines besten Schülers mitbekommen. (Seite 128)

Ansonsten birgt die recht kurze Geschichte doch interessante Charaktere. Leider bleiben auch diese sehr flach durch diesen humorvollen Stil und man erfährt als Leser nur die wichtigsten Merkmale zu einem Charakter. Trotzdem fand ich die drei unterschiedlichen Menschen, die ausgewählt wurden wirklich gut. Mir hat vor allem der verpeilte Salatbartechniker Erasmus gefallen. Er erscheint verwirrend und intelligent zugleich. Aber dennoch bleibt die die Handlung vorhersehbar und einfach. “Götterdämmerung” bekommt deshalb von mir 3 gute Sterne, denn bei dem Roman handelt es sich zwar um eine humorvolle Geschichte, lauter Parodie, aber auch um eher eine kurzweilige Lektüre, die man schnell gelesen hat und danach nicht wirklich etwas hängen bleibt.

Der Schreibstil ist einfach und locker. Man kann die Geschichte gut und zügig lesen. Der Autor tendiert eindeutig zu humorvoller Sprache, denn der Inhalt ist sarkastisch was sich auch auf den Schreibstil auswirkt. Dazu gibt es viele verschiedenen Perspektiven. Mir war diese humorvolle Art an manch einer Stelle allerdings zu aufgesetzt.

Das Cover passt zum Inhalt, jedoch finde ich es nicht wirklich ansprechend. Nach kurzer Suche im Internet muss ich wirklich sagen, dass mir das erste Cover doch wesentlich besser gefallen hätte. Gut gelungen find eich jedoch die Aufmachung auf den Innenseiten. Es gibt Zitate und ausgiebige Randbemerkungen was das ganze interessanter macht.

Erasmus ließ die Karte Karte sein und blickte nach vorn. Diesmal sah Thor noch etwas beeindruckender aus als auf dem Parkplatz. Auf seinem Hammer gestüzt, stand er breitbeinig im Gegenlicht auf der Fahrbahn und wirkte wie ein unbewzingbarer Felsbrocken mit Helm. (Seite 258)

Fazit:
“Götterdämmerung” erhält von mir 3 gute Sterne. Meiner Meinung nach ist der Roman eine humorvolle Lektüre für langweilige Stunden. Mehr aber auch nicht, denn es fehlt einfach an Tiefe.
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am 9. August 2012
Rezension:

Bei Sven Böttchers 'Götterdämmerung' handelt es sich nicht um einen ganz neuen Roman, sondern um eine überarbeitete Fassung, die 1992 schon einmal unter dem gleichen Titel erschien. An Aktualität und Witz hat die Geschichte aber im Laufe der Jahre nichts eingebüßt ' ganz im Gegenteil, wo uns doch der Weltuntergang laut Mayakalender kurz bevor steht (man stelle sich an dieser Stelle ein Augenzwinkern vor).

Wie immer spreche ich zu Anfang den Schreibstil an und hier liegt für mich auch die einzige Schwachstelle des Buches. Er ist nicht zwar schlecht und Worte wie langweilig oder zu ausschweifend wären übertrieben, aber irgendetwas verhinderte trotzdem oftmals, dass ich aufmerksam blieb, was dann dazu führte, dass ich bestimmte Passagen noch einmal lesen musste um zu wissen, worum es genau geht. Was ich aber sehr amüsant fand, waren die Randbemerkungen, die zwar nicht oft vorkommen, dann aber über mehrere Seiten gehen und einem mit Humor die Verbindungen innerhalb der verschiedenen Götterfamilien näherbringen. Noch witziger ist dies im übrigen, wenn man sich mit Mythologie etwas auskennt ' die Beschreibungen sind sehr treffend und im wahrsten Sinne des Wortes göttlich unterhaltend.

Die Geschichte zu beschreiben, könnte unter Umständen etwas verwirrend klingen, was sie aber im Buch eigentlich nicht ist, da auf den ersten Seiten jedes Kapitel der insgesamt drei Teile kurz zusammengefasst wird, z.B. 'Viertes Kapitel, in dem Gwydiot sehr schmutzig wird und mit einem Stein plaudert'. Außerdem befindet sich am Ende des Buches ein 'Wer hat was mit oder stammt von wem'-Götterregister.

