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Wie man mit Fundamentalisten diskutiert, ohne den Verstand zu verlieren. Anleitung zum subversiven Denken
 
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Wie man mit Fundamentalisten diskutiert, ohne den Verstand zu verlieren. Anleitung zum subversiven Denken [Taschenbuch]

Hubert Schleichert
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Kurzbeschreibung

Anhand zahlreicher Beispiele entlarvt der Philosoph Hubert Schleicher wienerisch charmant, witzig und bissig die rhetorischen und argumentativen Tricks von Politikern und Fundamentalisten jeder Couleur. Er zeigt, wie man die Schwachstellen ihrer Diskussionsweisen und Weltanschauungen nutzt und den Gegner aushebelt. Ein bestens verständlicher Grundkurs in Logik und Argumentation, ein wahres Lesevergnügen.

Über den Autor

Hubert Schleichert ist Professor für Philosophie an der Universität Konstanz. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Logik, chinesische Philosophie und politische Philosophie. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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63 von 67 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ordnung ins Hirn, 26. Juni 2003
Das Buch ist trotz seiner an sich schweren Materie wirklich amüsant zu lesen, nicht zuletzt wegen der durchweg gelungenen Fallbeispiele. Das Buch ist auch sehr lehrreich, Gott-sei-Dank nicht im Sinne des deutschen Oberlehrers. Immer wieder hat man aha-Erlebnisse: Man sieht, erkennt und versteht plötzlich! Z.B. vieles aus der politischen oder religiösen Diskussion. Man lernt Argumentationsfiguren zu erkennen und zu benutzen. Ein Buch, das ich sehr gerne auch zum zweiten Mal gelesen habe und von dem ich wirklich sehr viel profitiert habe. Wertvolles Lesen, sehr, sehr empfohlen!!!
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77 von 83 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Amüsante Abhandlung über die Kunst des Argumentierens., 2. Dezember 1999
Von Ein Kunde
Ein ausgezeichnetes Buch für alle, die ihre argumentativen Fähigkeiten verbessern möchten. Das Buch beginnt mit einer Einführung in die verschiedenen Argumentationsfiguren. Danach schließt sich eine Abhandlung über die häufigsten Fehler beim Argumentieren an. Die Fehler bei der Argumentation sind nicht immer evident und bieten gerade deswegen den Ansatzpunkt für subversive Angriffe auf das Gedankengerüst des Gegners. Natürlich dient dieses Kapitel auch dazu, schwerwiegende Fehler bei der eigenen Argumentation zu vermeiden. Hauptthema des Buches sind aber die Ideologien von Fanatikern, wobei damit alle Fanatiker unabhängig von ihrer Ideologie oder Religion gemeint sind, die sich alle durch eine charakteristische Form des Argumentierens auszeichnen. Problematisch bei allen Argumentationen mit Fanatikern ist, daß sie ein Gebäude von sich gegenseitig stützenden Thesen um sich errichtet haben, dem nur schwer beizukommen ist. Es wird die sogenannte subversive Argumentation vorgeschlagen, die nicht den Gegner direkt angreift und damit in eine defensive Position drängt, sondern durch Aufklärung und Fragestellungen versucht seine Ideologie aufzuweichen. Eine andere interessante Methode ist, den Gegner und seine Ideologie ernstzunehmen und zwar bis zur letzten Konsequenz. Durch eine überspitzte Auslegung seiner Ideologie kann er die damit verbundenen Gefahren vielleicht einsehen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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69 von 75 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Argumentieren lernen!, 14. September 2003
Von 
isy3 (lebt nun am Bodensee) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Dieses ausgezeichnet geschriebene Buch erklärt nicht nur, woran man Fundamentalisten jeglicher Couleur erkennt, es hilft auch deren Argumentationsstrategien zu durchschauen. Es listet die möglichen Entgegnungen systematisch auf und lehrt, Fallen zu vermeiden.

Der Autor Hubert Schleichert ist Fachmann auf seinem Gebiet, er erläutert aber auch für den Laien sehr anschaulich. Das Buch liest sich überraschend leicht für sein schweres Thema. Es erleichtert den Lesefluß, daß die Anmerkungen im Anhang am Ende des Buches untergebracht sind. Die Beispieltexte sind stets treffend gewählt und stammen überwiegend aus der abendländischen christlichen Kultur. Schleichert nimmt die Texte auseinander, analysiert gründlich und legt dabei den fanatisierenden Sprengstoff frei, der immer noch darin schlummert. Vor Fundamentalisten, die sich im Alleinbesitz der ideologischen oder religiösen Wahrheit dünken, müssen wir auch heute stets auf der Hut sein, da die Errungenschaften der Aufklärung immer wieder gefährdet sind.

Das Buch ist ein Lob der Vernunft, der Aufklärung und die Anleitung zum subversiven Denken wird anhand schöner Beispiele von Voltaire gezeigt. Es wird zwar erklärt, wie man mit Fundamentalisten diskutiert, ohne den Verstand zu verlieren, es wird aber auch dargestellt, daß es einen trotz aller Vorsicht das Leben kosten kann.

Ich mochte am meisten den Epilog, aufgrund dessen dem Buch einen Ehrenplatz in meiner Hausbibliothek eingeräumt wird. Ein Stichwortverzeichnis am Schluß des Buches verleiht ihm Nachschlagequalitäten und es eignet sich auch als Lehrbuch der Rhetorik und des Argumentierens. Hohe Informationsdichte des Buches ergeben hier übrigens in Verbindung mit der günstigen Taschenbuchausgabe ein ausgezeichnetes Preis-Leistungsverhältnis. Wermutstropfen ist lediglich die unschöne Umschlaggestaltung.

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