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Götter - Gene - Genesis: Die Biologie der Religionsentstehung Gebundene Ausgabe – 29. September 2014

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 279 Seiten
  • Verlag: Springer Spektrum; Auflage: 2015 (29. September 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3642553311
  • ISBN-13: 978-3642553318
  • Größe und/oder Gewicht: 15,6 x 1,8 x 23,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Buchrückseite

Ist Gott in den Genen zu finden?   

Ist Religion göttlichen Ursprungs – oder doch ein natürliches, also biologisches Phänomen? Und wenn Religion in unserer Biologie angelegt ist, wie und warum ist sie entstanden? Wie sehen ihre Anfänge aus, die ja sehr einfach gewesen sein müssen – Religion im Einzellerstadium sozusagen! Wie entwickelte sie sich dann weiter, und lassen sich in dieser Entwicklung, wie bei der biologischen Evolution, Gesetzmäßigkeiten feststellen? Anders ausgedrückt: Gibt es eine Biologie der Religionen beziehungsweise eine Biologie der Religionsentstehung?   

Dieses Buch unternimmt erstmalig den Versuch einer umfassenden Antwort auf diese Fragen. Die Autoren – Experten aus Biologie, Paläontologie, Psychologie, Religionswissenschaft und Theologie – entwerfen auf der Basis fächerübergreifender wissenschaftlicher Befunde ein Modell der Religionsentstehung, das das Aufkommen religiöser Verhaltensweisen schlüssig aus dem natürlichen Verhaltensrepertoire des Menschen erklärt. So wird die menschheitsgeschichtliche Entwicklung von Religiosität plausibel und nachvollziehbar. Wer wissen will, wie Religion entstanden ist, wird in diesem breiten und sachkundigen Überblick die Antwort finden.   

_____  

Die Götter fielen nicht vom Himmel – die biologischen Grundlagen der Religionsentstehung   

Religion ist ein universal verbreitetes Phänomen, und überall auf der Welt prägen religiöse Überzeugungen politisches und gesellschaftliches Handeln. Viele Menschen wollen verstehen, warum Religion trotz aller rationalen Kritik fortbesteht, und fragen deshalb auch nach ihren Anfängen und ihrer Entwicklung in der Menschheitsgeschichte.   

Götter – Gene – Genesis ist der ehrgeizige Versuch dreier interdisziplinär arbeitender Autoren, den Ursprung von Religion schlüssig und nachvollziehbar zu erklären. Ihr Buch verfolgt insofern einen originellen Ansatz, als es den aktuellen kognitionswissenschaftlichen und evolutionär-psychologischen Entwürfen zur Erklärung der Religionsentstehung eine ganz bewusst verhaltensorientierte Perspektive entgegensetzt: Religiöses Verhalten wird konsequent verhaltenswissenschaftlich – ethologisch, biologisch, psychologisch – erklärt. Entscheidende Faktoren für die frühe Entwicklung von Religiosität sind Territorialverhalten und Gefahrenabwehr, innerartliche Aggression und Ritualisierung, Angstbewältigung und Konfliktlösung sowie die kulturelle Evolution als Fortsetzung der biologischen Evolution. Mit der konsequenten Herausarbeitung der biologischen Grundlagen bietet das Buch einen Überblick zur Religionsentstehung, der sehr viel „bodenständiger“ und oft auch im Wortsinne „anschaulicher“ ist als manch andere, spekulative Entstehungsszenarien. Die Lektüre des Buches vermittelt dem Leser fundierte Kenntnisse über die Erscheinungsformen und Geschichte religiösen Verhaltens – und liefert so einen wichtigen Beitrag für die heute oft so emotional geführte Debatte zu Glaubensfragen.    

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Ina Wunn ist Professorin für Religionswissenschaft an der Leibniz Universität Hannover. Patrick Urban arbeitet an der Fakultät für Biologie der Universität Bielefeld zu Taxonomie und Phylogenese und lehrt am Biologiezentrum Bustedt Zoologie, Ökologie und Umweltschutz. Constantin Klein ist wissenschaftlicher Mitarbeiter für Religionspädagogik und für Religionswissenschaft in der Abteilung Theologie der Universität Bielefeld.   

