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Futter fürs Volk: Was die Lebensmittelindustrie uns auftischt Mit über 700 Adressen
 
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Futter fürs Volk: Was die Lebensmittelindustrie uns auftischt Mit über 700 Adressen [Taschenbuch]

Volker Angres , Claus-Peter Hutter , Lutz Ribbe , Karl-Heinz Maget
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (22 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch --  
Taschenbuch, 1. Juni 2002 --  

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 398 Seiten
  • Verlag: Droemer Knaur (1. Juni 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426776138
  • ISBN-13: 978-3426776131
  • Größe und/oder Gewicht: 19,2 x 12,6 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (22 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 537.135 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Es gibt Dinge über unsere tägliche Nahrung, die wir vielleicht lieber nicht wissen wollen. Aber nachdem die Lebensmittelskandale der letzten Zeit ohnehin den guten Glauben an die heile Welt der Ernährung angeschlagen haben, ist es eine gute Gelegenheit, sich mit noch mehr unangenehmen Hintergrundinformationen über das, was uns in Supermärkten und Restaurants vorgesetzt wird, zu versorgen.

Gesundheitsschäden durch Fehlernährung, Fertiggerichte für Restaurants, von denen wir glaubten, hier würden noch frische Zutaten zubereitet, die Geschichte des Rinderwahnsinns, wenig appetitliche Details der Hühnerzucht und Background-Infos über Gentechnik und wirtschaftliche Interessen sind nur einige der Themen, die gut recherchiert und verständlich aufbereitet wurden. Dafür haben sich die Autoren beispielsweise auf Lebensmittelmessen gewagt oder sind den großen Lebensmittelkonzernen mit kritischen Fragen auf den Leib gerückt.

Das Buch geht nicht nur detailliert auf Trendthemen der Gegenwart ein, sondern liefert tiefe Einblicke in Geschichte und Entwicklung der Lebensmittel- und Agrarindustrie in Deutschland und versucht die komplexen Zusammenhänge zwischen unserer persönlichen Ernährung sowie Wirtschaft und Umwelt zu erläutern. Und damit nicht ein Horrorszenario das andere jagt, bedienen sich die Autoren einer durchaus differenzierten Berichterstattung und sparen auch nicht mit Ratschlägen, sich unter den gegebenen Umständen dennoch sinnvoll und gesund zu ernähren. Dazu gehört eine umfangreiche Adressenliste -- von Verbraucherberatungen bis zu Direktvermarktern oder Restaurants der auf unverfälschte Naturprodukte setzenden europäischen Köchevereinigung Eurotoques.

So richtet sich das Buch nicht an den hoffnungslosen Nahrungspessimisten, sondern an jene, die sich mit simplen Erklärungen nicht zufrieden geben und auch bereit sind, das eigene Verbraucherverhalten von Grund auf in Frage zu stellen. --Falko Blask -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Wissenschaft-Online

So ein Fertiggericht ist doch eine feine Sache: Schnell zur Hand, nicht minder fix aufgewärmt und obendrein noch trendgerecht hat man etwas Nahrhaftes im Bauch. Dass einige Zutaten möglicherweise zweifelhafter Provenienz sind, ahnt man vielleicht dunkel, ignoriert es aber geflissentlich — auch hier verfährt man schnell und bequem. An diesem Punkt nimmt das Buch „Futter fürs Volk — Was die Lebensmittelindustrie uns auftischt“ seinen Ausgang. Volker Angres, Claus-Peter Huttner und Lutz Ribbe versuchen mit Macht, den schönen Schein zu entlarven, unter dem uns „convenience food“ als schmackhaft und gesund angepriesen wird, hinter dem aber letztlich nichts steht als die industrielle Massenproduktion von Tieren und Pflanzen. Die Demaskierung wird anhand von Beispielen vollzogen. Stichworte: Batteriehaltung von Hühnern oder — topaktuell — BSE-Krise und wie es dazu kommen konnte. Die bedrückenden Fakten sind sorgfältig recherchiert und lassen einen sein Frühstücksei mit ganz neuen Augen sehen. Nützliche Zusatzinformationen, etwa eine ausführliche Liste von ökologisch orientierten Lebensmittelbetrieben und Restaurants, werden ebenfalls angeboten. Das ganze wird in einem flüssigen, leicht sarkastischen Stil präsentiert, dem man die unappetitliche Thematik nicht negativ anrechnen kann. Doch an einigen Stellen wird der Sarkasmus übertrieben, und genau hier liegt der Schwachpunkt des Buches, ein zweiter — diesmal unfreiwilliger — Bezug zum so heftig kritisierten Fertiggericht. Denn hier wie dort werden völlig unnötige Ingredienzen hinzugefügt, nur um die Substanz zu strecken oder eine Erwartungshaltung zu bedienen. Der Text ist oft regelrecht überwürzt mit allerlei „gefährlichen“ und „Krebs erregenden“ Dingen; alte Skandale werden noch einmal aufgewärmt; eine Prise Dioxin darf auch nicht fehlen; mit dem ideologischen Nudelholz wird kräftig auf die „Diktatoren der Tütensuppe“ eingeschlagen; und am Ende wird gar über die „Lichtenergie“ von Lebensmitteln räsoniert. Es ist schade, dass sich ein ansonsten so faktenreiches, interessantes und wichtiges Buch durch unnötige Polemik, Halbwahrheiten und dunkle Andeutungen so angreifbar macht. Trotzdem — wer wissen möchte, ob der Preis seines Steaks wirklich dessen Wert entspricht oder wer die weitere Bevormundung durch platte, vorgefertigte Geschmacksschablonen nicht mehr hinnehmen möchte — dem sei dieses ofenfrische Buch wärmstens empfohlen. Rezensent: Michael Stelter -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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38 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Nichts desto trotz - Eine Pflichtlektüre !!, 26. September 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Futter fürs Volk: Was die Lebensmittelindustrie uns auftischt Mit über 700 Adressen (Taschenbuch)
Lassen Sie sich nichts vormachen. Nicht von Lebensmittelherstellern und auch nicht von mit halbwissen herumpolternden Menschen die wirklich behaupten unsere Lebensmittel seien noch in Ordnung. Die Autoren beschreiben hier wirklich, wenn auch nur teilweise etwas reißerisch, wie es um unsere Ernährung steht. Es wurde anständig recherchiert, jedoch hätte es noch ausführlicher sein können. Hier werden eindeutige Schuldzuweisungen gemacht aber NIE behauptet wir würden alle sterben! Das Buch liefert auch viele Lösungsvorschläge und konkrete Beispiele wie es anders geht. Die Autoren haben eine eindeutige Einstellung und genügend Referenzen, um sich dem Thema zu nähern. Viele Tips und besonders Adressen ergänzen das Buch. Allerdings sollte Futter fürs Volk nicht die einzige Lektüre zum Thema bleiben (was allerdings für jedes Buch gilt). Es ist aber ein gelungener, realistischer Einstieg. Ich würde es jedem weiterempfehelen... (M. Streich, Politik-Student Bremen)
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen 3 Umweltautoren, leider keine Ernährungsfachleute, servieren verkäufliche Kritik, 17. August 2008
Von 
Juli - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
"Futter fürs Volk" wurde von 3 Autoren verfasst. Als Folge liest es sich, wie eine Aneinanderreihung von Zeitungsreportagen. Abrupte Sprünge z.B. von BSE zu Hühnereiern, zeichnen den Text aus.

