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Götter der Pest

Harry Baer , Hanna Schygulla    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 12,99 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher immer versandkostenfrei). Details
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Darsteller: Harry Baer, Hanna Schygulla, Günther Kaufmann, Margarethe Trotta, Carla Aulaulu
  • Komponist: Peer Raben
  • Künstler: Franz Walsch, Dietrich Lohmann, Rainer Werner Fassbinder, Michael Fengler
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 1.0)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: STUDIOCANAL
  • Erscheinungstermin: 6. Juli 2007
  • Produktionsjahr: 2002
  • Spieldauer: 88 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000Q6ZJUE
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 71.774 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Rezensionen

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So reich sie auch jeweils für sich genommen sind, sollte man letztlich doch keinen von Rainer Werner Fassbinders Filmen ganz isoliert betrachten. Jeder von ihnen ist Teil eines großen, fast organisch anmutenden Lebenswerkes, in dem alles, die frühen Kurzfilme und die eleganten Melodramen, die spröden Gangsterfilme und die späten Frauen-Porträts, miteinander vernetzt ist. Mal sind es nur Kleinigkeiten, die eine Produktion mit den anderen verbindet, und mal kann man sich so wie bei Götter der Pest und Liebe ist kälter als der Tod den einen Film ohne den anderen kaum vorstellen.

Fassbinders dritter Spielfilm ist zugleich Fortsetzung und Variation seines Debüts. Die zentrale Figur ist wieder ein kleiner Gangster mit dem Namen Franz. Nur verkörpert ihn diesmal Fassbinders enger Mitarbeiter Harry Baer und nicht der Regisseur selbst. Als Franz nach Jahren aus dem Gefängnis kommt, kehrt er zunächst zu seiner Freundin Joanna zurück, die hier wie in Liebe ist kälter als der Tod von Hanna Schygulla gespielt wird und nun als Sängerin in einem Nachtklub arbeitet. Nur sperrt sie ihn mit ihrer Liebe regelrecht ein, und so bricht er aus. In der Kellnerin Margarethe (Margarethe von Trotta) findet Franz schließlich eine nichts von ihm fordernde Geliebte. Nachdem er seinen alten Freund Gorilla (Günther Kaufmann) wiedergetroffen hat, plant er einen Überfall auf einen Supermarkt. Doch die beiden werden erst von der eifersüchtigen Joanna und später noch von der besorgten Margarethe an die Polizei verraten.

Es sind längst nicht nur die Namen der Figuren, die Fassbinders ersten und zweiten Münchner Gangsterfilm miteinander verbinden. Entscheidender sind da schon ihre strukturellen Parallelen. Beide erzählen sie ihre Geschichte in kleinen episodischen Fragmenten, die sich kaum zu einem geschlossenen Ganzen zusammenfügen. Die Welt, die Fassbinder hier wie in allen seinen frühen Filmen porträtiert, ein fast schon proletarisches Kleinbürgermilieu, verweigert sich einem großen erzählerischen Bogen, der Sinn stiftet und ein klares Ziel hat.

Mehr noch als in allen seinen anderen Filmen werden hier direkte Wiederholungen und leichte Variationen zum bestimmenden Erzählprinzip. Einige Elemente der Geschichte von Götter der Pest stammen direkt aus seinem Vorgänger und betonen zugleich den Zusammenhang der beiden Filme und die künstlerische Entwicklung, die Fassbinder in der Zwischenzeit gemacht hat. Franz wird erneut von Joanna verraten, auch wenn sie hier aus enttäuschter Liebe statt aus Sorge handelt, und Margarethes Anruf bei der Polizei ist praktisch ein Zitat aus Liebe ist kälter als der Tod, nur war es da eben Joanna, die Franz retten wollte. Zudem spiegelt sich in der Freundschafts- und Liebesbeziehung zwischen Franz und dem Gorilla das Verhältnis von Franz und Bruno. Die Menschen sind bei Fassbinder von der Gesellschaft dazu verbannt, immer wieder die gleichen Fehler zu machen. Ein Ausbruch aus einmal etablierten Verhaltensmustern ist unmöglich, und so kann am Ende auf alle nur Einsamkeit oder der Tod warten. --Sascha Westphal

Kurzbeschreibung

Franz kommt aus dem Gefängnis, Johanna singt in einer Bar: sie sind wieder zusammen. Aber Franz ist durch die lange Haft hypersensibilisiert, und er verlässt Johanna, weil er ihre Besitzansprüche spürt. Er sucht seinen alten Freund Günther und will mit ihm ein "Ding" drehen. In dieser Zeit lernt er Margarethe kennen, ein ganz normales Mädchen, weil es keine Ansprüche stellt. Franz und Günther machen einen Überfall, Johanna hat ihnen nachspioniert - sie weiß ihn lieber tot als weg von ihr und bittet einen Polizisten, mit dem sie ein Verhältnis hat, Franz zu erschießen. Auch Margarethe hat die Polizei informiert. Franz und Günther überleben ihren Plan nicht. Johanna und Margarethe stehen am Grab. Johanna weint und sagt: Ich habe ihn so geliebt.

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Kundenrezensionen

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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ehrlich und direkt 23. März 2013
Von profun TOP 500 REZENSENT
Format:DVD|Verifizierter Kauf
Es ist eine große Wohltat sich heutzutage wieder einen Fassbinder-Film anzusehen.
Die Aussage, dass Fassbinder die Filmwelt revolutionierte, ist heute aktueller denn je.

