Gestern, heute morgen - nach Aussage von Ralf G. Nemeczek, dem Autor von Fun Economy, gab es die Idee schon vor hundert Jahren, es gibt sie heute und auch morgen k¨nnen wir uns daran erfreuen. Und man glaubt dies nach der Lekt¾re der 250 Seiten ohne Z¨gern. So einfach soll es sein? So viel Spa§ soll es machen? Ja, man muss es nur verwirklichen. Vermutlich ist man selbst das gr¨§te Hindernis f¾r die Umsetzung dieser hinrei§enden, packenden und auch beruhigenden Idee, die hinter der Fun Economy steckt.
Ralf G. Nemeczek beschreibt in acht ¾bersichtlichen und knappen Kapiteln die Fun Economy, wie es dazu kommen kann, wie sie funktioniert, wie sie das (Arbeits-) Leben leichter macht. Und dabei braust er keineswegs mit einem Ralf-O-Mobil durch eine mittlerweile abgedroschene und oberfl¦chliche Spa§gesellschaft und pl¦diert auch nicht f¾r Witze-Erz¦hlen im B¾ro als Heilmittel gegen ein frustriertes Arbeitsleben. Es steckt ein viel tiefgr¾ndigerer Sinn hinter dem fr¨hlich anmutenden Titel.
Man denkt bei den humorvollen Worten und den schmissigen Kommentaren der Herren Seeblack und Yesbut - stets n¨rgelnde Zeitgenossen in Form kleiner illustrierter Comic-Faces - dass das, was im Buch beschrieben wird, doch alles logisch ist. Na klar doch! Wieso bin ich nicht gleich drauf gekommen? Wieso muss mich jemand wie der dieser ¾berzeugende Autor - von dem ich mir noch viele B¾cher w¾nsche - erst daran erinnern, meine 8-samkeits-H¨rnchen auszufahren und meine (Arbeits-) Umwelt als das zu begreifen: Fun Economy?! Vielen Dank.