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am 18. August 2013
Getestete Version: Silber, mit 16-50 Objektiv

Nachdem ich selbst regelmäßig von den Reviews anderer Amazon Nutzer profitiere, ist nun eine gute Gelegenheit, ebenfalls etwas beizutragen. Die X-M1 ist im August 2013 erschienen und ich habe eines der ersten Exemplare ergattert – wenn auch nicht bei Amazon.

Vorweg: ich möchte NICHT die vielen ausführlichen und guten Reviews anderer Online-Quellen nachmachen, sondern eine sehr persönliche Sicht meiner Kaufentscheidung und Bewertung abgeben.

Woher komme ich? Ich bin Hobbyfotograf mit 15 Jahren Erfahrung mit allen möglichen Kameras. Vom Smartphone über Schnappschusskameras bis zu Nikon Spiegelreflexkameras (SLRs) mit einer inzwischen guten Auswahl an Objektiven.
In dieser Zeit lernt man vor allem, dass es keine „perfekte“ Kamera gibt, sondern nur Kompromisse bezüglich Preis, Gewicht/Größe und Performance.

Nach welchem Kompromiss habe ich gesucht?
Ein Smartphone ist toll, weil man es meistens dabei hat. Das ist immer besser, als ein Bild zu verpassen.
Meine Nikon D90 hingegen macht auch mit ihren 3 Jahren und 12 MP noch klasse Aufnahmen, ist super zu bedienen, fokussiert je nach Objektiv blitzschnell und die Auswahl an Objektiven ist gigantisch. Für wichtige Events (Familienfeiern, Konzerte etc.) gibt es nichts Besseres.

Die X-M1 sollte meine Kamera werden, die
- keine Kompromisse bei der Bildqualität macht (gleicher DX/APS-C Sensor wie bei den großen Brüdern X-Pro1 und X-E1). In meinem Fall sogar eine Verbesserung gegenüber der Nikon D90.
- Gewicht und Größe gegenüber meiner SLR deutlich einsparen
- eine Systemkamera mit einer vernünftigen Auswahl an Objektiven sein
- gut verarbeitetet und optisch ansprechend sein.

Was die X-M1 für mich NICHT sein sollte (weil jede Kamera ein Kompromiss ist):
- eine Kamera, die in die Hosentasche passt (= Smartphone)
- ein perfekt zu bedienende, ergonomische Kamera (= SLR)

Erfüllt die X-M1 meine Erwartungen? Ja, in (fast) jeder Hinsicht.

PRO
- Super Bildqualität. Auch bei hohen ISO Werten bis 3200/6400.
- Super Farben (perfekte Haut-Töne; Möglichkeiten der „analog-Filmsimulation“)
- Kompakt und leicht genug (wenn auch nicht für die Hosentasche)
- KIT Objektiv (16-50) günstig, leicht, mit guter Optik und Weitwinkel (16mm)
- Gute und weiter wachsende Auswahl an Objektiven
- Klasse Verarbeitung und Haptik – Kamera und Objektive (Ausnahme:Kit-Objektiv)
- Sinnvolle Möglichkeit der Anbindung von Smartphone und Tablet über WiFi

CONTRA
- KIT Objektiv aus Plastik und nicht sehr lichtstark (dafür günstig und leicht)
- WiFi bleibt hinter den Möglichkeiten von 2013 zurück (nur Transfer und Geo-Tagging möglich, keine Remote-Kamera-Auslösung)

Bin ich zufrieden? Absolut!
Die weiteren Investitionen in Objektive werde ich mit einem Gefühl tätigen, hier nicht auf das „falsche Pferd“ gesetzt zu haben. Ich bin sicher, das Fuji mit der X-Serie auf dem richtigen Weg ist.

