Full Metal Jacket 1987 CC

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South Carolina 1967. Im Camp von Parrish Island werden Joker und seine Kameraden auf traditionell brutale Art zu Marines gedrillt. Der Ausbilder bezahlt seine Profiarbeit mit dem Leben: Leonard, sein Lieblingsopfer, erschießt den Schinder, bevor er sich selbst tötet. An der Dschungelfront in Vietnam, nach der Tet-Offensive, geraten Joker - der inzwischen als Journalist Heldenberichte für die Soldatenzeitung "Stars & Stripes" schreibt - und seine Kameraden in den Hinterhalt eines Heckenschützen. Die scheinbar einfache Wiedereroberung Hues gerät zum verlustreichen Desaster. Der Scharfschütze, ein Vietcong-Mädchen, wird von den Soldaten getötet, die Aktion aber überleben nur wenige.

Darsteller:
Matthew Modine, Kevyn Major Howard
Verfügbar als:
DVD, Blu-ray

Full Metal Jacket

Details zu diesem Titel

Discs
  • Film FSK ages_16_and_over
Laufzeit 1 Stunde 52 Minuten
Darsteller Matthew Modine, Kevyn Major Howard, John Terry, Ian Tyler, Kirk Taylor, R. Lee Ermey, Kieron Jecchinis, Vincent D'Onofrio, Arliss Howard, Ed O'Ross, Dorian Harewood, Jon Stafford, Bruce Boa, Tim Colceri, Adam Baldwin
Regisseur Stanley Kubrick
Genres Kriegsfilm
Studio Warner Home Video
Veröffentlichungsdatum 4. Juli 2008
Sprache Spanisch, Deutsch, Englisch
Untertitel Isländisch, Finnisch, Spanisch, Italienisch, Griechisch, Kroatisch, Schwedisch, Deutsch, Hebräisch, Tschechisch, Französisch, Ungarisch, Türkisch, Portugiesisch, Norwegisch, Dänisch, Niederländisch, Englisch, Polnisch
Discs
  • Film FSK ages_16_and_over
Laufzeit 1 Stunde 52 Minuten
Darsteller Matthew Modine, Kevyn Major Howard, John Terry, Ian Tyler, Kirk Taylor, R. Lee Ermey, Kieron Jecchinis, Vincent D'Onofrio, Arliss Howard, Ed O'Ross, Dorian Harewood, Jon Stafford, Bruce Boa, Tim Colceri, Adam Baldwin
Regisseur Stanley Kubrick
Genres Kriegsfilm
Studio Warner Home Video
Veröffentlichungsdatum 7. Dezember 2007
Sprache Italienisch, Spanisch, Deutsch, Tschechisch, Französisch, Englisch
Untertitel Finnisch, Spanisch, Italienisch, Schwedisch, Deutsch, Tschechisch, Französisch, Koreanisch, Portugiesisch, Norwegisch, Dänisch, Niederländisch, Englisch, Polnisch

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Frank Linden TOP 1000 REZENSENT am 23. Juli 2013
Format: Blu-ray Verifizierter Kauf
1967/Parris Island - Gunnery Sergeant Hartman bekommt einen neuen Zug Rekruten in die Hände die er zu ordentlichen Marines drillen soll.
Er geht mit unerbittlicher Härte vor und im laufe der Monate trägt seine Ausbildung Früchte.
Nur mit einem Rekrut hat er Probleme oder vielmehr der Rekrut mit Hartman.
Der leicht unterbelichtete und dickliche Leonard Lawrence, genannt pPrivate Paula, bekommt nichts auf die Reihe und leistet sich einen Fauxpas nach dem anderen.
Auch individuelles Training mit Gruppenführer Joker bringt nicht den erwünschten Erfolg.
Erst als eine Gruppenbestrafung erfolgt, bei der die rRekruten auf Private Paula mit in Handtüchern eingerollten Seifestücken einschlagen, ändert sich sein verhalten.
Er wird zunehmend verschlossener und redet mit seinem Gewehr.
Dann am letzten Tag kommt es zu einer Katastrophe.
Danach gehts nach Vietnam wo die wahre Hölle auf die nun fertigen Marines wartet.