Die Hauptrolle der Götter nehmen übrigens die Griechen mit Zeus an ihrer Spitze und die Asen mit Odin an dieser ein. Alles in allem lässt sich aber sagen, dass die meisten Familienmitglieder als ziemlich schwachsinnig und versoffen dargestellt werden und die meiste Zeit dabei sind Intrigen gegeneinander zu spinnen. Auf der Seite der Menschen kommen viele namhafte Personen vor, die unter Zeus' Blitzen zu leiden haben und wegen denen sich die Geschichte völlig neu schreibt, z.B. Stalin oder Goethe. Was bei den menschlichen Protagonisten aus den drei verschiedenen Epochen passiert, befindet sich meist jeweils in einem eigenen Kapitel ' die Übersicht verliert man trotz der vielen Personen also nicht.

Am besten kann man 'Götterdämmerung' mit dem Humor aus den Büchern von Terry Pratchett und Douglas Adams vergleichen ' herrlich bescheuert wobei man aber trotzdem etwas im Kopf haben muss, um ihn zu verstehen. Wenn das aber so ist, kommt man aus dem Kichern überhaupt nicht mehr heraus.

Fazit:

Abgedrehter Humor + Mythologie = Götterdämmerung.
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am 20. September 2012
„Götterdämmerung“ in der hier vorliegenden Ausgabe ist bereits schon einmal 1992 erschienen und nunmehr, mit einem tollen Cover, textlich der heutigen Zeit angepaßt, den Weg zurück in die Buchwelt gefunden.
Die griechische wie auch die nordische Mythologie ist seit eh und je ein beliebtes Thema für einen Roman. „Götterdämmerung“ ist in drei Teilen mit Unterkapiteln geschrieben. Zur weiteren Erklärung findet man am Schluss kurze Erläuterungen zu den einzelnen Göttern bzw. Asen und die teils recht verwirrenden Verwandschaftsverhältnisse.
Das Buch ist so herrlich durchgeknallt, und dann darüber eine Rezension zu schreiben ...
Nachdem es nun unserem Vater Zeus allmählich zu bunt wurde, dass die Menschen nicht mehr an Wunder glauben wollen, oder auch an die Götter, faßt er den Entschluß, dass das gesamte Wirrwar neu geordnet werden muss. Mit seinen gefürchteten Blitzen richtet er – wie kann es anders sein – ein Chaos auf der Erde an und bringt den Verlauf der Welt, die Jahrhunderte mit ihren Menschen, durcheinander.
Doch Zeus hat nicht mit dem Ärger der nordischen Gottheiten gerechnet.
Wenn man den Inhalt von „Götterdämmerung“ in einer Kurzfassung wiedergeben sollte, würde das den Leser evtl. verwirren.
„Götterdämmerung“ bringt einen zum Schmunzeln, sei es durch die Sprache, den Ausdrücken, überhaupt – verrückte Götter !
Sollte Ihnen beim Lesen der Gedanke zum Euro-Chaos kommen -
Griechische Götter – germanische Gottheiten
(Gedanken sind frei) ...

Athene, die Göttin der Weisheit, der Strategie u.a., erkennt, dass Zeus mit seiner ganzen Ignoranz allen anderen gegenüber das gesamte Zeitgefüge durcheinander gebracht und die Welt hiermit zerstören kann.
Spoiler: S. 57
„Was ist denn eigentlich passiert?“, fragte Artemis. „Ich meine, welche Auswirkungen hat Zeus’ Befehl für die Sterblichen?“
Athene wandte sich an die Göttin der Jagd. „Er hat die Zeit durcheinandergebracht, Artemis.“
„Na und? Ist das schlimm?“
„Schlimm? Schlimm ist geprahlt. Stell dir doch nur mal vor, was jetzt alles passieren kann ... .“
Der lockere Schreibstil/Ton paßt zur Geschichte, es läßt sich gut lesen und ist ein Buch für zwischendurch und zur Aufheiterung.
Irgendwie ganz schön durchgeknallt, (die Götter).
Ich habe ein paar amüsante Lesestunden gehabt und werde es bestimmt wieder einmal zur Hand nehmen, wenn ich etwas Lockeres lesen möchte.

Zitat S. 232
„Was ist denn jetzt, Herrgott noch mal?“
„Pass doch auf!“
„Wie bitte?“
„Du fährst auf der falschen Seite!“
„Äh ... mein lieber Schatz, wir sind in England. Ich weiß zwar nicht, weshalb wir in England sind, weil wir nach menschlichem Ermessen eigentlich in Griechenland sein müssten, aber wir sind nun mal in England. Und in England fährt man auf der falschen Straßenseite.“
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