****
Update nach ca. 2.000 Bildern und Erfahrungen mit dem 16-50 Kit sowie dem 35 1.4 Objektiv:

- 16-50 mm extrem nützliche Brennweite für Universal- und Urlaubsphotographie
- Optische Qualität des 16-50 absolut überzeugend
- Bildstabilisator funktioniert einwandfrei - erlaubt scharfe Aufnahmen ohne Stativ bis 1/6 Sekunde im Weitwinkelbereich
- 35 mm 1.4 optimal für Portaits und Aufnahmen bei nur wenig verfügbarem Licht
- Blitz liefert super Ergebnisse als Fill-in-Flash (z.B. Portraits bei Gegenlicht)
- Blitz lässt sich manuell 90 Grad nach oben klappen für Bounce-Flash (geht mit keiner anderen Kameras der X-Serie)
- schwenkbares Display extrem nützlich für alle Aufnahen, die nicht auf "Augenhöhe" erfolgen - Überkopf oder auf Bodenhöhe. Ermöglicht vollig neue "Perspektiven"...
- den fehlenden Sucher vermisse ich persönlich nicht, mit dem schwenkbaren Display komme ich prima bei allen Lichtverhältnissen klar.
- die Advanced Filter Optionen machen Spaß - vor allem Schwarz-Weiß mit der Option, eine definierte Farbe fabig zu belassen (rot, grün, blau, orange, gelb)
- beindruckende Bildqualität direkt aus der Kamera (jpg) bis ISO 3200/6400.
- Auto White Balance liefert in 99% sehr gute Ergebnise - nur minimale Nacharbeit in Lightroom bei wenigen Bildern notwendig.

Seit Kurzem besitze ich jetzt auch das Pancake 27mm 2.8.
Erste Tests sind sehr vielversprechend.
Jetzt habe ich fast eine X100s - aber mit der Option, auch andere Objektive zu verwenden :-)
Mehr zu dieser super kompakten Kombo, sobald ich etwas mehr Erfahrungen damit gesammelt habe...

********

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44 Kommentare|228 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. August 2013
Ich besitze neben den Nikons D4 und D800E bereits von Fuji die X-Pro1, die X-E1 und die X100S. Die X-M1 habe ich mir mit dem sog. "Pancake"-Objektiv 27 mm hauptsächlich für die Street- und Menschenfotografie gekauft. Des weiteren möchte ich - da diese Kamera so klein und leicht ist - auf Ihr dauerhaft ein Weitwinkel wie das hervorragende Zeiss Touit 12mm, 2.8 oder das gleich gute Fuji 14mm drauf haben, denn jeder Objektivwechsel hat trotz automatischer Sensorreinigung immer das Risiko, dass sich doch ein Staubkorn auf dem Sensor absetzt. Der kleine Body der X-M1 fällt in der Kameratasche kaum ins Gewicht und wenn das Weitwinkel schon vormontiert wurde, ist man einfach schneller.

Natürlich habe ich die kleine X-M1 einem ausgiebigen Test unterzogen. Ich habe aber nicht mit dem Kit-Objektiv 16-50 testen können, weil ich das nicht gekauft habe, da ich schon das 18-55 besitze. Objektive mit denen ich insbesondere die X-M1 und die hinsichtlich Bildqualität über jeden Zweifel erhabene X-E1 verglichen habe, waren das Fuji 27mm Pancake, das Fuji 35mm, 1.4, das Fuji 18-55 und das Zeiss Touit 12mm.

Bezüglich Bildqualität ist die X-M1, ich konnte es selbst kaum glauben, mit der X-E1 ebenbürtig. Schärfe, Farben, Kontrast auf höchstem Niveau. Evtl. werden bei der X-M1 die Farben einen Tick kräftiger dargestellt, das ist aber kaum erkennbar und hat mir teilweise sogar besser gefallen. Die Schnelligkeit des Autofokus war ebenfalls vergleichbar.

Mit dem 27er Pancake wiegt die Kamera mit einer Sonnenblende (die ich separat gekauft habe), dem Displayschutz (von GGS, Panasonic GF1 passt wie angegossen!) einer Handschleife, dem Handgriff (der die Kamera erst wirklich handlich macht) 565g. Mit dem 18-55er wiegt sie 695g. Eine Nikon D4 wiegt mit dem vergleichbaren 24-70 knapp 2,5 kg, eine D 7100 mit dem 24-70 runde 2 kg. Überraschend, ich habe die Aufnahmen der X-M1 mit der D4 verglichen. Bei niedriger ISO sind die Ergebnisse vergleichbar, ab 800 ISO hat die D4 geringe Vorteile bis ISO 6.400. Weiter ging es bei der X-M1 nicht.

Ich verstehe deshalb nicht, wie man eine D7100 mit einer X-M1 vergleichen kann. Die D7100 mit dem entsprechenden Objektiv ist 3x so schwer und so teuer und gefühlt 4x so groß. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass wenn man Menschen mit der niedlichen, etwas nostalgischen X-M1 und dem Pancake fotografieren will, diese sich gerne fotografieren lassen, wenn ich aber mit einer riesigen Spiegelreflex, wir der D4, anrücke, diese eher zurückhaltend bzw. verschreckt reagieren.

