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Funny Games


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Produktinformation

  • Darsteller: Susanne Lothar, Ulrich Mühe, Frank Giering, Arno Frisch, Stefan Clapczynski
  • Komponist: Richard Wagner
  • Künstler: Lisy Christl, Jürgen Jürges, Prof. Dr. Veit Heiduschka, Michael Haneke, Christoph Kanter, Andreas Prochaska
  • Format: Dolby, DTS, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (DTS)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 18 Jahren
  • Studio: Concorde Video
  • Erscheinungstermin: 16. November 2005
  • Produktionsjahr: 1997
  • Spieldauer: 104 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (75 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000B9WFYE
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 36.699 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

Urlaubsbeginn. Anna, Georg und ihr Sohn Schorschi fahren in ihr idyllisch gelegenes Ferienhaus am See. Während Vater und Sohn schon mal das Segelboot auftakeln, bereitet Anna das Abendessen vor. Plötzlich wird die Idylle durch Peter und Paul gestört. Die beiden so wohlerzogen wirkenden jungen Männer geben bald zu verstehen, dass sie es auf das Leben der Familie abgesehen haben. Es beginnt ein tödliches Spiel.

Movieman.de

Michael Haneke hat einen ungewöhnlichen Film erschaffen, der seine Spannung nur langsam aufbaut. Dabei präsentiert er eine stilistische Vision, die den Film umso interessanter gestaltet, da er oftmals auf lange, sich elaboriert erstreckende Einstellungen zurückgreift. Bemerkenswert auch der Anfang, der das Familienauto zeigt und mit klassischer Musik unterlegt ist. Wenn man die Familie im Auto dann jedoch sieht, ertönt Metal-Musik der härtesten Sorte. Und das weist den Weg für diesen Film, der an die Nieren geht. Er beginnt als scheinbar ganz normaler Film, doch die Gewalt zieht schlagartig und beklemmend ein. Der Zuschauer wird dabei nicht zum Voyeur, der sich an den Gewaltakten delektiert, sondern ist bestürzt ob der Kälte des Dargestellten. Michael Haneke präsentiert eine Studie über die Sinnlosigkeit, die scheinbare Banalität der Gewalt — und er spielt mit Konventionen, etwa, wenn Paul die Wette vorschlägt und sich plötzlich direkt an den Zuschauer wendet, ihn fragend anblickt und wissen will, ob dieser glaube, die Familie würde die Nacht überleben. Fazit: Genialer Film, verstörend, provokant, kontrovers.

Moviemans Kommentar zur DVD: Technisch nicht unbedingt auf der Höhe, aber ein hochinteressanter Film. Die Extras sind zwar spärlich, aber sehr sinnig.

Bild: Die Vorlage ist nicht mehr unbedingt die Beste. Das sieht man sehr gut an einigen immer wieder auftretenden Kratzern (00:09:08). Bei eben dieser Einstellung, dem Gesicht des Jungen, erkennt man auch gut, wie weich das Bild ist. Die Schärfewerte sind nie angenehm und bleiben unter dem Durchschnitt. Hier hätte definitiv mehr drin sein müssen. Die Kanten sind recht sauber, was einem Schärfefilter zu verdanken zu sein scheint, beachtet man die immer wieder leicht auftretenden Doppelkonturen (00:35:38). Der zweite Knackpunkt der DVD ist der Kontrast, der nicht allzu gut ist. Bei hellen Szenen überstrahlt er gerne (00:18:57), während er bei den doch recht häufig vorhandenen dunklen Szenen Einzelheiten und Details ganz und gar verschwinden lässt. Das sorgt zwar für einigermaßen Wirkung - bleibt das Geschehen doch diffus -, allerdings hat man nicht den Eindruck, dies entspreche der Intention des Regisseurs. Rauschen ist vorhanden (00:25:20), aber noch erträglich. Die Farben wirken sehr natürlich und kalt, was dem ganzen Film einen dokumentarischen Charakter verleiht.

Ton: Warum man sich noch die Mühe einer DTS-Spur gemacht hat, ist ob des Films nicht ganz nachzuvollziehen. Er ist sicherlich kein Streifen, der die Vorzüge von Surroundsound präsentieren könnte. Die Dialoge sind insgesamt recht centerlastig und was Effekte und Geräusche zur Vermittlung von Atmosphäre angeht, so sind diese zwar gegeben, allerdings nicht so fulminant, wie man es bei der einen oder anderen Szene erwarten könnte. Stattdessen bleibt das Geschehen zumeist frontlastig, wobei hier auch hauptsächlich die Dialoge von profitieren. Aber selbst bei diesen hätte man sich etwas mehr direktionale Wirkung erwünscht.

Extras: Neben Pressezitaten, die nicht wirklich interessant sind, gibt es nur noch ein Interview mit dem Regisseur, das auf Französisch geführt wurde und deutsche Untertitel besitzt. Michael Haneke spricht dabei über die Hintergründe des Films und seine Beweggründe ihn zu machen, so etwa auch die Wirkung von Gewalt im Film und in der Realität. --movieman.de

