Full Metal Jacket 1987

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In HD erhältlich
(212)

South Carolina 1967. Im Camp von Parrish Island werden Joker und seine Kameraden auf traditionell brutale Art zu Marines gedrillt. Der Ausbilder bezahlt seine Profiarbeit mit dem Leben: Leonard, sein Lieblingsopfer, erschießt den Schinder, bevor er sich selbst tötet. An der Dschungelfront in Vietnam, geraten Joker und seine Kameraden in den Hinterhalt eines Heckenschützen.

Darsteller:
Arliss Howard,Kevyn Major Howard
Laufzeit:
1 Stunde, 51 Minuten

Verfügbar auf unterstützten Geräten

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Details zu diesem Titel

Genre Kriegsfilm
Regisseur Stanley Kubrick
Darsteller Arliss Howard, Kevyn Major Howard
Nebendarsteller Ed O'Ross, John Terry, Kieron Jecchinis, Bruce Boa, Kirk Taylor, Jon Stafford, Tim Colceri, Ian Tyler, Matthew Modine, Adam Baldwin, Vincent D'Onofrio, R. Lee Ermey, Dorian Harewood
Studio Warner Bros
Altersfreigabe Freigegeben ab 16 Jahren
Verleihrechte 48 Stunden Nutzungszeitraum. Details
Rechte nach dem Kauf Sofort streamen und auf zwei Geräte herunterladen Details
Format Amazon Instant Video (Streaming und digitaler Download)

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Frank Linden TOP 1000 REZENSENT am 23. Juli 2013
Format: Blu-ray Verifizierter Kauf
1967/Parris Island - Gunnery Sergeant Hartman bekommt einen neuen Zug Rekruten in die Hände die er zu ordentlichen Marines drillen soll.
Er geht mit unerbittlicher Härte vor und im laufe der Monate trägt seine Ausbildung Früchte.
Nur mit einem Rekrut hat er Probleme oder vielmehr der Rekrut mit Hartman.
Der leicht unterbelichtete und dickliche Leonard Lawrence, genannt pPrivate Paula, bekommt nichts auf die Reihe und leistet sich einen Fauxpas nach dem anderen.
Auch individuelles Training mit Gruppenführer Joker bringt nicht den erwünschten Erfolg.
Erst als eine Gruppenbestrafung erfolgt, bei der die rRekruten auf Private Paula mit in Handtüchern eingerollten Seifestücken einschlagen, ändert sich sein verhalten.
Er wird zunehmend verschlossener und redet mit seinem Gewehr.
Dann am letzten Tag kommt es zu einer Katastrophe.
Danach gehts nach Vietnam wo die wahre Hölle auf die nun fertigen Marines wartet.