Jede Kamera für ihren Zweck. Wer eine leichte kleine Systemkamera mit einer hervorragenden Bildqualität sucht, ist mit der X-M1 bestens bedient. Die Kamera macht Spaß, hat viele Einstellmöglichkeiten, der ausklappbare Sucher (ein weiterer Kaufgrund) eignet sich für viele Zwecke (die ich mit den anderen Fujis und Nikons nicht machen kann) und fühlt sich, evtl. auch aufgrund des Handgriffs wertig und stabil an.

Aufgrund der Lichtempfindlichkeit der X-M1 brauche ich kaum zu blitzen, höchstens um Schatten aufzuhellen, das geht mit dem eingebauten Blitz gut. Wenn ich richtig Blitzen muss, kann ich auf dem vorhanden Blitzschuh (welche kleine Kamera hat das schon?) einen richtigen externen Blitz ansetzen.

Was ich an den anderen Fujis schätze und was die X-M1 nicht hat (irgendwo muss der niedrigere Preis ja herkommen) sind die fehlende Drahtauslösermöglichkeit und die Wasserwaage. Dass bei der Größe kein Sucher möglich war, ist klar, aber ich vermisse ihn doch manchmal. Auch hätte ich mir gewünscht, dass das Auslösegeräusch so lautlos wie bei der X100S ausfällt, der Auslöser ist aber ungefähr (so leise) wir bei der X-E1.

Bezogen auf die hervorragende Bildqualität, die sehr gute Ausstattung, die Größe, das Gewicht und natürlich den Preis verdient diese Kamera mindestens 5 Sterne.
1010 Kommentare|76 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. November 2014
Die Kamera macht tolle Fotos - was aber auch nicht weiter verwundert, da in ihr der gleiche Sensor arbeitet, wie in X-E1/2 oder X-Pro/X100. Das Schöne ist das super kompakte Gehäuse - und das trotz Wechselbajonett. Einziger Wehmutstropfen: Kein Sucher an Bord.
Übel wird es aber, wenn man bei den falschen bestellt. In meinem Fall bei Super Digital- die eine Rechnungsausstellung verweigern und - jetzt kommt das Beste: Amazon toleriert dieses Geschäftsgebaren und schaltet sich nicht aktiv ein - auch auf mehrmaliges Nachfragen nicht.
Fazit: Kamera = top; Super Digital und Amazon = schlecht/rechtswidrig und unverchämt
11 Kommentar|26 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 1. Februar 2014
Stil: inkl. XC 16-50mm Objektiv|Farbe: Silber|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Die X-M1 stellt das gehobene Einsteiger-Modell der X-Serie von Fujifilm dar und ist zugleich das günstigste Modell mit dem viel diskutierten X-Trans-Sensor. Im Endeffekt steht einer sehr guten Bildqualität, umfassenden Einstellmöglichkeiten und gutem Handling an Nachteilen vor allem die mittelmäßige Verarbeitung gegenüber. Interessant ist die Kamera für ambitionierte Nutzer, die die positiven Eigenschaften besonders zu schätzen wissen.

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Auftritt und Bedienung

Im Karton findet man das übliche Pflichtzubehör (Akku, Ladegerät, Kabel, Tragegurt, Bedienungsanleitung, CD mit Software) sowie - sehr löblich - eine Gegenlichtblende. Auch handelt es sich bei der gedruckten Bedienungsanleitung um eine umfangreiche Version (einsprachig in Deutsch), was heutzutage nicht mehr selbstverständlich ist.

Am Erlebnis beim Auspacken sollte Fujifilm im eigenen Interesse noch feilen - allzu billig mutet bereits die Verpackung an. Ich habe meine X-M1 aus einem dickwandigen, aber schief und abgestoßen aussehenden Karton befreit (was am Material liegt).

Der billige Eindruck setzt sich leider beim Kamerabody fort, der auf den ersten Blick, besonders von vorne und seitlich, sehr nach Plastik aussieht. An meinem Exemplar waren zudem noch Klebstoffreste am Rand der schwarzen Gummiauflage zu erkennen, die das Gehäuse umspannt. Die Reste habe ich mit dem Fingernagel weggekratzt. Das Gehäuse wies ab Werk bereits zwei kleine, aber tiefe Kratzer im silberfarben lackierten unteren Teil des Gehäuses auf. Das ist meilenweit entfernt von dem Eindruck, den ich von Kameras aus den Häusern Nikon, Canon oder Sony gewohnt bin - selbst in niedrigeren Preisregionen. Abgerundet wurde mein negativer erster Eindruck durch deutlich sichtbare Staubkörner (Kartonreste?) an der Bodenlinse des Objektivs (trotz Schutzdeckel) sowie am Sensor (!) in der Kamera selbst. Diese Flusen habe ich erst einmal vorsichtig weggepustet.

