Nach der Theorie von Terry Pratchett, dass Götter mit zunehmenden Glauben wachsen und abnehmenden Glauben schwächer werden, leben die großen griechischen Götter Athene, Zeus, Aphrodite, Apollo und all die anderen in einer großen, aber heruntergekommenen Villa in London und verdienen ihren Lebensunterhalt mühsam wie Sterbliche: Athene arbeitet in einer Universität, Artemis führt Hunde Gassi und Aphrodite lässt sich für Telefonsex bezahlen.
Vor allem aber langweilen sich die Unsterblichen.
Es gibt herrliche Beschreibungen des perfekten Sexes zwischen den perfekten Göttern Apollo und Aphrodite, leider das -zig millionste Mal, was jede Perfektion langweilig macht.
Eines Tages stellt Artemis eine Putzfrau ein. Apollo verliebt sich unsterblich in sie, aber als sie ihn ablehnt, lässt er sie von alzheimerkranken Zeus mit einem Blitz erschlagen.
Artemis ist sauer und will ihre Putzfrau zurückhaben.
Ein Held wird benötigt, um Alice aus der Unterwelt zu retten.
Der Held ist bald gefunden:
Neil, der schüchterne Sachbearbeiter (Odysseus war auch klein und dünn, gibt Hermes zu) Endlich mal eine Abwechslung und die Götter werden munter.
Ein köstlicher Spaß zum mehrere Male Lesen und Lachen.