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Gärten des Orients
 
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Gärten des Orients [Gebundene Ausgabe]

Christa von Hantelmann , Dieter Zoern
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe
  • Verlag: Dumont Kalenderverlag (2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3832088164
  • ISBN-13: 978-3832088163
  • Größe und/oder Gewicht: 33,2 x 25 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 645.326 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Paradiese auf Erden heißt der Untertitel dieses Buches über Gärten des Orients, und das nicht von ungefähr: Schon im Koran nimmt der Garten eine herausragende Stellung ein als Bild des Paradieses. Das Element Wasser hat als Kontrast zu der meist wüstenähnlichen Umgebung eine besondere Bedeutung -- Brunnen oder Wasserkanäle fehlen in keinem Garten.

Doch ein anderer Punkt sticht sofort ins Auge: Die Gärten und Parkanlagen sind streng formal gegliedert und stehen in starker Verbindung zur Architektur. Mauern, Tore und Paläste oder auch andere Gebäude begrenzen. Lebloser Stein, wenn auch oft filigran bearbeitet oder mit Mosaiken verziert, stellt das Gleichgewicht zu den lebenden Pflanzen dar und trägt somit zum typischen Erscheinungsbild der islamischen Gärten bei. "Das Paradox der islamischen Kunst: innerhalb der formalen Grenzen das Grenzenlose sichtbar machen, im Eingefaßten das Unfaßbare aufscheinen lassen." So faßt Stefano Bianca diese Erscheinung in seiner Einführung zusammen.

Das Buch führt in seinen vier Teilen durch mehrere Jahrhunderte und Kontinente, indem Gärten in Spanien, Marokko, Syrien und Indien/Pakistan vorgestellt werden. Die einzelnen Gärten werden bis ins Detail porträtiert, wobei oftmals eine Skizze der gesamten Anlage den ganzseitigen Abbildungen vorangestellt wird.

In eine regelrechte Märchenwelt entführen die hervorragenden Photographien von Dieter Zoern. Die vielen ganz- und doppelseitigen Bilder stellen den Hauptbestandteil dieses Buches dar, die kurzgehaltenen, aber dennoch aussagekräftigen Texte beschränken sich auf das Wesentliche und treten demgegenüber in den Hintergrund.

Reiseinformationen zu den beschriebenen öffentlich zugänglichen Gärten runden das Buch ab und laden dazu ein, sich mit der Thematik vor Ort zu beschäftigen. --Dr. Astrid Lux-Endrich -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Perlentaucher.de

Pressenotiz zu : Die Zeit, 20.04.2000
Auf der Suche nach Inspiration fürs eigene Werkeln im Garten hat sich Jürgen Dahl vier Gartenbücher angesehen. Um es gleich vorweg zu sagen: Fündig wurde er dabei nicht. Das Klima in Deutschland erlaubt nun mal keine exotische Blütenpracht.
1) Charlotte Seeling: "Frauen und ihre Gärten" (Gerstenberg Verlag)
Dahl kann an diesen Gärten nichts spezifisch weibliches entdecken. Nur die Gärtnerinnen hätten etwas gemeinsam: Sie waren "überwiegend schön und wohlhabend". Die Schönheit ihrer Gärten schiebt er allein auf das mediterrane Klima.
2) Bill Laws: "Künstler und ihre Gärten" (Knesebeck Verlag)
Bei den Künstlergärten macht der Rezensent eine Verbindung zwischen Biografie, Garten und Werk aus. Die Wechselbeziehung zwischen diesen habe der Autor "unangestrengt verwoben" lobt Dahl. Auch die historischen Hintergründe würden mitgeliefert, berichtet Dahl und nennt als Beispiel die Beschreibung von Frida Kahlos "mexikanischem Nationalstolz".
3) Christa von Hantelmann (Hrsg.): "Gärten des Orients"
Hier lobt Dahl nur kurz die "schönen Beispiele" und erwähnt, dass man die im Buch vorgestellten Gartenanlagen in Marokko, Spanien, Indien und Syrien auch besuchen kann.
4) Sean Sexton: "Das wundersame Pflanzenreich des Charles Jones" (Verlag Frederking und Thaler)
Über diesen Band freut sich Dahl besonders. Der englische Gärtner Charles Jones (gestorben 1958) hat um die Jahrhundertwende nur zu seinem eigenen Vergnügen Gemüse und Früchte fotografiert. Diese Bilder hat der Fotohistoriker Sean Sexton auf einem Flohmarkt in London entdeckt und zu einem Bildband zusammengestellt, erzählt Dahl. Entzückt über das "faszinierende Rätselbuch" preist der Rezensent mit bewegenden Worten Jones` Schwarz-Weiß-Bilder von Lauch, Kohl und Äpfeln.

© Perlentaucher Medien GmbH
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Ein Buch zum Träumen, 30. September 2000
Von Ein Kunde
Kein Buch für Gärtner, hauptsächlich ein Bilderbuch. Die Geschichte orientalischer Gärten wird zu knapp beleuchtet. Gab es eine Entwicklung in einen bestimmten Stil und warum? Was sind die Gründe für die sichtlichen Unterschiede zwischen indischen und syrischen Gärten z.B.? Worauf basiert der ureigene marrokanische Stil? Alles Fragen, die man nur erahnen kann. Die Autoren verlassen sich auf die magische Kraft aufwendiger Photos. Und tatsächlich stockt einem der Atem beim Durchblättern vor lauter zauberischer Schönheit. Wer aber ein praktisches Gartenbuch sucht, sollte was anderes nehmen. Hier wird nicht erklärt, wie man den orientalischen Garten mit Arbeit erreichen könnte; zum Glück kann man wenigstens den Anlageplänen einen (sehr groben) Umriß abgewinnen. Trotzdem 4 Sterne - für verregnete Tage auf der Couch ein Zauberbuch! Ob es als Bilderbuch für Erwachsene nicht etwas zu teuer ist...?
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