Die Bedienelemente machen überwiegend einen soliden Eindruck, insbesondere die beiden aus Aluminium gefrästen Einstellräder. Das schwarze Auswahlrad neben dem Display wirkt dagegen sehr plastikmäßig. Der Einschaltknopf ist etwas zu schwergängig und der Auslöser etwas klein und wackelig geraten. Ein großes Problem ist das aber nicht.

Ansonsten ist das Gehäuse griffig, die Bedienelemente sind übersichtlich platziert.

Das um 90° nach oben und unten schwenkbare Display ist hochauflösend, kontrast- und farbstark. Es lässt sich sehr hell einstellen, so dass die Bedienung auch in heller Umgebung kein Problem ist. Die Ausleuchtung ist bei meinem Exemplar allerdings etwas ungleichmäßig.

Der integrierte Blitz klappt nach Druck auf die mechanische Entriegelungstaste hoch nach vorn aus. Dadurch werden Abschattungen durch das Objektiv vermieden.

Das Kit-Objektiv hat ein Bajonett aus Kunststoff, ist aber gut verarbeitet. Der digitale Fokusring läuft geschmeidig.

Die umfangreichen Menüs wirken aufgeräumt und geben kaum Rätsel auf. Etwas unschön ist, dass die X-M1 sich nicht merkt, in welchem Menüpunkt man zuletzt war. Auf Menüeingaben reagiert die Kamera insgesamt recht zügig.

Anzeigen, Bedienelemente und Funktionen lassen sich recht weitreichend konfigurieren. In diesem Sinne richtet sich die Kamera deutlich an Fotografen, die etwas Erfahrung mitbringen und das Gerät eher gezielt einsetzen möchten.

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Fotoqualität und Funktion

Die Bildqualität von Fotos aus der X-M1 ist insgesamt ausgezeichnet und liegt auf dem Niveau von (Einsteiger-) DSLRs. Die Detailauflösung ist sehr gut, die Wiedergabe von Kontrasten und Farben ebenfalls. Auch beim Rauschverhalten überzeugt der Sensor, obwohl die ISO-Angaben der Kamera mit Vorsicht zu genießen sind - dazu später mehr.

Das Kit-Objektiv macht seine Sache sehr ordentlich. Verzeichnung und Vignettierung halten sich in engen Grenzen. Die Abbildung weist im Weitwinkelbereich auch bei offener Blende nur leichte Randunschärfen auf, ab etwa Blende 5 wird das Bild bis in die Ecken scharf. Im Detail ist eine laterale CA sichtbar, die übrigens von der Kamera für die JPEG-Ausgabe nicht herausgerechnet wird.

Der Weißabgleich produziert kaum Ausrutscher, und auch die Belichtungsautomatik arbeitet recht zuverlässig. Nur mit Gegenlicht-Situationen kommt sie nicht so gut zurecht und produziert wechselnd leicht über- und unterbelichtete Aufnahmen.

Die Kamera wacht beim Einschalten sehr zügig auf - nach weniger als zwei Sekunden ist sie schussbereit.

Die Auslöseverzögerung an sich ist kaum wahrnehmbar. Wenn man mit Bildkontrolle auslösen möchte, kommt es aber auch auf die Verzögerung des Livebildes auf dem Display an. Sie ist bei der X-M1 spürbar, liegt aber noch völlig im grünen Bereich.

Wirklich klasse ist der Autofokus, der sehr flott und treffsicher arbeitet.

In Serie schießt die X-M1 wahlweise 3 oder max. 5,6 Bilder pro Sekunde. Bei Aufzeichnung von RAW und JEPG (hohe Qualität) ist nach zehn Bildern der interne Zwischenspeicher voll, und es geht (abhängig von der Speicherkarte) mit ca. 0,3 Bildern pro Sekunde weiter.

