Pressestimmen
sandammeer.at 09/2007
Kurzbeschreibung
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Produktinformation
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Gösta Berling ist eine Analogie zu dem oben geschilderten.
Selma Lagerlöff bedient sich der (heute noch in Schweden myhstischen) Figur Gösta Berling (ein zum Trinken neigender Pfarrer, der sein Ordinat verlässt, um als Renegat Schweden [das Wermland] zu durchwandern), um den Leser auf einer phantastische Reise durch das Wermland zu begleiten.
Die Beschreibungen der Landschaft und der Personen ist so eindrucksvoll und plastisch, dass sich der Leser mitten unter ihnen fühlt.
Ähnliches ist mir nur von Herrmann Hesse und Jean-Jacques Rousseaues Bekenntnissen bekannt.
Die unzähligen Geschichten werden von der Hauptfigur Gösta Berling bekleidet, dessen seelisches Auf und Ab ihn in die verrücktesten aber auch liebenswürdigsten Situation befördert.
Man hofft eigentlich, dass dieses Buch kein Ende nehemen wird, genau wie bei den Märchenbüchern in meiner Kindheit.
Man leidet mit den Personen, man freut sich ihres Glückes wegen, es ist einfach wunderschön.
Das Buch bietet einem in der Tat einen tiefen Einblick in die schwedische Seele, in seine Mythenwelt und in seine religiösen Ansichten über Gott und Teufel. Oft erscheint es dem Leser als würde man Goethes Faust auf einer Reise durch Schweden bekleiden, hin und her gerissen von den Verlockungen des Teufels und seinem Gewissen, der Moral und Tugenhaftigkeit.