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haben "Can" auch wieder reichlich experimentiert und
improvisiert.
Dieses mal war wohl die Frage "Was machen wir, wenn der
Drummer das Tempo anzieht?"
Die Platte ist also rhythmusbetonter und die sonst immer
da gewesene Drum-Monotonie wird hier nur einmal bemüht.

"Future Days"(9:34)lebt von einem soundverfremdeten Monoton-Rhythmus
umrahmt von Tremolo-und Echoeffekten, Stimme und ganz ferner Gitarre.

Bei "Spray"(8:28)werden Drumeffekte untermalt von düsteren Keyboard-
und Gitarrenfragmenten bevor es mit Einsatz der Vocals psychedelic gerät.

"Moonshake"(3:02)hat fast eine Rocksong-Struktur mit allerlei Soundeffekten.

Sphärisch-Psychedelic beendet "Bel air"(20:00)die platte als Improvisation
mit wechselnden Drum-Tempi und immer wieder tollen Soundeffekten.

- Holger Czukay / bass
- Michael Karoli / guitar
- Jaki Liebezeit / drums
- Irmin Schmidt / keyboards
- Damo Suzuki / vocals
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Tatsächlich dringen "CAN" mit "Future Days" erschienen 1973, in beinahe sphärische Bereiche vor, speziell der Titelsong lebt von einem an- und abschwellen des Sounds. "Das ist eine sehr versponnene Platte" meint auch "Holger Czukay". " Sie hat etwas recht Surrelalistisches. Gleich für das erste Stück haben wir in einer gefüllten Badewanne ein paar Unterwasser-Geschichten gemacht. Irgendwie hatte die den Charakter von "Ambient Musik".Vielleicht ist "Future Days" die symphonischste Platte, die "CAN" je gemacht hat. Man soll garnicht glauben, aber irgendwo in Lateinamerika war sie lange, lange auf Platz eins. Ich konnte das gar nicht fasssen. Vielleicht waren es die Bewohner von "Cap Horn".
Ich ärgere mich doch im nachhinein, daß man die Balance nicht mehr groß hatte ändern können. Aber das schluckt man halt".
Die Charakterisierung als Ambient-Platte möchte "Irmin Schmidt" nicht mittragen : " Im Prinzip haben wir überhaupt keine Ambient-Musik gemacht. Ich will niemanden auf die Füße treten, der solche Musik macht, am wenigsten Künstler die ich Ernst nehme wie "Brian Eno".
Aber Ambient ist natürlich eine Art Umwelt und nichts, dem du unbedingt zuhören musst. Die schafft sowas wie angenehme Raumgestaltung. Ich glaube, das jede Musik von "CAN" so ziemlich das Gegenteil ist. Wenn man sie leise laufen lässt, während man nett zu Abend esssen will, dann nervt "CAN" Musik. Ich glaube sogar "Future Days". Das ist eine Musik die gehört werden will."
"Holger Czukay" hat mit "Future Days" noch ein persönliches Problem. Plötzlich ging es darum seine Position, die immer in der Doppelposition des Basssiten und Technikers bestanden hatte, neu zu definieren. "Bei "Future Days" beschwerten sich die anderen Musiker, das ich nicht mehrrichtig Bass spielen würde, weil ich mit der Technik überfordert wäre. Einer unserer Roadies sollte die Technik übernehmen. Ich hatte mich sehr dagegen gewehrt, aber ich wurde abgelöst und füllte nun meinen Platz als Bassist voll aus. Deshalb habe ich auf diesem Album auch eine Menge losgelassen. Das hatte den Nachteil dass, die Grundaufnahmen richtig "vermurkst" wurden. Danach konnten wir das ja nicht mehr verändern. Mir war einfach das ganze Schlagzeug zu laut. Später kehrte ich dann ans Mischpult zurück, denn die anderen sahen das ähnlich."
Doch "Schmidt" kann über dieses Problem nur lachen. War es doch dmals nur einer von unzähligen Gründen sich gegenseitig in die Haare zu kriegen.Die Ansichten der beiden "CAN" Musiker zu diesem Album sind recht unterschiedlich, doch in einem stimmen sie überein : Es war die bis zu deisem Zeitpunkt die artifizielleste Platte der Kölner Band.
( Q : "Intro" Februar 1997 "CAN Zeichen Teil II" Gernot Gärtner)
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am 3. Oktober 2014
Wann immer die schwül-ätherischen Fieber der Pubertät mich zu zerreissen drohten, haben CAN mit Future Days ihre kühlende Hand auf meine Stirn gelegt und mich mit Neptuns frischen Wassern erquickt. Gelobt sei der Dreizack!
Noch heute, Sternenjahre später, hat diese sphärischen Musik nichts an positiver Magie verloren. Sie trägt dich wie eine Feder auf dem Wind eines lauen Sommerabends. Feed your soul!
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