Eine WLAN-Verbindung zu meinem Android-Smartphone konnte ich weder mit der "Camera"- noch mit der "Photo Receiver"-App herstellen, obwohl sich die Geräte gegenseitig erkannten (beide Apps lt. Beschreibung in Google Play kompatibel mit der X-M1). Eine Steuerung der Kamera per WLAN, was ich am interessantesten fände, ist aber ohnehin nicht möglich, sondern nur die Übertragung von Fotos.

Per USB überträgt die X-M1 noch akzeptable 13,6 MB/s zu meinem PC. Etwas blöd ist, dass bei Übertragung der Fotos auf den PC das Änderungsdatum der Dateien auf den Übertragungszeitpunkt und nicht auf den Aufnahmezeitpunkt gesetzt wird. Leider lässt sich der USB-Anschluss nicht (wie etwa bei Sonys NEX-Kameras) von MPT- auf Massenspeicher-Modus umstellen.

Für eine Systemkamera ohne Sucher ist die Akkulaufzeit sehr gut - erst nach etwa 450 Bildern (ohne Blitz) verschwindet das erste der drei Segmente der Akku-Status-Anzeige.

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X-Trans-Sensor und Bildqualität im Vergleich

Um die Qualitäten des X-Trans-Sensors ranken sich einige Gerüchte. Der Sensor ist recht leistungsfähig, seine besondere Konstruktion erschwert aber die Programmierung (guter) RAW-Konverter.

Um die X-M1 besser einordnen zu können, habe ich Fotos eines Test-Aufbaus (viele Farben, Schattierungen, Texturen) mit der X-M1, der Sony NEX-5T und der Nikon Coolpix A geschossen. Verglichen habe ich alle ISO-Stufen bis 6400 in JPEG (aus der Kamera), in RAW und nach JPEG-Konvertierung durch die mitgelieferte Software (Raw File Converter EX von Silkypix) sowie durch Adobe Camera Raw.

Ergebnis Nummer eins war, dass die X-M1 bei der ISO-Empfindlichkeit schummelt. Im direkten Vergleich mit den beiden anderen Kameras sind bei gleicher Blende und Empfindlichkeit die Belichtungszeiten durchgehend verdoppelt. Man darf also die ISO-Werte der X-M1 gedanklich getrost halbieren, was ich im Vergleich auch getan habe. Passenderweise bietet die X-M1 als niedrigste Empfindlichkeit ISO 200 an, entsprechend also der üblichen Einstiegsempfindlichkeit ISO 100.

Ergebnis Nummer zwei: Der interne JPEG-Konverter der X-M1 macht seinen Job im Vergleich sehr gut. Dabei fallen die Ergebnisse bei hohen ISOs sauberer, aber auch im Gesamtbild deutlich weicher aus als bei der NEX-5T und insbesondere bei der Coolpix A (die das Rauschen bei der JPEG-Ausgabe kaum unterdrückt). Kontraststarke Details werden von der X-M1 noch recht gut erhalten, zarte Texturen leiden aber etwas. Die Konvertierung gelingt inzwischen auch mit Adobes Camera Raw (neuste Version 8.3) recht gut. Mit feinen, regelmäßigen Strukturen kommt der interne Konverter der Kamera aber immer noch besser zurecht. Camera Raw und auch der Silkypix-Konverter produzieren hier leichte Artefakte in Form von Farbschlieren.

Ein Blick auf die Rohdaten zeigt, dass das Farbrauschen bei der X-M1 etwas weniger prägnant ausfällt als bei den beiden anderen Kameras. In puncto Helligkeitsrauschen und Detailwiedergabe liegt sie etwa in der Mitte zwischen der NEX-5N und der Coolpix A (die den Sensor der D7000 besitzt und wie die X-M1 keinen Tiefpassfilter).

Ansonsten lässt sich die interne JPEG-Ausgabe recht weitgehend konfigurieren, was die Notwendigkeit eines RAW-Workflows weiter reduziert. Mit den Voreinstellungen belegen JPEG aus der X-M1 je nach Bildinhalt und Rauschen etwa 3 bis 7, typisch 5 MB. RAWs (Fujifilms RAF-Format) belegen recht konstant je 25,5 MB.

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Videos

Full-HD-Videos aus der X-M1 wirken kontraststark, scharf und klar, aber mit 30 Bildern pro Sekunde etwas unruhig. Sie weisen unschönes Kantenflimmern und Treppenartefakte auf. Helligkeitsregelung und Autofokus funktionieren dafür recht geschmeidig.

Der mit einem tieffrequentem Hintergrundrauschen unterlegte Ton ist klar und deutlich - trotz zweier Tonspuren und Aufnahme mit einem Stereo-Mikrofon kann man aber einen Stereoeffekt höchstens erahnen.

