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am 5. August 2006
Es ist unglaublich,was für musikalische Schätze man findet,wenn man etwas in der Vergangenheit kramt:Iggy & The Stooges machten Musik,die ihrer Zeit weit voraus war und die einen nach den all den Jahren noch immer Gänsehaut beschert.Es werden Gefühle freigesetzt,die bar jeglicher Vernunft existieren und sich schwer bis gar nicht erklären lassen - gute Musik eben ;-)

"Fun House" ist mein Lieblingsalbum von Iggy & The Stooges.War das erste Album noch recht rudimentär (aber natürlich trotzdem großartig) und das dritte Album "Raw Power" teilweise etwas zu "rund" produziert (aber natürlich ebenfalls essentiell),so ist "Fun House" die perfekte Mischung,der Urschrei der Stooges überhaupt.

Ein kleiner Überblick über die Songs:

Down on the Street

Ein knochentrockener Sound und ein leicht "explodierender Refrain - sehr cool.

Loose

Geiler Song,Iggy singt einem aus der Seele.Es schraddelt die Gitarre und wummern die Drums - besser geht's nicht.

(Kenne ich auch in einer sehr guten Live-Cover-Version der Punkband The Bollock Brothers)

T.V.Eye

Ein langer Song,mit "Nachhall" sozusagen,groovt gewaltig.

Dirt

Einer meiner Lieblingssongs der Platte.Beginnt mit einem tiefem Zug (Zigarette,denke ich *gg*).Kommt wie "geschlichen" daher,er kriecht einem förmlich ins Ohr,in die Seele.Die Zeile:"And do you feel it?

Said do you feel it when you touch me?" ging mir nach dem ersten Hören des Songs sehr lange nicht mehr aus dem Kopf.

1970

Wieder ein Wahnsinns-Song,praktisch die Fortsetzung von "1969" des ersten Stooges-Album.Und auch dieser kriecht wieder in einen,ich liebe die Zeile:"burn my heart

all night till I blow away".

Und wenn Iggy verzweifelt klingend singt "I feel alright" ist es als ob es einen zerreißt.Einfach unglaublich.

Fun House

Im Refrain heißt es "hold me tight -- callin' from the fun house" und gegen Ende des Songs dann

"fun house boy will steal your heart away" - trifft bei mir zu ;-)

(ich habe mal irgendwo gelesen,daß sie das Album lieber "Drugstore" hätten nennen sollen,weil die Band zu dem Zeitpunkt praktisch komplett auf Heroin war).

Der Übergang zu diesem Song geschieht ganz fließend von "1970",die Songs gehören praktisch zusammen.Das Saxophon ist hier etwas dominanter als bei den anderen Songs,es übernimmt die Melodieführung - und seltsamerweise paßt es perfekt.Der Song geht nahtlos über in

