Von den 1000 Tipps sind durchaus einige zu gebrauchen, der Rest liest sich spannend und unterhaltsam.
Spannend, weil man für die Umsetzung Zutaten benötigt, die man heutzutage gewiss nicht zu Hause im Schrank hat: Wie z.B. "Guttapercha" ( -> "Gartenschläuche dichtet man mit in Benzin gelöster Guttapercha"), oder "Chlorkalk" (gegen Brandflecke), oder "Tetrachlorkohlenwasserstoff" (-> "Fleckenwasser für Anzüge, Mäntel usw. selbst herstellen: Man mischt gleiche Teile Salmiakgeist, Seifenspiritus, Brennspiritus und Tetrachlorkohlenstoff (alles in der Drogerie erhältlich). Sehr wirksam! Vor Gebrauch umschütteln!), oder "Eisenvitriol"/ "Kupfervitriol" (-> "Wenn besondere Spinnenplage im Hause herrscht, muß die Hausfrau die Aufenthaltsorte der Spinnen nach Entfernen der Spinngewebe öfter mit Wasser besprengen, dem pulverisiertes Eisenvitriol oder Kupfervitriol beigesetzt ist.")
Unterhaltsam, weil man heutzutage kaum noch Tipps gegen "Würmer im Abort" (-> "Gegen die Fliegenlarven in den Abortröhren streut man Kalkpulver an die Röhrenwände"), geschweige denn "Allzu hohe Schuhe" ( -> "Allzu hohe Schuhe führen sehr oft zur Bildung von Hängeleib") anwenden wird müssen oder wollen.
Kurz und gut: Ich erfreu mich an den Tipps aus Ururgroßmutters Zeiten immer mal zwischendurch und stelle - trotz der bisher geäußerten Kritik - viele nützliche Tipps fest, die man sich für den Alltag auch noch im Jahr 2011 umsetzen kann.