Insgesamt ist die Videofunktion gut brauchbar, allerdings nur für moderate Ansprüche. An die Videos der NEX-5T kommen die Ergebnisse aus der X-M1 nicht heran. Mit ca. 4,5 MB pro Sekunde sind sie zudem sehr platzhungrig. (Technische Daten Video: max. 1080p, 29,97 fps, AVC High Level 4.1, ca. 36 Mbps; Audio: Stereo PCM, 48 KHz, 1536 Kbps.)

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Fazit

Es ist verständlich, dass Fujifilm die X-M1 durch Sparmaßnahmen von der teureren X-E2 abgrenzt. Die Verwendung von Kunststoff ist in Ordnung. Die Verarbeitung sollte aber bei einer Kamera dieser Preisklasse besser ausfallen. Dafür und für die anderen oben erwähnten kleinen Defizite ziehe ich einen Stern ab.

Im Fotobetrieb weiß die X-M1 aber sehr wohl zu überzeugen. Sie liefert eine ausgezeichnete Leistung. Die Kamera ist weitreichend konfigurierbar und problemlos im Handling. Insgesamt gebe ich eine Empfehlung und vier Sterne ****.
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am 18. Februar 2015
Anhand der Aussagen über die Trägheit des AF und der angeblich billigen Verarbeitung habe ich lange gezögert, diese Kamera zu kaufen - völlig unbegründet - wie sich herausstellte. Die Kamera kostet schlappe 500,-- Euro. Dafür erhält man eine Kamera mit einem Top-Sensor und einem durchaus brauchbaren Objektiv.Nicht so schnell wie eine DSLR - aber zügig genug um die meisten Situationen in den Griff zu bekommen (eine Canon G1x habe ich damals zurückgesendet, weil der AF so langsam und für mich unbrauchbar war). Die Kamera ist nicht aus Eisen geschmiedet aber dennoch gut verarbeitet. Ich benutze die Kamera mit dem 18-55 / 2,8-4,5 - das gegenüber dem 16-50iger Kit deutlich wertiger ist. Es verleiht dem Gerät eine ansprechende Haptik - ist aber auch deutlich schwerer. Die Bildqualität der Kombination ist umwerfend. Über höhere ISO-Einstellungen muss man sich keine Gedanken machen - bis ISO 3200 kann man die ISO-Automatik bedenkenlos einsetzten. Der kleine Blitz reicht in vielen Situationen als Aufhellblitz aus (einen Festsaal kann man nicht damit ausleuchten - dafür ist er auch nicht gedacht). Man kann ihn bedenkenlos einsetzten - überblitzte Gesichter findet man kaum. Für mehr kann man einen größeren Blitz aufstecken. Als Zubehör empfehle ich den Handgriff und die Daumenablage - beides verbessert die Handhabung ungemein - besonders, wenn man ein schwereres Objektiv benutzt.
Die Kamera ist ein Einstiegsgerät für die spiegellose Kamerawelt - nicht mehr und nicht weniger. Sie eignet sich für den ambitionierten Einsteiger oder Gelgenheitsfotograf. Wer von einer Kompaktkamera umsteigt, sollte sich darüber im Klaren sein, dass Kameras mit größeren Sensoren und lichtstärkeren Objektiven keine Knipsen sind. Vorkenntnisse über das Zusammenspiel von Blende und Zeit sind notwendig (Tiefenschärfe)um gute Ergebnisse zu erzielen. Wer professionell fotografiert ist hier ebenfalls falsch und sollte sich die größeren Modelle ansehen, die mehr Möglichkeiten bezüglich Einstellung und Bildkontrolle bieten. Die XM1 eignet sich auch für hochwertige Objektive aus der Fujifamilie. Das 18-135 ist zwar nicht billig aber für ein Zoom umwerfend gut - ebenso das 18-55 mit einer Anfangsblende von 2,8. Die Fuji Kit-Objektive sind im Vergleich jedoch zu manch anderen Herstellern wirklich gut und für den Einstieg ausreichend.

Für mich ist diese Kamera genau richtig - für Urlaub und Familie und erfreue mich an den wirklich guten Ergebnissen. Nörgler haben hier entweder eine komplett fasche Erwartungshaltung oder können mit dem Gerät nicht umgehen.