Fassbinder beschreibt mal wieder ein gewisses Milieu mit seinen Eigenarten, mit seinen fest gefügten Strukturen, die aber immer wieder durchbrochen werden. Der kleine Gangster Franz, gerade aus dem Gefängnis entlassen, findet nun seine Freundin Joanna vor, die nach anderen Zielen strebt und an deren Horizont es wesentlich mehr glitzert, als in der trüben Alltagswelt des Franz.
Franz hingegen bleibt sich treu, er ist festes Mitglied einer gewissen "Schicht", die ihre eigenen Richtlinien hat und denen folgt er beharrlich, er plant die nächste Gaunerei.

Fassbinder legt eine ungeheure Konsequenz an den Tag bei all seinen Filmen lässt er sich von nichts und niemanden irritieren, oder vom Kurs abbringen.
Aber das ist für mich nicht das Entscheidende, seine Filme sind dermaßen natürlich und ungekünstelt, ohne falsche Scheu, offenherzig und direkt, er kennt keine künstlich aufgestellten Tabus. Die meisten heutigen Filme sind weit von diesen realitätsnahen Idealen abgerückt, das Dargestellte wird immer peinlicher und verklemmter, ohne Wagnis, der Wortschwall unerträglich und immer niveauloser, der Abstand zum visuell Dargestellten ist fast unerreichbar.

Da tut es gut auch heute einen älteren, doch authetischen Film anzusehen, hinter dem viele zeitgenössische Produktionen meilenweit zurückbleiben.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kongenial: Sozialkritik als Krimi 12. Januar 2003
Format:DVD
Das Bookler der DVD enthält unter anderem die handschriftliche Besetzungsliste. Die Überschrift der Liste erläutert uns auch den eigenartigen Titel des Films: "Gangster sind unsere Götter. Der Kapitalismus ist eine Pest."
Der Gangster Franz Biberkopf will eine Utopie leben. Von und in Liebe leben. Keine Abhängigkeit von Geld.
Die Rolle des Franz wird von Harry Baer autistisch interpretiert.Er verläßt seine Freundin Johanna (Hanna Schygulla), da ihr angestrebtes Leben aus Luxus und Besitz seine Utopie bedroht. Erst einem Mann gegenüber - seinem farbigen Freund Günther - zeigt Franz echte Emotionen. Momente des Glücks werden ins Licht gesetzt - laut Booklet zahlte Fassbinder über 1600 DM - im Jahr 1969! - für einen Helikopterflug zur Von-Oben-Aufnahme des Glücks des Franz Biberkopf...
Atemberaubend spielt Hanna Schygulla - in einer Bar erleben wir sie als Sängerin. Bald schon muß sie ihren geliebten Franz an die Polizei verraten. Denn den haben die Sachzwänge der Pest eingeholt ("Ein Geld muß her").
Zwischendurch hört Franz eine Karl-Valentin-Schallplatte. Merkwürdige Komik in einem Kriminalfilm. Will uns Fassbinder mitteilen, dass die Sachzwänge der Abhängigkeit vom Geld das Leben zu einer traurigen Komödie machen?
Der Film hält dutzende latente Botschaften bereit; auf - für damalige Verhältnisse - internationalem Niveau von Dietrich Lohmann ins Licht gesetzt. Als Extra enthält die DVD ein Interview mit dem Kameramann. Die Filmmusik von Peer Raben greift die Wechselstimmungen zwischen Hoffnung und Verzweiflung sehr gut auf.
Dieser sechste Fassbinder-Film ist ein defintiv guter Film. Spätere Werke zeigen allerdings noch eine Steigerung, sowohl was die innere Konsistenz der Einzelhandlungen anbelangt als auch die handwerkliche Umsetzung (Licht, Szenenwechsel, Nahaufnahmen). Daher "nur" vier Sterne.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Harry Biberkopf 2. Dezember 2013
Von Almartin
Format:DVD
Auf der ersten DVD dieser gut durchdachten Ausgabe finden wir Rainer Werner Fasbbinders Film "Götter der Pest". Es ist einer von den sehr kritischen und
pessimistischen Schwarzweißfilmen aus Fassbinders Anfangszeit. Die Hauptfigur ist der Kriminelle Franz Walsch (Harry Bär), der gerade aus dem Gefängnis
entlassen wurde. Er sucht seine frühere Geliebte Joanna (Hanna Schygulla) auf, sie ist aber für seine Weltsicht zu selbständig geworden und hat wohl
andere Vorstellungen vom Leben, allerdings liebt sie Franz noch, einmal sagt sie "Er gehört mir.". Franz bleibt eine Zeit bei seiner 'Schwägerin' Magda-
lena (Ingrid Caven), während dieser Zeit wird sein Bruder Marian ermordet. Dann lernt Franz Margarethe (Margarethe von Trotta) kennen, die eine normal
arbeitende Frau ist, von ihm aber von der Arbeit abgehalten wird. Gemeinsam treffen sie auf den Gorilla (Günther Kaufmann), einen von Franz ältesten
Freunden, den Mörder von Marian. Joanna hat inzwischen ein Verhältnis mit einem Polizisten angefangen, der sie eigentlich nur nach dem Gorilla ausfra-
gen sollte. Carla Aulaulu spielt eine Pornoheftchen verkaufende Informantin, die Joanna erzählt, dass Franz und der Gorilla einen Supermarkt überfallen
wollen. Joanna verrät den Plan ihrem Polizisten, da sie Franz nicht für sich haben kann. Der Polizist erschießt Franz und den Supermarktinhaber und
verletzt den Gorilla. Auf Franz Beerdigung sagt Joanna noch einmal, wie sehr sie ihn geliebt hat.
Der Film wirkt kalt und unzugänglich, die Männer zeigen fast keine Gefühle. Das einzige Mal, dass sich Franz lebendig und gefühlvoll zeigt, ist wenn er
seinen alten Freund Gorilla wiedersieht.
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