Ina Wunn ist Professorin für Religionswissenschaft an der Leibniz Universität Hannover. Ihre Forschungsschwerpunkte sind der Ursprung von Religion, naturwissenschaftliche Ansätze in den Geisteswissenschaften sowie Religionsethologie und vorgeschichtliche Religionen. Sie studierte Biologie und Geowissenschaften an der Philipps-Universität Marburg und promovierte dort in Paläontologie. Nach einem mehrjährigen Afrikaaufenthalt studierte sie Religionswissenschaft und Philosophie und schloss diese Studien 1999 mit der Promotion ab. Nach der Habilitation lehrte sie zunächst an der Universität Bielefeld, ehe sie einem Ruf nach Hannover folgte.   

Patrick Urban arbeitet an der Fakultät für Biologie der Universität Bielefeld. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Evolution und Phylogenese von Amphibia und Sauropsida, insbesondere Systematik, Taxonomie und Toxikologie der Viperidae sowie Humanphylogenese und Evolution von Kultur und Religion. Des Weiteren lehrt er Zoologie, Ökologie und Umweltschutz am Biologiezentrum Bustedt. Er studierte Biologie an der Georg-August-Universität Göttingen sowie Biologie und Religionswissenschaft an der Universität Bielefeld.  

Constantin Klein ist wissenschaftlicher Mitarbeiter für Religionspädagogik und für Religionswissenschaft in der Abteilung Theologie der Universität Bielefeld. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Religiosität der Gegenwart, die Entstehung und Entwicklung von Religiosität, das Verhältnis von Religiosität und Geschlecht sowie das Verhältnis von Religiosität zu psychischer und körperlicher Gesundheit. Er studierte Psychologie und evangelische Theologie in Wuppertal und Leipzig und war danach als wissenschaftlicher Mitarbeiter für Persönlichkeitspsychologie und Psychologische Diagnostik an der Universität Leipzig, für Kirchengeschichte an der Universität Bonn und für Medizinische Psychologie an der Universität Dresden sowie als Berater der Bertelsmann Stiftung für den weltweiten Religionsmonitor 2008 und 2012 tätig.  


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

30 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Matthias Berg am 6. Dezember 2014
Format: Gebundene Ausgabe
Schon der Titel des Buches ist irreführend: Um Götter geht es nur ganz am Rande, um Gene gar nicht. Der korrekte Titel des Buches wäre eher „Archäologie religiöser Artefakte“ (aber dann würde wohl kaum jemand das Buch kaufen), denn es besteht aus gefühlten 95% aus Archäologie: Schädel, Wandmalereien, Figürchen, Scherben, Stelen... (Ein treffender Titel wäre auch gewesen „Schädel, Scherben, schamweisende Weibsbilder“). Über Religion habe ich so gut wie nichts gelernt. Und das, was ich gelernt habe, also die restlichen fünf Prozent, waren in meinen Augen entweder unplausibel oder trivial.

Warum so viel Archäologie? Ganz zu Beginn gehen Wunn et al. mit den Anthropologen, sowie den Kognitions- und Evolutionspsychologen (Scott Atran, Pascal Boyer, Jesse Bering usw.) hart ins Gericht. Auf drei, vier Seiten werden deren Erklärungsmodelle des Ursprungs religiöser Vorstellungen vom Tisch gewischt. Eine ernsthafte Diskussion findet nicht statt. Die Hauptvorwürfe sind: (a) die Psychologen würden heutige Bedingungen und Ergebnisse unzulässigerweise in die Vergangenheit übertragen - (b) sie würden unhistorisch vorgehen, da sie es versäumten, die psychische Dimension mit den harten Fakten der Archäologie in Einklang zu bringen.