Nachtrag v. 30.06.2015 - Ich habe zwischenzeitlich auf die X-E1 gewechselt. Der Grund war, dass der AF der M1 trotz sorgfältigen Fokussierung häufiger mal daneben lag. Ich habe mir daher im Fachgeschäft eine X-E1 /18-55er Kit gekauft. Haptik und Bedienbarkeit wie vom anderen Stern. Wer Motivprogramme nicht benötigt, sollte 100 Euro mehr ausgeben und bekommt dann eine Kamera, die in einer ganz anderen Liga spielt. Das 18-55 2,8 Kit-objektiv ist einfach umwerfend. Das macht die M1 natürlich nicht schlechter!
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am 3. November 2013
Zuerst möchte ich sagen, dass ich bisher immer von den Rezessionen hier profitiert habe, daher wollte/muss ich auch mal helfen.
Ich fotografiere seit ca 18 Jahren vorwiegend Nikon, absolute hobbymäßig. Meine letzte Spiegelreflex war die D7000. Nun will aufgrund der Größe und des Gewichts auf eine Systemkamera wechseln. Aufgrund der zahlreichen Tests und Berichte kam die Wahl auf die Fuji X-M1. Das Bildqualität hier immer hoch gelobt. So nun zu meinen Erfahrungen.
Die Bildqualität ist absolut perfekt, hier kann sich die die Fuji locker mit DSLRs messen. Auch das Rauschverhalten ist überragend. Viel besser als bei meiner alten D7000. Hier könnte ich locker 5 Sterne vergeben. Auch der kleine Blitz überzeugt. Keine Überbelichtung perfekte Hauttöne auch bei kurzer Distanz. Der Clou ist, dass man den Blitz mit dem Finger nach hinten biegen kann um so über Kopf zu blitzen. Dies funktioniert auch super. Die Bedienung ist einfach und selbstklärend. Das Menu übersichtlich. Die Drehräder gut zu erreichen und zu bedienen. Auf die ganzen Zusatzfunktionen wie Wlan, Filter, Effekte kann ich nicht eingehen, da ich diese nicht getestet habe.
nun zum Schatten:
Der Autofokus ist wirklich sehr langsam und absolut nicht geeignet bei Motiven die sich schnell bewegen (rennendes Kind), auch bei schlechtem Licht hat dieser Probleme sogar fest stehende Motive scharf zu stellen. Dies wurde schon z.B. beim Chip.de test bereits bemängelt. Meine Feststellung war, dass der Autofokus im Automatikprogramm schneller war als im M Modus.
Das Kit Objektiv und das Gehäuse fühlen sich für mich sehr billig an. Dies ist natürlich ein rein subjektives Empfinden. An der Front Gehäuse Lederimitation konnte man diese leicht eindrücken und es knarzte ein wenig. In dieser Preisklasse für mich nicht akzeptabel. Deshalb habe ich die kamera nun zurück geschickt.
Ich werde aber trotzdem weiter bei Fuji bleiben und mir die nächste höheren Modelle anschauen. Da mich die Bildqualität, Schärfe und Rauschverhalten extrem überzeugt haben. Hoffe euch ein wenig weitergeholfen zu haben.
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am 12. Februar 2014
Stil: inkl. XC 16-50mm Objektiv|Farbe: Silber|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Vorab. Wie - fast - immer werde ich im ersten Kommentar einen Link mit Beispielfotos hinterlegen, damit Sie nach dem Lesen dieser Rezension auch etwas Greifbares zum Anschauen haben.
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- Durch ihren doch eher langsamen Autofokus ist die Kamera definitiv keine Schnappschusskamera.
- Auch Videos sind keine Stärke der Kamera. Der langsame Autofokus macht sich auch hier bemerkbar. Er benötigt auch dort immer etwas länger um nachzukommen.

+ Wer hingegen so wie ich durch ein Objektiv mit Festbrennweite (EOS 100 - 50mm/1,4) sozialisiert wurde, geht anders an die Fotografie heran. Mir ist es nicht so wichtig, wenn mir so manches Foto entgeht, da ich dafür dann wieder andere Aufnahmen machen kann, die mit anderen Kameras/Objektiven nicht möglich sind.