L.A.Blues

...der instrumental ist und in ziemlichem Lärm ausklingt - einfach perfekt für dieses Album ;-)
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am 26. Februar 2004
Das zweite Album der Stooges ist eines der besten Alben überhaupt. 1970 trug Iggy Lurex-Handschuhe, nannte sich Pop statt Stooge, zerschnitt seine Haut mit abgeschlagenen Flaschen und liess sich bisweilen vom eigenen Publikum k.o. schlagen. "Dirt" ist eines meiner absoluten Lieblinge: ein kaputter Psycho-Blues, den Iggy mit selbstquälerischem, trotzigem Text vorträgt: "I'm dirt and I don't care...". Ausserdem grandios "Down on the street" der Song bei dem The Stooges den Schweinerock ala Hellacopters erfunden haben und natürlich "Loose", "1970", "TV Eye" allesamt Klassiker des Punk-Rock. Der Unterschied zum Vorgänger liegt in den Improvisationen und am genialen Saxophon-Spiel des Steven Mackay, der den düsteren Songs eine verzerrt-jazzige Note gibt, die man so vorher nicht gehört hatte. Scott Asheton an den Drums, Bruder Ron an der Gitarre sowie Dave Alexander, leider schon in den Siebzigern verstorben, am Bass gaben Iggy die Backline, die er brauchte um seine ganze Klasse auszuspielen. Viele halten Funhouse für das Schwächste der Stooges-Alben. Ich meine, es ist einfach anders als das Debüt und mit Raw Power sowieso nicht zu vergleichen. Funhouse hat seinen ganz eigenen Zauber, den Iggy Jahre später mit Kill City noch einmal versprühte. So und damit habe ich auch alle Studio-Alben der Stooges genannt und zumindest die sollte der Liebhaber des Garage-Punk auch im Regal stehen haben. Fazit: "2004 and it still feels right..."
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am 27. August 2005
Na also! Die ziemlich umwerfende Stooges Reunion bringt uns nicht nur neues und wiederbelebtes Material in Ton und Bildform, sondern auch dies hier: die ersten beiden Meisterwerke der wegweisenden Protopunks aus Detroit, bis heute an Einfluss vielleicht nur von ihren Zeitgenossen Velvet Underground übertroffen. Der brachiale Sound (in etwa die musikalische Entsprechung zu einem Flammenwerfer) hat auch 35 Jahre nach seiner Entstehung nichts von seiner Kraft verloren - im Gegenteil, er lässt viele junge Krachmacher ziemlich alt aussehen und vor allem klingen. Das liegt zum einen schlicht an den Riffs - wer einmal „I Wanna Be Your Dog" oder „Loose" mit der angemessenen Lautstärke gehört hat, weiss was ich meine. Selten ist die Kraft der elektrischen Gitarre so konzentriert, so treibend, so ungezähmt eingefangen worden - „Die Leute spielen heute einfach nicht mehr so Gitarre", wie Henry Rollins einmal zurecht anmerkte, und damit könnte er gut Stooges Gitarristen Ron Asheton (und später James Williamson) gemeint haben. Zum anderen liegt es an einem der charismatischsten und besessensten Frontmänner des Rock: Iggy Pop, ein Mann, der die ganze kurze Karriere der Stooges lang ständig an der Kippe zum durch Amphetamin und Wahn bedingten Kollaps zu toben und singen schien. Dies, verbunden mit Scott Ashetons simplen und umso durchschlagenderen Drums und Dave Alexanders solidem Bass, machte die Stooges aus - und natürlich die Fähigkeit, Alben wie diese 2 einspielen zu können. Sowohl das Debut, produziert von Velvet-Genie John Cale (der auf dem epischen, tranceartigen „We Will Fall" auch die Viola spielt) mit Songs wie „1969", „I Wanna Be Your Dog" und „No Fun" als auch Nachfolger Funhouse mit „Loose" und Über-Riff Song „TV Eye" sowie manischen Saxophoneinwürfen klingen in den neuen, definitiven Remasters aggressiver und besser denn je. Beide Albem haben Bonus-CDs mit Demos, alternativen Mixes und Aufnahmen (u.a. die lange, viel bessere Version von „Ann"), unveröffentlichten Songs (z.B. „Lost In The Future") und guten Linernotes u.a. von Jack White. Ebenso wie Album #3, Raw Power, völlig unverzichtbar für jeden, der jemals an die Kraft des Rock'n'Roll geglaubt hat.
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am 25. August 2005
Na endlich - Remastered und mit genialen Bonustracks versehene Punk-Rock-Klassik-Scheibe! Unglaublich, aber wahr, nach 35 Jahren hat diese Musik nichts an Energie und Ehrlichkeit verloren. Bei diesen jetzigen Aufnahmen kommt die damalige Athmosphäre und elektifizierende Rohheit doch noch entscheidend besser rüber. Und die Aufnahmen der Bonus-CD sind einfach genial, weil man hier wirklich die Entstehung der einzelnen Tracks miterleben kann, und auch dies in einer exzellenten Klangqualität - nicht wie bei vielen Bootlegs, die so schrecklich klingen für teures Geld. Absolute Empfehlung diese Platte zu kaufen!
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am 16. März 2006
Auch wenn es oft versucht wird:
Derart konsternierende, messerscharfe, höllisch durchgebackene, bizarre, hart geschmiedete Nummern werden mit solcher Dichte aneinandergereiht, nie wieder auf einem Rock- Album zu finden sein.
Tut leid.
Iggy's diabolisch- wildwunde kreischendes Organ rührt die genialisch- hypnotischen Riffs zu einem Hurrican an, der mit dem uralten Rezept der endlosen Wiederholung eine Spannung erzeugt, die höchstens stundenlanges Tanzen zu Buschtrommeln am Lagerfeuer bei Vollmond übertreffen könnte.
Die Songs stehen oft an der Kippe, tanzen auf einer millimeterdünne Linie zwischen himmlischer Ruhe, und brachialem, urigen Höllenlärm.
Die Riffs sind wie gesagt der Hammer, vor allem natürlich auf der ohnehin besten Nummer: "T.V. Eye".
"Dirt" klopft hinter drogenvernebelten Wolken lobotomisierend dahin, bohrt sich ins Gehirn ohne jemals loszulassen.
"1970" hat unglaublicherweise noch so ein geiles Riff, Iggy kräht die eigentlich banale Zeile "I feel alright" zu auf und absteigenden Powerchord- Folgen, und macht dabei unumstößlich klar: Gar nichts ist "alright", Dieser Mann hat zu viel Energie, für einen vernünftigen Lebenswandel, und gerade noch zu wenig, um aus eigener Kraft Luzifer vom Thron zu stoßen.
Für eine epochale, hirnverbrennende Rock- Platte wie diese reicht's gerade noch.
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am 27. Januar 2002
Daß die Stooges sich auf ihrem ganz eigenem Planeten befanden, stellten sie mit ihrer zweiten LP "Funhouse" eindrucksvoll unter Beweis: Völlig zugedröhnt wurden sie ihrem Image als "bad boys" 24 Stunden am Tag gerecht und haben ganz nebenbei eine der verstörensten und gleichzeitig besten LPs aller Zeiten eingespielt!
Die erste Seite mit "Down On The Street", "Loose", "T.V. Eye" und "Dirt" knüpft sich nahtlos an den 69er Vorgänger an, und auch "1970", der Opener der B-Seite, ist einer dieser Rock'n'Roll-Knaller. Aber dann geht's mit Hilfe eines abgefahrenen Saxophonisten und dem Einfluß von u.a. Sun Ra mächtig schräg weiter: Das Titelstück und "L.A. Blues" geben einem entgültig den Rest!
Absolut begeisternde Platte einer Band deren Einfluß gar nicht hoch genug eingeschätzt werden kann!
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am 6. November 2015
Klingt wie feuer und zerreißt einem die Seele. Rock in reinster Form. Kompromissloser Klang, klassische Lyrics und Melodien. Gitarrenriffs die nie nach Klischee klingen und trotzdem in jedes E-Gitarrenlehrbuch gehören. Ein Saxophon das einem von der Seite überfällt und nocheinmal sicherstellt das man jeden halt verliert. Auf diesem Remaster klingt das Bass unheimlich druckvoll und klar. Dieses Album ist komprimiert wie ein Diamant. Die Songs im einzelnen:

