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Produktinformation
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Die ersten 50% des Buches findet der Autor zurück zu seinen anfänglichen Wurzeln. Selbst, als katholischer Christ erzogen, zog er mit einem seiner ersten Bücher „Erscheinungen“ das weltweite Interesse auf die Kirche und deren Glaubensgrundsätze und Dogmen. Da Erich von Däniken der Ansicht ist, der biblische Gott könnte ein Außerirdischer gewesen sein, muß die katholische Kirche auf Unstimmigkeiten und Fehlern in Ihrem Glaubensgerüst basieren.
Wieder einmal zerpflückt der Autor in „Die Götter waren Astronauten!“ die Basis der Kirche in bezug auf die Juden und Ihre(n) „Elohim“, insbesondere deswegen, da das Alte Testament selbst, vor Fehlern und gedanklichen Unkorrektheiten nur so strotzt, wenn man selbst das Glaubensgebäude und die Bibel kritisch unter die Lupe nimmt.
Noch schlimmer wird es, wenn Erich von Däniken die Marienerscheinungen, hier namentlich des Sonnenwunder von Fatima und die daraus hervorgehenden Prophezeiungen, einer genauen Betrachtung unterzieht. Am Schluß muß man zur Erkenntnis gelangen, das hier zwar ein „Wunder“ vorliegt, jedoch nicht die „Mutter Gottes“ dafür verantwortlich zeichnet, sondern jemand anderes mittels Mimiky dafür verantwortlich zu machen ist. Wenn dann auch noch das dritte Geheimnis von Fatima wegen der Aussage des Papstes „es betrifft unseren Glauben“ jahrzehntelang nicht veröffentlicht wird, sollte selbst der unkritischste Leser hellhörig werden. Die im Jahr 2000 veröffentlichte Version des dritten Geheimnisses, ist schlichtweg eine Fälschung.
Im zweiten Teil geht der Autor auf den Buddhismus ein und den wenigen bekannten Staat Myanmar, der viel mehr durch Rudyard Kipling`s Gedicht „The road to Mandalay“ (1887) berühmt geworden ist. Auch in der altindischen Literatur wimmelt es nur so von Hinweisen, welche schwerlich mit unserem heutigen Verständnis von geschichtlichen Abläufen in Einklang zu bringen sind. Atomwaffeneinsätze und Götterkriege im indischen Altertum wären nur ein Hinweis, dem der Autor nachgeht. Ebenfalls in Südamerika, lassen sich in den dort beheimateten Hochkulturen der Maya und Atzteken, technische Komponenten nachweisen, die dort nicht hingehören, wenn man denn auf die offizielle Archäologie hören mag.
Erich von Däniken schreibt unbequeme Bücher die aber das Denken anregen, man kann mit ihm und über seine Thesen streiten, aber ihn nicht gelesen zu haben., ist und bleibt eine Bildungslücke.
Des weiteren reflektiert EvD weltweite Marienerscheinungen, in deren Zentrum er Fatima stellt. Penibelste Recherche offenbaren ein Sammelsurium von Fragwürdigkeiten, die besonders was die Rätsel um Fatima betrifft, eines beweisen: Die ranghöchsten irdischen Vertreter der katholischen Kirche lügen, dass sich die Balken ihrer Gotteshäuser nur so biegen. Das tatsächlich geschehene Sonnenwunder von Fatima lässt den Verfasser ausserirdische Einflüsse in Betracht ziehen, wobei er die Mimikry-Hypothese von Dr. Johannes Fiebag in seine Gedanken integriert.
Weiter zieht der 66-jährige Bestseller-Autor seine globale Bahn zu symbolträchtigen Bauten, die auch ohne präastronautisches Weitwinkel-Objektiv als Raumschiff zu deuten sind.
Als hätte er nicht schon genügend Argumente für die Untermauerung seiner These (siehe Buchtitel) auf dem Tabeltt serviert, setzt der Querdenker noch eines drauf und schildert für uns mehr als futuristisch anmutende Waffen und Kriegsluftschiffe als Teile prähistorischer "Star Wars", wie sie altindische Überlieferungen zweifelsfrei beschreiben. Unterschiedlichsten Contra-Argumenten entzieht er im wahren Wortsinn entwaffnend den Boden, präsentiert englische Texte des 19. Jahrhunderts im Original, verweist präzise auf einzelne Kapitel der insgesamt 560000 (!) Verse altindischer Schilderungen. Nicht fehlen dürfen wie stets Seitenhiebe gegen Skeptiker und Orthodoxe, von EvD mit liebevollem Augenzwinkern als "Freunde von der anderen Fakultät" tituliert.
Fazit: Hier präsentiert sich in seinem schnoddrig-frech-respektlos-brillanten Stil ein kämpferischer Däniken wie seit Jahren nicht mehr! Das Buch ist ein Orkan, der wissenschaftliche wie kirchliche Dogmen kräftig durcheinanderwirbelt. Denn die explosiven Argumente lassen kaum eine andere Antwort zu als: Die Götter waren Astronauten!
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