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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Makaber und echt: eine Familiengeschichte!,
Rezension bezieht sich auf: Fun Home: A Family Tragicomic (Taschenbuch)
Fun Home!Was zunächst nach Spaß klingt, das ändert sich schnell, wenn man erfährt, dass es sich um ein Funeral Home/ Bestattungsunternehmen handelt. Alison Bechdel schreibt, zeichnet und würgt an ihrer Familiengeschichte! Wie kam es dazu? Sie ist im immer wieder vererbten Bestattungsunternehmen der Familie aufgewachsen. Da man in der karg besiedelten Gegend ihres Wohnortes Beech Creek nicht von Toten leben konnte, war der Vater auch noch Englischlehrer an der Highschool. Er war nahe und fern, kalt, pedantisch, autoritär und bedrohlich und hat die Familie unter sein Regime gezwungen. Bücher liebte er, und nur auf dem Weg über Bücher war Kommunikation mit ihm möglich. Bücher spielen auf dem Weg der Vermittlung der häuslichen Tragikomödie denn auch eine besondere Rolle. Sie werden zu Vergleichen nahezu unermüdlich herangezogen. Das Haus der Familie, 1867 im gothic - revival - Style erbaut, quillt über von schrulligen und verspielten Einfällen, mit denen der Vater das Innere dekoriert. Alison sagt von sich: ich war Bauhaus, er Biedermeier; ich Pragmatik, er Ästhetik. Die Einrichtung und der Lebensstil des Vaters führen bei Alison zu Vergleichen mit der Addamsfamily, einer skurrilen, makaberen und morbiden Cartoonserie von Charles Addams im New Yorker -Magazin von 1930 -1980. In ihren Comics, in denen Alison Bechdel ihre Familiengeschichte erzählt, werden unglaubliche Parabeln aus der griechischen Mythologie, über die Literaturszene von Proust bis Joyce und zum Existentialismus Sartres und Camus zu Vergleichen herangezogen. In der gesamten Comicgeschichte wirft der Tod seine Schatten. Auf dem Friedhof dürfen die Kinder schon einmal in die Grube hopsen; streng verboten aber war es, in die Särge zu springen. Neue Särge wurden gemeinsam in einem Raum über der Garage verfrachtet. Nach dem Tod des Vaters, den die inzwischen erwachsenen Kinder nicht recht betrauern können, stellen sich ungewöhnliche Fragen nach den Vorgängen um seinen Tod. Er wurde von einem Lastwagen überfahren, während er der sehr geliebten Gartenarbeit nachging. Zu seinen besonderen Vorlieben gehörte eine Neigung zu phallusartigen Obelisken. Alison charakterisiert ihn einmal in einer Steigerung so: Autokrat---- Autodidak-----Autounfall! Hat ihn die Mitteilung der Tochter, dass sie lesbisch sei, umgebracht? Oder ist die Verknüpfung seiner eigenen Homosexualität mit dem Schicksal seiner Tochter auslösender Moment für seinen Tod? Sarkastisch, tragisch und komisch gedenkt Alison Bechdel ihrer Kindheit, die im sterilen, unabänderlichen Angesicht des Todes seinen Widerhall findet. In ihren Texten und Comics spiegeln sich die Phantasien, mit denen sie die Eltern beobachtet, beargwöhnt, Vergleiche zu Figuren aus der Literatur heranzieht, philosophische Überlegungen zu ihrem Handeln und Denken anstellt und immer neuen Fragen nachgeht. Detailbesessen strichelt sie, malt, schreibt, telefoniert und führt Tagebuch ganz im Widerspruch zu einer von ihr konstatierten fast autistischen Haltung, die sie allen Familienmitgliedern attestiert. Das gedrängte und aus ihr heraus quellende Material der Erinnerungen ist von hoher Qualität der Anschauung und der Bedrückungen, unter denen sie gelitten und gelebt hat. Wie sie in ihrem Comicroman die einzelnen Stufen ihrer Wahrnehmungen berichtet, zeichnerisch und mit Texten unterlegt, das zeugt von ihrer herausragenden Fähigkeit, sich in Wort und Bild zu äußern. Wer sie in Interviews erlebt hat, weiß, dass sie eine außerordentlich gescheite, reflektierte und am Leben leidende Frau ist, die mit dem Buch eine Art Befreiungsakt vollzogen hat. Indem sie für sich und den Vater das Bekenntnis der Homosexualität erklärt, kann sie verspätet dem Vater nachtrauern, der mit seinem verborgenen Geheimnis der eigenen Homosexualität Düsternis über die ganze Familie verbreitet hat. Einen vergleichbaren autobiographischen Comicroman hat es noch nicht gegeben. Alison Bechdel widmet das Buch "Mom, Christian und John"mit der Bemerkung "Wir hatten eine Menge Spaß. Trotz allem". In Amerika galt ihr Comicroman noch vor McCarthys "Die Strasse" und R. Fords "Die Lage des Landes " 2006 als das beste Buch des Jahres. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Difficult to put down,
Von
Rezension bezieht sich auf: Fun Home: A Family Tragicomic (Taschenbuch)
I picked up Fun Home by Alison Bechdel, I had not expected it to be much more than a semi-interesting read. However, with every page turn, I became more and more attached to the novel's heroine, and actually found it very difficult to put the book down. Since reading this book, I have highly recommended it to all my friends. It's a beautiful story about life, love and friendship filled with excitement, heartbreak and hope. I'd also recommend reading Tino Georgiou's bestselling novel--The Fates--if you haven't yet!!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
ich will das auch können ...,
Rezension bezieht sich auf: Fun Home: A Family Tragicomic (Taschenbuch)
alison bechdel kann zeichnen. und sie kann schreiben. und was macht sie: sie gestaltet auf fast 250 seiten ein meisterwerk, das ihre persönliche geschichte erzählt. sie autobiografiert ihr leben in einem comic!? und gewaltig steht die beziehung zu ihrem vater im heißen brennpunkt.nun habe ich fun home, genau wie watchmen, auf englisch gelesen. man will ja auch was lernen. so konnte ich das original noch originaler spüren. aber: ganz schön schwer für einen durchschnitts-nicht-engländer wie mich. diese so emotional in hochfrequenten vor- und rückblicken erzählte geschichte, die sich im engsten radius um nur genau einen mittelpunkt dreht und dabei hinreißende kurven zieht, muss ich nochmal lesen. und damit ich dann alles verstehe: auf deutsch. das ist dann nicht mehr ganz so poetisch, aber dafür leichter. zumindest ein klein wenig. so leicht wie das leben. wenn familie dein thema ist, oder mutter oder vater, oder literatur oder sexuelle identität, wenn du nicht mehr weißt, ob deine kindheit magisch war und du eigentlich auch nicht weiß warum, wenn du wirklich wissen willst, ob das alles einen sinn macht. dann glaube mir, dann lies. ich will das auch können. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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