Full Metal Jacket aus dem Jahr 1987 von Stanley Kubrick ist wohl der Film den ich in meinem Leben am öftesten gesehen habe. Kann nicht mal mehr sagen wie oft.
fFür mich ist der Film der ideale Mix aus genialen Dialogen, einer brillianten Story, einem perfekten Soundtrack, grandioser Atmosphäre, authentischen Settings und einem hervorragendem Cast (u.a.: Matthew Modine, Vincent d'Onofrio, R. Lee Ermey, Adam bBaldwin, Ed O'Ross).
Kein anderer Antikriegsfilm schafft es auch nur vergleichsweise die Härte der Ausbildung und die Schrecken des Krieges so Perfekt zu vereinen.
Die Mimiken der Akteure, ihre Handlungen, die bedrückende und hoffnungslose Atmosphäre und nicht zuletzt die wirklich genialen Dialoge und Sprüche machen diesen Film zu einem echten Klassiker der sich einem ins Gedächnis brennt.
Das Bild der Blu-Ray ist kristallklar und der Ton satt.
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57 von 64 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von 50:50 am 2. Oktober 2010
Format: Blu-ray
Obwohl es die meisten wohl wissen, sein nochmals erwähnt: Es gibt bzw. gab von Full Metal Jacket zwei unterschiedliche Auflagen auf Blu-ray. Nach dem Fiasko der ersten Auflage, die qualitativ maximal einer DVD entsprach, legte Warner eine verbesserte Neuauflage nach, die sich nun wirklich Blu-ray nennen darf. Das Bild ist weitestgehend scharf und fast rauschfrei. Der Ton ist immer noch schwach auf der Brust, sowohl im Original als auch in der Synchro. Extras sind mit einem 30minütigem Making of und einem Audiokommentar von einigen Darstellern jetzt auch vorhanden. Meines Erachtens wurde es leider verabsäumt zusätzlich zur Widescreenversion noch die von Kubrick favorisierte Vollbildfassung aufzuspielen.
Fazit: In dieser Version nun ein klares Upgrade zur DVD!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von cindy Baginski am 15. Dezember 2010
Format: DVD
Der Film von Stanley Kubrick beschäftigt sich mit der psychologischen Seite des Krieges und des US- Militärs allgemein.
Er spielt in der Zeit des Vietnam-Krieges und begleitet einen jungen Soldaten auf seinem Weg durch die Grundausbildung bis in die Hölle des vietnamesischen Dschungels.
Der Film erzählt von den gezielten Methoden des Militärs seine Soldaten gefügig und scheinbar willenlos zu machen. Es gilt das Dogma einer Bruderschaft auf Lebenszeit; die gnadenlose Vernichtung des Feindes. In diesem Fall die Kommunisten in Nord Vietnam.
Während seiner Ausbildung erlebt der angehende Marine wie junge Männer erbarmungslos schikaniert, bloß gestellt, gedemütigt und ohne Grund gequält werden. Einer von ihnen zerbricht daran und erschießt erst seinen Ausbilder und dann sich selbst.
Der Soldat erkennt spätestens nach seiner Anfunft im Kriegsgebiet, dass am Ende jeder auf sich selbst gestellt ist, wenn er in diesem, aus seiner Sicht sinnlosen, Krieg überleben will.
Und genau um die Darstellung dieser Sinnlosigkeit geht es in dem Film, der von angeblich unter dem Einfluss von Drogen stehenden Soldaten geführt wird, die im Grunde keine Ahnung haben gegen wen sie da kämpfen.

Die Idee und Message des Films überzeugen ohne Frage. Doch die Umsetzung ist nicht ganz so gut gelungen. Besonders die Dialoge, oder besser gesagt Monologe, am Anfang des Films verlangen dem Zuschauer einiges ab. Sie erzeugen abwechselnd ein Gefühl von Ekel und Verachtung auf der einen Seite und Wut und wehementer Ablehnung auf der anderen Seite. Vermutlich ist das von den Filmemachern genauso gewollt. Schließlich handelt es sich bei dem Film nicht um Unterhaltungsentertainment, sondern um die Auseinandersetzung mit der Wirklichkeit.
Der Film reiht sich ein in die Riege der Anti-Kriegsfilme wie Platoon und Apocalypse Now.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von TravisBickle am 9. September 2007
Format: DVD
Vorab:
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Zugegeben: Es gibt etliche Filme, die sich mit dem amerikanischen Trauma des Vietnamkrieges auseinander gesetzt haben. Angefangen bei Klassikern wie Platoon oder Deer Hunter, bis hin zu subtileren Anspielungen wie Predator I. Kubricks Machwerk hingegen schlittert an der Kongenialität mancher dieser Filme haarscharf vorbei, da es sich meiner Meinung nach, eher um einen versteckten Kunstfilm handelt, als um ein Kriegsepos. Dieser Eindruck wird vor Allem von der Tatsache geprägt, dass es sich bei FMJ eigentlich um zwei unabhängig voneinander stattfindende Filme handelt, die nur lose durch ihre Protagonisten miteinander verbunden sind.

Zum Film:
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Der erste Teil des Filmes zeigt die Ausbildung der Marines und endet schließlich im Debakel von Private Paula (Vincent Donofrio), der (in der letzten Nacht der Ausbildung) sich und den Drill Seargant erschießt. Die Phase der Ausbildung wird geschickt als einen Automatismus der Identitätslöschung karikiert. Männlichkeitsriten wechseln sich mit Machogehabe ab und kulminieren in einem großen undurchsichtigen Durcheinander. Kinder werden zum Töten ausgebildet.

An dieser Stelle tritt ein stilistischer Bruch ein, der dem Film einen beinahe schizophrenen Charakter verleiht.

Der zweite Teil des Filmes spielt in Vietnam und zeigt dort in voller Länge, wenn auch nicht sehr dramatisch, den Alltag. Über den Protagonisten schwebt kontinuierlich eine Wolke von Sarkasmus und Ironie, sodass der Zuschauer nur schwer erraten kann, inwiefern was ernst gemeint ist. Hier kulminiert die Handlung in der widersprüchlichen Tat, mit der Private Joker den Film beendet.
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