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

45 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Media-Mania am 24. November 2008
Format: DVD
Der Österreicher Michael Haneke macht Filme nicht der Unterhaltung wegen, was "Funny Games" aus dem Jahr 1997 auf eindrucksvollste Weise belegt. Die Handlung ist in wenigen Sätzen zusammenzufassen, doch was den Zuschauer letztendlich dabei erwartet, ist in keinster Weise daran abzulesen; nicht einmal ein prüfender Blick auf das beunruhigende Cover kann einen darauf vorbereiten, was man bald darauf auf dem Bildschirm miterleben wird. Hanekes Film ist pure Provokation, die schon beim Titel beginnt, denn "funny" ist hier sicher absolut gar nichts. Haneke will nach eigener Aussage zeigen, dass Gewalt im Film nicht konsumierbar ist, und dafür inszeniert er ein schier unerträgliches Kammerspiel des Schmerzes, das keinen kalt lässt und bis ins Innerste nachhallt. Dabei sind es interessanterweise nicht die wenigen vorhandenen Gewaltdarstellungen an sich, die derart schockieren - da hat der Horrorfan schon Schlimmeres über den Fernseher flimmern sehen. Nein, es sind die Demütigungen, die Anna und Georg ertragen müssen, die unglaubliche Sinnlosigkeit der verübten Brutalität und die Ausweglosigkeit der Situation, in die die Familie gerät. Die grandiosen Schauspieler unterstützen die unheilschwangere Atmosphäre, die Haneke aus einer Alltagssituation beschwört, und zeigen Darstellerleistungen, die das Geschehen absolut real wirken lassen. Man will diesen Leuten helfen, man kann das alles nicht mit ansehen, man will den DVD-Player aus dem Fenster werfen - und man merkt dabei gar nicht, dass man bereits Teil von Hanekes Experiment geworden ist. Das beweisen auch die direkten Ansprachen der Täter an die Zuschauer - "Haben Sie schon genug?" - und die kleinen Hoffnungsmomente, die Haneke einstreut, um Erwartungshaltungen zu hinterfragen.Lesen Sie weiter... ›
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129 von 145 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Snoop Saibot am 29. Mai 2007
Format: DVD
Es ist schon ein absolutes Mahnmahl für diesen Film, sich die hier vorliegenden Rezensionen durchzulesen. Ein Film, der provozieren und die Zuschauer reizen und fordern will, kann eigentlich kein besseres Feedback bekommen. Menschen, die den Datenträger zerstören, selbst Gewalt gegenüber den Protagonisten ausüben wollen und auch noch dem zentralen Strang für die Zuschauer folgen, nämlich der Hoffnung, dass es doch noch gut ausgehen soll.

Eigentlich alles, was Haneke offensichtlich versucht, mit dem Zuschauer anzustellen, scheint geglückt. Nur die zweite und dritte Ebene der Reflexion findet anscheinend nicht bei allen statt. Zu merken, wie stark man sich selbst von dem Medium hat beeinflussen und in seiner Gefühlswelt hat steuern lassen, und in einem weiteren Schritt die Inhalte des Films als satirischer Spiegel einer großen Medienlandschaft zu betrachten, scheint doch einigen Menschen schwer zu fallen.

Doch ist es dem Film anzulasten, dass er provoziert und die Menschen in zwei Lager spaltet?

Ich denke gerade hierin liegt die Stärke des Filmes.

Ohne direkte Gewaltdarstellung ist er zweifelsohne der brutalste Film, den ich kenne. Empfindsame Naturen sollten wirklich zweimal entscheiden, ob sie sich den Film anschauen wollen, und vor allem sollte er wirklich nie in die Hände von Kindern fallen.

Nichtsdestotrotz finde ich den Film großartig. Zum einen muss ich als jemand, der selber dreht, die handwerkliche Klasse in einigen Einstellungen einfach bewundern (Zum Beispiel die ellenlange Einstellung, in der die Mutter bei laufendem lauten Fernseher auf dem Sofa sitzt), ebenso wie die Leistung der Schauspieler.
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19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von stehcafefee am 4. März 2009
Format: DVD Verifizierter Kauf
ich habe mich noch nie so elend gefühlt wie beim ansehen dieses films. ich war sowieso traurig - er lief in der nacht nach mühes tod - und dann auch noch das! allein die tatsache, daß er beim publikum so unglaublich starke gefühle der hilflosigkeit, des ekels, des schauderns und vorallem des direktem miterlebens aus nächster nähe auszulösen vermag, macht diesen film zu einem noch nie dagewesenen meisterwerk! man wird zum komplizen der mörder, als einer von beiden sich direkt zur kamera dreht und den zuschauer mit blickkontakt persönlich anspricht. auch schauspielerisch brilliant und fesselnd bis zur letzten minute! natürlich finde ich sehr bedrückend was gezeigt wird - darüber kann man woanders diskutieren - aber ich finde das thema hervorragend umgesetzt!
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24 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von R. Kapp am 4. Oktober 2006
Format: DVD
Dieser Film ist sicherlich nicht zur Hintergrund-Unterhaltung geeignet!

Eine Familie macht Urlaub und wird dann von "Max und Moritz" heimgesucht. Der Film liefert keine Erklärung für das, was gezeigt wird und genau das ist der Unterschied zu sonstigen Action oder Gewaltfilmen: Auch keine vermeintliche Rechtfertigung für Gewalt wird vorgeschoben. Haneke - der Regisseur - wollte nach eigener Aussage Gewalt als das zeigen was sie sei, unkonsumierbar.

In einer der Schlüsselszenen kommt eben diese "Medienkritik" bezgl. Gewaltdarstellung auch deutlich zum Vorschein.

Sicherlich kein Film, der ständig wieder angesehen wird, aber allein wegen der Wirkung sollte man ihn als einigermaßen gefestigter Mensch doch einmal ansehen.

Wegen der deutlich (!) auftretenden Einteilung der Zuseher in Pro und Contra sollte man allerdings den Kauf eventuell "absichern", indem man sich ihn einmal ausleiht.
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