Full Metal Jacket aus dem Jahr 1987 von Stanley Kubrick ist wohl der Film den ich in meinem Leben am öftesten gesehen habe. Kann nicht mal mehr sagen wie oft.
fFür mich ist der Film der ideale Mix aus genialen Dialogen, einer brillianten Story, einem perfekten Soundtrack, grandioser Atmosphäre, authentischen Settings und einem hervorragendem Cast (u.a.: Matthew Modine, Vincent d'Onofrio, R. Lee Ermey, Adam bBaldwin, Ed O'Ross).
Kein anderer Antikriegsfilm schafft es auch nur vergleichsweise die Härte der Ausbildung und die Schrecken des Krieges so Perfekt zu vereinen.
Die Mimiken der Akteure, ihre Handlungen, die bedrückende und hoffnungslose Atmosphäre und nicht zuletzt die wirklich genialen Dialoge und Sprüche machen diesen Film zu einem echten Klassiker der sich einem ins Gedächnis brennt.
Das Bild der Blu-Ray ist kristallklar und der Ton satt.
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56 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von 50:50 am 2. Oktober 2010
Format: Blu-ray
Obwohl es die meisten wohl wissen, sein nochmals erwähnt: Es gibt bzw. gab von Full Metal Jacket zwei unterschiedliche Auflagen auf Blu-ray. Nach dem Fiasko der ersten Auflage, die qualitativ maximal einer DVD entsprach, legte Warner eine verbesserte Neuauflage nach, die sich nun wirklich Blu-ray nennen darf. Das Bild ist weitestgehend scharf und fast rauschfrei. Der Ton ist immer noch schwach auf der Brust, sowohl im Original als auch in der Synchro. Extras sind mit einem 30minütigem Making of und einem Audiokommentar von einigen Darstellern jetzt auch vorhanden. Meines Erachtens wurde es leider verabsäumt zusätzlich zur Widescreenversion noch die von Kubrick favorisierte Vollbildfassung aufzuspielen.
Fazit: In dieser Version nun ein klares Upgrade zur DVD!
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von TravisBickle am 9. September 2007
Format: DVD
Vorab:
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Zugegeben: Es gibt etliche Filme, die sich mit dem amerikanischen Trauma des Vietnamkrieges auseinander gesetzt haben. Angefangen bei Klassikern wie Platoon oder Deer Hunter, bis hin zu subtileren Anspielungen wie Predator I. Kubricks Machwerk hingegen schlittert an der Kongenialität mancher dieser Filme haarscharf vorbei, da es sich meiner Meinung nach, eher um einen versteckten Kunstfilm handelt, als um ein Kriegsepos. Dieser Eindruck wird vor Allem von der Tatsache geprägt, dass es sich bei FMJ eigentlich um zwei unabhängig voneinander stattfindende Filme handelt, die nur lose durch ihre Protagonisten miteinander verbunden sind.

Zum Film:
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Der erste Teil des Filmes zeigt die Ausbildung der Marines und endet schließlich im Debakel von Private Paula (Vincent Donofrio), der (in der letzten Nacht der Ausbildung) sich und den Drill Seargant erschießt. Die Phase der Ausbildung wird geschickt als einen Automatismus der Identitätslöschung karikiert. Männlichkeitsriten wechseln sich mit Machogehabe ab und kulminieren in einem großen undurchsichtigen Durcheinander. Kinder werden zum Töten ausgebildet.

An dieser Stelle tritt ein stilistischer Bruch ein, der dem Film einen beinahe schizophrenen Charakter verleiht.

Der zweite Teil des Filmes spielt in Vietnam und zeigt dort in voller Länge, wenn auch nicht sehr dramatisch, den Alltag. Über den Protagonisten schwebt kontinuierlich eine Wolke von Sarkasmus und Ironie, sodass der Zuschauer nur schwer erraten kann, inwiefern was ernst gemeint ist. Hier kulminiert die Handlung in der widersprüchlichen Tat, mit der Private Joker den Film beendet.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Sub_Rosa am 21. November 2007
Format: DVD Verifizierter Kauf
Full Metal Jacket ist in seiner ganz offensichtlichen Andersartigkeit gegenüber "herkömmlichen" Kriegs- oder Antikriegsfilmen ein typisches Kubrick-Werk. Der mit cineastischem Genius beschenkte Kubrick war stets ein Meister darin, Geschichten aus neuartigen Perspektiven zu erzählen, sie bis auf ihr erzählerisches Grundgerüst auszubeinen und dann völlig neu aufzubauen um damit im Resultat alle Konventionen hinter sich zu lassen. So auch hier. Die Zweiteilung des Films ist derart offensichtlich, dass sie jedem vor Augen geführt wird. Der weitaus intensivere erste Teil schildert die Rekrutenausbildung an der Heimatfront und geht - ohne jede Kriegshandlung - mehr unter die Haut als der vergleichsweise konservativ erzählte zweite Teil des Films. Die Entmenschlichung und Entindividualisierung des Einzelnen zugunsten der Schaffung funktionierender Tötungsmaschinen wird ebenso drastisch wie realitätsnah vor Augen geführt. Die Maßnahme dieses strengen Drills dient der Leistungssteigerung des Rekruten ebenso wie dessen Selbstschutzes im Angesicht der späteren Gefahr. Die Auswirkungen auf dessen Psyche und Persönlichkeit sind in Kriegszeiten zu vernachlässigen. Kubrick vermittelt diese Aussage fast dokumentarisch und ohne jeden unangebrachten Patriotismus, ohne Beschönigung aber nicht ohne Wertung, auch wenn sie zwischen den Zeilen steht und erst im Kopf des Betrachters entstehen soll.

Der zweite Akt folgt dem ersten mit einem gewollt harten Bruch, schildert in eher bekannter Weise das Leben und Sterben an der Front. Harte Bilder zwar - aber auch gewohnte durch unzählige andere Kriegsfilme.
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