Aber dann fallen Wunn et al. meines Erachtens ins andere Extrem und bauen die gesamte Argumentation auf dem vermeintlich soliden Fundament von Artefakten auf. Der entscheidende Schwachpunkt dabei ist in meinen Augen: Objekte wie Schädel oder Artefakte sind leider stumm, was die seelische und geistige Dimension angeht; diese Dimension ist aber für Religion konstitutiv.
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13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Maiva Petry am 12. November 2014
Format: Gebundene Ausgabe
Es hilft, mit den Grundlagen der Biologie vertraut zu sein, wenn man sich mit „Götter, Gene, Genesis. Die Biologie der Religionsentstehung.“ auseinandersetzt, denn es wird rasch deutlich, warum die Autoren einen auf naturwissenschaftliche Sachbücher spezialisierten Verlag für ihr Buch gewählt haben: Es handelt sich hier tatsächlich um eine Biologie der Religionsentstehung; genauer gesagt um ein verhaltensbiologisches Buch, das sich mit einem ganz typisch menschlichen Verhalten, nämlich dem religiösen Verhalten beschäftigt. Dabei ist die Kernaussage des Buches, dass sich das religiöse Verhalten und Denken des Menschen einschließlich der physiologischen Grundlagen (dem im Vergleich zu anderen Tieren überproportional großen Gehirn) phylogenetisch entwickelt hat und daher unter einem evolutionsbiologischen Aspekt studiert werden sollte.
Und genau das leisten die Autoren. Sie leiten das komplexe Verhalten und Denken, welches letztlich zu Religion wird, konsequent aus dem Verhaltensrepertoire höherer Primaten ab und zeigen, wie sich aus angeborenen Verhaltensdispositionen, nämlich einerseits aus dem Territorial- und Sozialverhalten (Sicherung des eigenen Territoriums und Ranking innerhalb der eigenen Gruppe) letztlich Religion entwickelt hat. Wie diese Schritte im Einzelnen ausgesehen haben, können die Autoren mit klaren Fakten zunächst aus der Anthropologie, dann aus der Archäologie belegen. Und nun, mit einem klaren verhaltensbiologischen Ansatz und eingebettet in ein Gesamtbild der Evolution menschlichen religiösen Verhaltens, lassen sich endlich auch bislang offene Fragen der Vorgeschichtsforschung klären: Was bedeuten die Bilder in den paläolithischen Bilderhöhlen?
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13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Dr. Michael Blume am 2. November 2014
Format: Gebundene Ausgabe
Als Wissenschaftler und Autor seit mehreren Jahren im Bereich der Evolutionsforschung zu Religiosität und Religionen aktiv, war ich sehr gespannt, ob "Götter - Gene - Genesis" einerseits Solides und andererseits Neues zum Thema würden eröffnen können. Und das ist tatsächlich der Fall!

Das religionswissenschaftlich-biologisch-theologische Autorenteam leugnet die empirischen Befunde vor allem der Kognitionsforschung zu Religiosität nicht, die seit wenigen Jahren unser Verständnis von religiösem Glauben verändern und vertiefen. Allerdings weisen sie zu Recht darauf hin, dass wir nicht die Dispositionen heutiger Homo sapiens einfach in die Altsteinzeit rückdatieren können. Stattdessen schlagen sie eine These der Religionsentstehung auf Basis verhaltensbiologischer, archäologischer und ethnologischer Befunde vor, nach der es eine lange Vor-Phase symbolisch-magischer Weltaneignung gegeben habe, bevor dann im Neolithikum heute so benannte Formen von Religiosität und Religion(en) entstanden seien.

Das Buch ist sehr gut gemacht und gestaltet, flüssig geschrieben und enthält nur kleine Flüchtigkeitsfehler. Auch wenn man nicht allen Thesen im Detail folgen will - und das muss und sollte man bei empirischer Forschung nie tun -, so decken die drei Schreibenden doch Schwächen bisheriger Modelle auf und schlagen Alternativen vor. Dieses Buch bringt die Evolutionsforschung zu Religiosität und Religionen durch eine neue und wichtige Perspektive auf jeden Fall einen weiteren Schritt voran. Empfehlenswert!
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