Down On The Street
Dieses Intro bringt einem sofort in das Höllenfeuer. Rohe Drums und ein Gitarrenriff wie ein Haifischangriff. Iggys Stimme schneidet sich wie Glass in Gehörgänge. Das Bass bestimmt die Harmonie und ist autark wie ein junger, selbstbewusster Staat. Das Gitarrensolo wird mit einer weitere Gitarre gedubbt und erzeugt eine Synapsen-Kirmes. Das Outro passt wie der Deckel auf den Topf. Dieses Album wird nihilistisch und selbstzerstörerisch. Versuche mal es nicht an einem Stück durchhören zu wollen.

Loose
Wie eine Schleuder beginnt dieser Track und wirft einem in einen elektrischen Sog. Man gleitet über den Highway und nimmt keine Abbiegung mehr. Bass bleibt im Hintergrund und Gitarrenwände und filigrane Riffs lassen einen schneller Rasen. Drums bleiben Roh und kalt. Stimme ist süffisant und animalisch. Outro wie ein Aufprall auf eine Betonwand.

T.V. Eye
Klassischer Rock song mit poppiger Hook. Ich werde von dem Track langsam müde um ehrlich zu sein. Am Ende wird der Song immer besser. Das Freestyle Gitarren-Solo am Ende zeigt die Leidenschaft für diese Platte.

Dirt
Psychedelisch und bluesig. Anderer Stil und essentieller Kontrapunkt für dieses Album. Gitarren sprechen mit Iggy und glimmen in den Straßengassen. Bass übernimmt hier das Ruder und groovt als würde es kein Morgen geben. Der Refrain ist ein Monster und wird dich noch Wochen nach dem hören verfolgen.

1970
Clever 1969 vom vorherigen Album fortzusetzen. Die abwechslungsreichen Drums sollten hier besonders gewürdigt werden. Da kommen Toms, Crashs und Snare-Wirbel en masse. Tolles Gitarrensolo mit einem betonharten Bass-Groove. Das Outro ist eines der Highlights auf dem Album und ein dramatischer Übergang zum nächsten Song.

Fun House
Der Titeltrack konnte nicht besser sein. Dieser Rhythmus wirbelt einem durch den Raum. Bass, Sax und Gitarre spielen hier sehr komprimiert und Iggy kommt hier ganz nah und mach sich verletzlich. Liegt wohl Mikrofon aber es klingt tatsächlich so als hätte Iggy einen Dämonen auf der Schulter der sporadisch ins Mic bläst. Der Sound ist hier der Hammer. Klingt so druckvoll, feurig und es groovt wie kein anderer Song.

L.A. Blues
Wie eine kalte Dusche die einem wieder in den Alltag entlässt. Vielleicht noch einmal das Album durchhören?
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am 27. Dezember 2010
Mit dieser Produktion wurde alles anders. Für mich eine der besten Produktionen aller Zeiten. Ebenso wegweisend wie das Beste von Hendrix; Beatles; Stones; Mahavishnu Orchestra; Weather Report; Herbie Hancock usw. Abseits von Trends und sonstigen Verfallserscheinungen ein Fels in der Geschichte der Rockmusik! Ein zeitloses Meisterwerk!!!!!!!!!!!! 10 Sterne!!!!!!!!!!!!!!!!
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am 4. Mai 2013
Wie alle frühen Stooges Alben ist auch "FunHouse" der absolute Kracher. Energiegeladen, rotzig, einfach Iggy! Wie gut, dass es sie noch bzw. wieder gibt und sie noch Konzerte spielen.
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Meinung nach von Iggy nie wieder übertroffen. Auch die Ur-Stooges-Besetzung gab alles. Bass, Gitarre und Drums in voller Lautstärke
und Iggy krächzt und schreit sich die Seele aus dem Leib.
So was wurde danach wahrscheinlich in allen Aufnahmestudios der Welt
verboten.
Hier wurde 1970 auch nicht der "Punk" erfunden sondern wohl eher "Heavy-Metal".
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