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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Erschreckend,
Von
Rezension bezieht sich auf: The Future of Food (DVD)
das vorgehen der amerikanischen Lebensmittel-Konzerne.Eine ausgezeichnete Dokumentation, wie weit Profitgier und Machtstreben aus Amerika inzwischen voran geschritten ist. In der Manier des Militärs versuchen einige, besonders ein Konzern, die Kontrolle über den Nahrungsanbau zu gewinnen. Vor allem wird der Frage nachgegangen, wie Gesund und Notwendig wirklich Genprodukte sind. Für mich steht inzwischen fest, wir brauchen keine Genprodukte! Nach dem Film achte ich noch mehr darauf, dass ich keine Genprodukte kaufe. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein Augenöffner - leider viel zu unbekannt,
Von
Rezension bezieht sich auf: The Future of Food (DVD)
Die Konzerne lügen, wenn sie behaupten, sie wären daran interessiert, die Welternährung zu sichern. Die eigentlichen Ziele bleiben dabei im Hintergrund: Geld, Macht und Marktbeherrschung.Der Dokumentarfilm "The Corporation" von M.Achbar etc. hat mir diese Ziele schon überaus deutlich gemacht. Es liegt an der Gesetzgebung sowie Struktur und Zielsetzung der Grosskonzerne, daß es ist, wie es ist: Die Vorgehensweise diverser Grosskonzerne - hier am Beispiel von Monsanto- ist eindrucksvoll, dramatisch und vollkommen skrupellos. Deshalb kam dieser Film auch zu dem eindeutigen psychologischen Profil: Psychopathie. Wenn wir von Konzernen reden, dann sollte uns immer klar sein: Sie bestehen aus Menschen. Nun zu "The Future of Food": Die tatsächlichen Handlungsweisen solcher Konzerne und ihre Folgen für die Menschen als auch die Welternährung, Gesundheit und Zukunft der Menschheit wird hier sehr gut deutlich. Wissenschaftler kommen genauso zu Wort wie z.B. betroffene Landwirte. Man kann mit solchen, z.B. Percy Schmeiser, mitfühlen, wenn sie hier zu Wort kommen. Auch wenn der Film v.a. US-Amerikaner, Kanadier und Mexikaner zu Wort kommen lässt, so wird doch schnell klar, daß es auch bei uns in Europa ähnlich zugeht. Im europäischen Bild, abgerückt von Monsanto (Film) bzw. Pioneer/DuPont, sind Konzerne wie Syngenta, BASF, Bayer Crop Science oder die mittelständische KWS Saatgut AG, die Methoden sind dort überaus ähnlich. Z.B. versucht man durch Hybridsaatgut eine Abhängigkeit von den Konzernen zu erzeugen, weil das selbstgewonnene Saatgut nicht mehr richtig wächst, und es gelingt zunehmend: Am Anfang lockt der bessere Ertrag und am Ende gewinnen die Konzerne, die dann die Preise in der Hand haben. Daß es ähnlich ist, wird auch klar, wenn man bedenkt, daß Konzerne heute immer WELTkonzerne sind. Die Landwirte im Film haben nun verstanden, daß die Ziele der Gentechnikkonzerne keine guten sind, und wie im Fall von Monsanto die Verstrickung innerhalb der amerikanischen Regierung vorangeschritten ist. Schlimm und eindrucksvoll, auch Rumsfeld und Bush Senior gehören u.a. dazu. Schade nur, daß die meisten von ihnen nicht verstanden haben, daß der Beginn der Ungerechtigkeit nicht erst in der Gentechnologie oder zuvor Pestiziden liegen, sondern schon in der Industrialisierung der Landwirtschaft. Einer Landwirtschaft, die sich in vielen Ländern nur durch Subventionen aufrechterhält, weil sie betriebswirtschaftlich gesehen sonst tatsächlich eín einziger Verlust wäre. Auch das - und ihr krasser Umfang - wird im Film gut deutlich. Warum eigentlich? Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis, das ist marktwirtschaftliches Gesetz. Und was macht Massenanbau? Richtig: Zu hohes Angebot! Als Folge geschieht folgendes: Solche per industriellem Grossanbau (Kunstdünger, Maschinen, Pestizide) hergestellten Nahrungsmittel sind - zusätzlich - durch die Abermillionen und Milliarden an staatlichen Subventionen so billig, daß sie bei Export in v.a. Entwicklungländer (Afrika, Indien, Mexiko,... ) die lokalen Preise unterbieten und den dortigen Landwirten somit ihre Existenzgrundlage nehmen. Die Mexikaner kaufen nun amerikanischen Mais und die Afrikaner europäisches Gemüse. Weitere Folge: Grosse Arbeitslosigkeit, weil viele Menschen in der Landwirtschaft tätig sind und waren. Zweitens: Abhängigkeit von z.B. amerikanischen oder europäischen Lieferungen entsteht. Insgesamt (weltweit) Abnahme des Erntevolumens. Erneute Folge: Anstieg der Preise für Grundnahrungsmittel wie Weizen oder Mais (o.g. marktwirtsch. Gesetz) Dazu kommt dann noch, daß er auch noch für Sprit verarbeitet wird... Beleuchtet wird im Film auch die Art und Weise, wie man in der Gentechnologie vorgeht, um "neue" Pflanzen und Tiere "herzustellen" (z.B. mit Hilfe von Viren und Bakterien) und warum sich Fischgene plötzlich in Pflanzen befinden oder z.B. Gene des Bakteriums B.thuringiensis, wodurch Gifte produziert werden (vgl. Bt-Mais). Ebenso, welche gesundheitlichen Probleme und Gefahren sich durch gentechnisch veränderte Organismen(GVOs) aufgetan haben bzw. es noch tun. Gleichzeitig beleuchtet wird die Zweispältigkeit, wie man mit gespaltener Zunge argumentiert, vollkommen verlogen, um allerseits Bestimmungen und Gesetze zu umgehen um die Produkte maximal am Markt zu etablieren. Der Film ist ein Meilenstein auf dem Weg zu Begreifen der ganzen Zusammenhänge. Übrigens: Demeter empfiehlt den Film, aber ich nicht Demeter. Biologische Landwirtschaft (nicht industrialisiert) mit Direktvermarktung ist ein wichtiger Teil zur Lösung des Übels. Aber dazu braucht man nicht die spiritistisch-anthroposophischen Lehren des Gurus Rudolf Steiner. Solche führen etwa zum ernsthaften Demeter-Rat, Kuhhörner mit Dung zu vergraben, damit diese demnach kosmische Kräfte sammeln, etc. Man bräuchte stattdessen nur die Bibel aufzuschlagen und die Worte dort ernstnehmen, d.h. auch umsetzen: Wenn es z.B. dort heisst, daß Geldgier (die auch zu Geiz führt) eine Wurzel allen Übels ist, Gottlose (!) ihr Vieh quälen (vgl. Massentierhaltung) oder die Selbstsucht (Egoismus) des Menschen das grundlegende Problem ist, die Liebe (Mitgefühl, Hilfe, Gutes gegenüber allen Mitmenschen) dagegen Gottes Rat und Gebot wäre - so lohnt es sich, darüber nachzudenken. Daß es den Weg weg von diesen menschlichen suchthaften "Wegbegleitern" gibt, und wie er aussieht, darauf wird dort von Jesus Christus auch hingewiesen. Diesen halte ich für glaubwürdiger, man müsste ihn nur ernstnehmen. Gottlos - oder umgekehrt - MIT Gott sind nämlich nicht automatisch die, die es von sich sagen oder zur Kirche gehören, sondern die es tatsächlich im Herzen sind - und folglich entsprechend handeln. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Muss man gesehen haben. *****,
Von
Rezension bezieht sich auf: The Future of Food (DVD)
Wirklich eine sehr gute Dokumentation über Gentechnik. Es wird gezeigt, mit welchen Methoden mächtige Unternehmen wie Monsanto vorgehen, um den Nahrungsmittelmarkt weltweit zu kontrollieren, und welche Auwirkungen Gentechik-Food auf Mensch, Tier und Umwelt hat/ noch haben könnte. Tatsächlich sind es sehr erschreckende Ergebnisse, die einen zum Nachdenken anregen, und bei denen man sich fragt, ob wir diesen ganzen Technologie-Kram überhaupt noch brauchen. Eins ist jedoch klar: Die Welt ist viel zu klein für solch ein Instrument der Macht.In negativer Hinsicht bin ich auch gespannt, wie sich die Gentechnik indirekt, vielleicht auch einmal direkt, auf die Moral des Menschen auswirkt. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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