Der Schwerpunkt liegt darauf, Misstände in der Agrarindustrie, also beim "Bauern" (und der entsprechenden EU Politik) anzuprangern. Gentechnik, Pflanzenschutzmittel, Tierhaltungsproblematiken, BEKANNTE Skandale... Nur minimal wird in diesem Buch über dass was uns Lebensmittelkonzerne vorsetzen geschrieben. Dabei wird in keiner Weise ins Detail gegangen. Misstände werden nur allgemein und oberflächlich angeprangert. Was gesundheitsschädliche Zusatzstoffe in der industriellen Nahrungsproduktion angeht, gibt das Buch nicht viel her.

Der Untertitel des Buches: "Was die Lebensmittelindustrie uns auftischt", sowie der Klappentext, verführen den Käufer leider zu anderen Erwartungen über den Inhalt des Buches.

In verschiedenen Kritiken wird das Buch als seriös oder gut recherchiert geschrieben bewertet, unter anderem auf dem Klappentext durch ein Zitat aus der Berliner Morgenpost. Wie man dies in einem Buch erkennen will das ohne Quellenverzeichnis auskommt, dafür aber, in Zeiten des Internets, fast 70 Seiten mit Kontaktadressen "füllt", bleibt mir ein Rätsel. Handelt es sich hier etwa um einen unnötigen Zusatzstoff?

"Futter fürs Volk" zeigt etliche weitere Schwächen, ganz besonders bei den Ernährungsempfehlungen, bei denen erkennbar ist, das keiner der Autoren ein Fachmann auf diesem Gebiet ist, dennoch erhält es von mir drei Sterne, denn grundsätzlich bin ich froh über jedes Buch das unsere "Lebens-"mittel kritisch thematisiert und vielleicht in der Lage ist neue Leserschichten zu mehr Bewußtsein darüber zu führen, dass der Mensch ist was er isst.
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20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Weg von der Industrie-Ernährung hin zu Natur-Produkten, 30. Dezember 2004
Von 
Christian von Montfort (Barcelona, Katalonien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Futter fürs Volk: Was die Lebensmittelindustrie uns auftischt Mit über 700 Adressen (Taschenbuch)
Die Lebensmittel-Märkte werden durch wenige Großkonzerne beherrscht, die Produktion ist komplett industrialisiert, und noch nie waren Lebensmittel so billig. Doch im zerstörerischen Preiskrieg und durch Profitgier bleiben Qualität und Frische immer mehr auf der Strecke, hochwertige Naturprodukte werden durch minderwertige Ersatzstoffe und Aromen ersetzt, Skandale sind an der Tagesordnung. Die Verlierer: übergewichtige und kranke Verbraucher, gequälte Tiere und eine dauerhaft massiv vergiftete Umwelt und Nahrungskette.

Diese Strukturen zeigt das Autorenteam anhand einer Reihe von Produkten wie Milch, Eiern oder Fleisch auf (etwas langatmig: die BSE-Krise und Gentechnik). Das meiste davon ist bekannt, wird aber hier nochmals mit Zahlen unterlegt. Das Traurige ist, dass die Einsparungen oft nur wenige Cents pro Mahlzeit betragen - einen Betrag, den die meisten Verbraucher gern für sich und ihre Umwelt zahlen würden. Deshalb ist der Bio-Boom erfreulich, der in den letzten Jahren eingesetzt hat: nur dadurch haben Ökobauern eine Chance!

Im zweiten Teil gibt das Autorenteam Tipps, wie eine gesunde Ernährung aussieht (Ernährungspyramide) und wo und wie man heute an Bioprodukte gelangt. Im Anhang ist ein umfangreiches Adressregister u.a. mit vielen Eurotoques-Restaurants enthalten (wo die Speisen garantiert keine Fertiggerichte sind). Insgesamt ist es ein schön gemachtes Buch; die Inhalte sind aber wie gesagt weitgehend bekannt, so dass es sich eher an Einsteiger richtet.

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