Rezension
Kurzbeschreibung
Es kommen neue Grooves aus Berlin. Schon wieder eine dieser Jazzkapellen? Nein! Wie der Name sagt, gibt es bei Mo Blow einfach mehr: Felix F. Falk und seine Musiker haben eine ganz besonders energetische Fusion aus Jazz, Funk & Groove auf ihr Album Funkatristic gebannt. Die Eigenkompositionen des Bandleaders sind mit ihren knackigen Intros, funkigen Themen, knappen Breaks und ausgeklügelten Unisonoparts einerseits exakt und straight forward. Andererseits lassen die vielen Soloteile den Musikern die Möglichkeit sich bei Mo' Blow spontan und frei zu bewegen. Dieser Mix macht die Musik mitreißend lebendig und überraschend, mit einer gehörigen Portion Spaß. Das gewitzt perkussive Saxophonspiel von Felix F. Falk, lässt Vorbilder wie Joshua Redman oder James Carter erahnen. Mit dem gezielten Einsatz von unterschiedlichster Percussion verleiht der Bandleader seinen Stücken eine besondere Atmosphäre. Sei es, Count 17 mit dem Einsatz des Digeridoo seinen unverwechselbaren Groove zu geben oder mit einer afrikanischen Udu den schwebenden Sound von Endless Escape zu erzeugen. Auch seine Mitmusiker bringen gerade in ihren inspirierten Soli hörenswerte Fähigkeiten zum Ausdruck. Mo' Blow Doppelsieger beim Jazz&Blues Award 2008 Die Berliner Jazzfunk-Band Mo' Blow gewann beim Jazz&Blues Award am vergangenen Wochenende mit der bronzenen Ella sowohl den Publikumspreis als auch den Preis der Jury. Die Jury, bestehend aus Gunter Hampel, Conny Bauer und Matthias Schubert, würdigten den Auftritt der Gruppe mit einem Förderpreis. Am zweiten Tag des Berliner Awards setzte sich die Gruppe um den Saxophonisten und Percussionisten Felix F. Falk damit fulminant gegen die starke Konkurrenz fünf weiterer Finalisten durch.