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"Full Circle" ist das erste selbstproduzierte Album, Keith Shocklee von Bomb Squad steht ihm als Co-Produzent zur Seite. Als Gäste sind unter anderem The Game, DJ Quik, T-Pain, Tha Dogg Pound, King Tee und Strong Arm Steady auf dem Langspieler vertreten. Die einzelnen Track-Produktionen sind von Rick Rock, DJ Quik, Daz Dillinger und Jelly Roll in Szene gesetzt.
Xzibits musikalische Karriere begann Mitte der 90er Jahre in LA. Nach zwei Alben auf dem LOUD-Label vertraute sich Xzibit der Federführung von Dr. Dre an. Gemeinsam mit Snoop Dogg erzielte er mit dem Titel "Bitch Please" seinen ersten großen Single-Erfolg. Sein Hit wie Markenzeichen - das Stück "X" - ist auf das Jahr 2000 datiert und stammt von dem Album "Restless", welches seine ursprüngliche Allianz mit Dr. Dre (der das Werk produzierte) untermauert. Die Alben "Man vs. Machine" (2002) und "Weapons of mass destruction"(2004) bauten seinen Ruhm als Rap-Künstler weiter aus, Kollaborationen mit den großen Produzenten des Standes - von Hi-Tek bis Timbaland, von Dr. Dre bis Rockwilder - sorgten für einen exklusiven musikalischen Kontext.
Wer MTV sieht, kennt "Pimp my ride" - ihre erfolgreichste Show. Dass Xzibit als Moderator Woche für Woche einen Lifestyle zelebriert , macht ihn bei Jugendlichen zur Ikone. Aber auch ein erwachseneres Publikum findet er mit seinen darstellerischen Ambitionen Anklang: ob in dem HipHop-Epos "8 Mile" an der Seite von Eminem, oder in "De-Railed/Entgleist" mit Clive Owen und Jenifer Aniston zeigt er sein vielschichtiges Können. In Kürze kommt "Gridiron Gang" mit Xzibit in der Hauptrolle in die Kinos, ein Spielfilm von dem Regisseur Phil Joanou, den man in Europa für seine U2-Clips schätzt.
"Mr. X to the Z", wie sich Alvin Nathaniel Joiner gerne selbst nennt, blickt auf eine vielschichtige Biographie zurück, die ihn von seinem Geburtsort Detroit über die Jugendjahre Albuquerque in New Mexico letztendlich nach Los Angeles führte. Auch wenn seine Jugend im Süden der Staaten alles andere als harmonisch verlief, stammen doch zwei Impulse aus der Zeit: in der Schule nennt er sich nach andauernden Konflikten mit den Autoritäten selbst ironisch "Exhibit A" ("Ausstellungsstück A" - auch in Bezugnahme auf seinen Vornamen Alvin und ist der Tatsache geschuldet, dass er beständig als "Delinquent" gebrandmarkt wurde) und der Wunsch sein Innerstes mit Musik auszudrücken, war in dieser Lebensphase geboren. Seine Ankunft in LA entband ihn nicht nur vieler juvenilen Konflikte, sondern zwang den erwachsen werdenden Alvin sich ernsthafte Gedanken über seinen Lebensunterhalt zu machen. So war es sicherlich auch eine Fügung, dass er die West-Coast-Rapper von Tha Alkaholiks und King Tee unmittelbar kennen lernte. Durch diese Künstler wurde er nicht nur in die lokale Szene sondern auch in die Tonträgerbranche eingeführt. Nach einigen Features auf Platten aus Los Angeles landete Xzibit seinen ersten Achtungserfolg, als er der nächste unter Vertrag genommene Künstler gleich nach dem Wu-Tang-Clan auf dem damals noch jungen LOUD-Label wurde. Das 1996 veröffentlichte Werk "At the speed of light" und das schon zwei Jahre später ziemlich erfolgreiche Album "40 Dayz & Forty Nightz" sind persönliche Meilensteine der eigenen musikalischen Entwicklung. Xzibits ganz großer Durchbruch folgte kurz darauf: Dr. Dre nahm den jungen Künstler unter seine Fittiche und ließ ihn zusammen mit Snoop Dogg die Hitsingle "Bitch Please" einsingen, um ihn dann auch am eigenen Album "Chronic 2001" zu engagieren.
Die gemeinsame "Up in smoke"-Tour mit Dr. Der, Snoop, Ice Cube und Eminem zementierte seinen Status, so dass das im Jahr 2000 veröffentlichte Album "Restless" nicht nur mehr als 2 Millionen Einheiten unter das Volk brachte, sondern auch noch die Hip-Hop-Hits "X", "Front 2 Back" und "Get Your Walk On" im Bewusstsein der Öffentlichkeit verankerte. Zwei weitere Alben "Man vs. Machine" (2002) und "Weapons of mass destruction" (2004) etablierten Xzibit als eine feste, dauerhafte Größe in dem hart umkämpften Rap-Business. So erstaunte Xzibit mit seinem letzten Album die Fangemeinde wie Kritik gleichermaßen, als er politisch klar Stellung bezog und als einer der schärfsten Kritiker der Bush-Administration in seinen Texten und Interviews auftrat - damit bewegte sich Xzibit nicht nur auf erwachsenere Zwischentöne zu, sondern schuf auch einen Gegenpol zu seinem Image als "Lifestyle-Automobilist", welches Woche für Woche mit "Pimp my ride" forciert wird. Seine Karriere als Schauspieler zeigt sich von eindrucksvollen Nebenrollen wie in "8 Mile" oder "De-Railed" hin zu einer Hauptrolle in dem Hollywood-Film "Gridiron Gang" - der Mann gewinnt auch in diesem Metier an Reife.
So beschreibt Xzibit den Schritt hin zur Eigenproduktion seines aktuellen Albums und der Suche nach neuen Themen: "Meine Perspektiven haben sich in den letzen Jahren enorm verändert, ich spüre, dass ich mich als Individuum, als Mann und als Vater entwickelt habe. Meine Texte auf "Full Circle" reflektieren das sehr stark, aber vor allem fühle ich mich nun inspiriert genug, um für alle Aspekte der Musik die Verantwortung zu nehmen, daher agiere ich nun auch als Produzent in eigener Sache. "Full Circle" schließt auf eine sehr persönliche Weise meine Dekade als Künstler in der Musikindustrie, und zeigt mir selbst, wie ich mir treu geblieben bin ohne dabei Wachstum, Entwicklung und Innovation auszuschließen.."
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