Die Religion der alten Griechen ist vielfältig - nicht nur die 12 olympischen Götter standen im Mittelpunkt. Dieses verdeutlicht der Autor in seinem Buch recht gut. Wer eine genaue Beschreibung von Zeus, Hera und Apollon erwartet, wird enttäuscht aber zugleich getröstest mit Informationen und Thesen über die Bedeutung griechischer Mythen und Rituale auf das alttägliche Leben in Athen, Milet und Sparta. Auch die Bedeutung der Geschlechter für religiöse Kulte beschreibt J.B.. Darüber hinaus gibt der Autor einen kurzen Überblick über wissenschaftliche Thesen und Themen. Alles - und das ist wohltuend - schreibt er in einer gewissen Leichtigkeit, jenseits jeglicher Wissenschafts-Chiffren. Doch diese Leichtigkeit wird durch die schweren Rechtschreibfehler, die fast auf keiner Seite des Buches fehlen, gestört: Das Lesen wird zu einem Ratespiel. (Bitte an den Verlag: Stellt mehr Lektoren ein, leist eure Bücher vor dem Druck.) Als knackige Einführung in die Religion(en) der Alt-Griechen ist dieses Buch fürs Erste trotzdem geeignet.