Aus der Amazon.de-Redaktion
Als Justin Timberlake 2004 sein erstes Soloalbum Justified herausbrachte, prophezeiten nicht wenige dem ehemaligen Mitglied der Boyband N'Sync eine Bauchlandung ohne gleichen. Doch weit gefehlt, der Sänger erwies sich bereits damals als weitgehend resistent gegen alle Anfeindungen. Inzwischen hat er von seinem Solodebüt stolze sieben Millionen Exemplare weltweit verkauft und schickt sich mit seinem zweiten Streich an, Popmusikgeschichte zu schreiben. Was wurde im Vorfeld der Veröffentlichung nicht alles spekuliert. In der Tat liefert Timberlake mit Futuresex/Lovesounds jede Menge Diskussionsstoff ab. Musikalisch hat bewegt er sich in den zwölf Songs auf weitgehend bekanntem Terrain, im bewährten Spannungsfeld zwischen Pop, Soul, HipHop und R&B. Auf Experimente verzichten er und sein Produzent Timbaland, der für den Großteil der Songs verantwortlich zeichnet, jedoch deshalb nicht.
Wie er selbst eher durchschnittliche Nummern, von denen es wahrlich nicht viele gibt, mit seiner Stimme innerhalb von wenigen Sekunden seinen Stempel aufdrückt, das schaffen heutzutage nur noch sehr wenige Künstler. Justin Timberlake hat mit seinem zweiten Soloalbum hörbar zu sich selbst gefunden. Wirkte vieles auf Justified noch halbfertig oder nicht ganz ausgereift, so lässt er diesmal in Stücken wie "My Love" oder dem mit einem ultralässigen Groove veredelten "Love Stoned" keinen Zweifel daran, wer der wahre Erbe von Michael Jackson ist. Auch wenn er noch nicht ganz über die gleiche unglaubliche Strahlkraft verfügt, die den ehemaligen Könige des Pop zu Zeiten seines Jahrhundertwerks Thriller (1982) auszeichnete, so ist doch unüberhörbar, wie nahe er Jackson dank seiner unglaublichen Ausstrahlung in vielen Songs bereits kommt. Und so lange er Songs wie das extrem funkige "Damn Girl" locker aus dem Ärmel schüttelt, entstanden in enger Zusammenarbeit mit Will.i.am von den Black Eyed Peas, mit dem zusammen Justin Timberlake die Produktionsfirma Jawbreakers betreibt, kann man sich nur wundern, dass es immer noch Menschen gibt, die an seinen musikalischen Talenten den geringsten Zweifel hegen. Mit Futuresex/Lovesounds ist er definitiv in der Königsklasse angekommen. --Norbert Schiegl
Wie er selbst eher durchschnittliche Nummern, von denen es wahrlich nicht viele gibt, mit seiner Stimme innerhalb von wenigen Sekunden seinen Stempel aufdrückt, das schaffen heutzutage nur noch sehr wenige Künstler. Justin Timberlake hat mit seinem zweiten Soloalbum hörbar zu sich selbst gefunden. Wirkte vieles auf Justified noch halbfertig oder nicht ganz ausgereift, so lässt er diesmal in Stücken wie "My Love" oder dem mit einem ultralässigen Groove veredelten "Love Stoned" keinen Zweifel daran, wer der wahre Erbe von Michael Jackson ist. Auch wenn er noch nicht ganz über die gleiche unglaubliche Strahlkraft verfügt, die den ehemaligen Könige des Pop zu Zeiten seines Jahrhundertwerks Thriller (1982) auszeichnete, so ist doch unüberhörbar, wie nahe er Jackson dank seiner unglaublichen Ausstrahlung in vielen Songs bereits kommt. Und so lange er Songs wie das extrem funkige "Damn Girl" locker aus dem Ärmel schüttelt, entstanden in enger Zusammenarbeit mit Will.i.am von den Black Eyed Peas, mit dem zusammen Justin Timberlake die Produktionsfirma Jawbreakers betreibt, kann man sich nur wundern, dass es immer noch Menschen gibt, die an seinen musikalischen Talenten den geringsten Zweifel hegen. Mit Futuresex/Lovesounds ist er definitiv in der Königsklasse angekommen. --Norbert Schiegl
kulturnews.de
Auch beim zweiten Album verlässt sich der Ex-N'Sync-Popper auf Co-Schreiber T. Mosleys Talent, unsere Gehörgänge immer wieder mit Neuem zu kitzeln. Gut so, denn eigentlich hat Justin nichts, was ihn zum Muss macht. Klar kann er tanzen, doch stimmlich und optisch hält es sich echt in Grenzen mit ihm. Aber Hits (definitiv: Hits!) wie "Sexyback" verlangen auch kein sonores Organ, sie leben von ihren lustvollen Beats. Ob dazu jetzt Timberlake oder ein anderer in den Vocoder stöhnt, ist eigentlich schnuppe. Dass der Opener "Futuresex/Lovesound" sich ganz unverhohlen an Queens nicht gerade staubfreiem "Another one bites the Dust" bedient - egal. Dass die Platte nach den ersten vier Songs deutlich abfällt - Schwamm drüber. Beim ersten Album musste sich Timberlake aufgrund seiner Boyband-Vergangenheit immer mit Überflieger Williams vergleichen lassen und zog stets den Kürzeren. Mit diesem Album schlägt er den bemüht rockenden Robbie aber um Längen. (kab)
Produktbeschreibungen
JUSTIN TIMBERLAKE FutureSex/LoveSounds (2006 Taiwanese issue limited edition 12-track CD album including the single Sexy Back and featuring guest appearances from Timbaland T.I. Three 6 Mafia Will.I.Am and Snoop Dogg presented in unique card picture slipcase complete with fold-out lyric sheet)