Die X-M1 hat definitiv das Potential mich auf Dauer anzusprechen. Bei der Qualität der bisherigen Aufnahmen ist der Kauf einer Festbrennweite - wahrscheinlich 35mm - fest eingeplant. Allerdings erst dann, wenn ich mich noch mehr mit den Funktionen der Kamera beschäftigt habe.
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+ Die Verarbeitung der Kamera macht einen sehr gute Eindruck, und auch das Kit-Objektiv wirkt gut verarbeitet.
++ Mit dem Kit-Objektiv gelangen mir Aufnahmen in Innenräumen ohne Blitz in ISO 3200 auf denen kein merkliches Rauschen erkennbar ist, und die mich sprachlos zurückgelassen haben.
++ Überhaupt finde ich die Bildqualität exzellent.
+ Die Bedienelemente sind logisch und sinnvoll angeordnet.
- Einzig eine programmierbare Taste neben der Fn-Taste um Belichtungswerte und Brennweite zu speichern, habe ich vermisst.
+ Entgegen der Testberichte hat sich bei mir kein Einstellrad verstellt.
+ Das um die eigene Achse drehbare LCD-Display hat eine gute Auflösung und Qualität, …
+ … und macht so manche Aufnahme überhaupt erst möglich, ohne dass man sich verrenken muss.
+/- Einmal wurde das Sonnenlicht so reflektiert, dass das Licht aus mehreren Richtungen auf das Display traf. Da konnte ich natürlich nichts mehr auf dem Display erkennen.

+ Bisher dachte ich immer, dass wirklich übersichtlich gestaltete Einstellungsmenus eine besondere Domäne von Canon seien. Die X-M1 hat mich hier definitiv eines Besseren belehrt. Es gibt da tatsächlich noch eine Steigerung.
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Fazit: Wer eine Kamera sucht, die auch bei hohen ISO-Werten nicht einknickt, und eine wirklich gute Aufnahmequalität besitzt, ist bei dieser Kamera sehr gut aufgehoben. Der langsame Autofokus stört mich zwar weniger, dennoch ziehe ich hierfür einen Stern ab. Vielleicht legt Fujifilm mit dem Nachfolger der X-M1 hier ja nach.

Sollten sie noch Fragen zu einzelnen Punkten meiner Rezension haben, so beantworte ich diese gerne in den Kommentaren.

Sollte mir noch etwas Negatives oder Positives auffallen, so werde ich dies hier vermerken.
11 Kommentar|23 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Hallo,

ich weiß, die X-M1 im Kit mit den beiden XC-Objektiven ist sicherlich nicht das neueste Angebot aber trotzdem saugut.

Woher komme ich?
a) Nikon Vollformat (Df) mit einigen Objektiven
b) Nikon P7100-Bridge bzw. noch kleiner und kompakter - eine P330

Was wollte ich?
Ganz einfach - irgendwas dazwischen, da meine Töchter die D5000 bzw. die D5100 mit je beiden Kit-Objektiven "fest im Griff" haben.

Nochmal eine D5xxx, z.B. D5300? Hatte ich überlegt, wollte aber tatsächlich was kompakteres haben - also spiegellos mit großem Sensor (Four Third oder besser APS-C) mit einem Universalzoom oder eben wieder einem Standardzoom und einem Tele dazu. Mehr wie 700 Euro wollte ich eigentlich nicht ausgeben ... und hatte Glück, das Kit hier lag weit darunter.

Es stimmt, was die anderen Rezensenten schreiben - für die Größe und das Geld bietet die Kombi eine excellente Leistung - klar eine Df mit 1.8/85mm spielt in einer anderen Liga, das war mir aber sehr wohl alles vorher klar. Die Frage war nur: Wie weit weg liegt diese Kombi? Nun, die Df mit besagtem Objektiv kostet ca. das 6-fache, wiegt mit äquivalenten Objektiven wohl auch das 6 fache aber die Bilder sind keine 6x besser.
Kurz: Die X-M1 überraschte mich auf voller Linie, mit beiden Gläsern, bei allen Brennweiten. Ich bin mehr als schwer beeindruckt.

Ich habe keine Ahnung, was es an der Kamera zu meckern gibt. Gut, der AF ist nicht der schnellste (er schießt manchmal über's Ziel hinaus, kommt zurück aber dann sitzt es) - das war mir klar - aber was soll das? Eine X-M1 ist doch nicht als Action-Kamera gebaut worden! Dafür passt weder das Konzept, nocht die Haptik, noch die Größe. Nicht mal meine Df wäre dafür geeignet. Dazu braucht es Kameras die bombensicher in der Hand liegen - auf den ersten Griff, der Zeigefinger muss hier von alleine auf den Auslöser fallen und vor allem, eine schnelle Action-Kamera braucht einen Sucher! Hat die X-M1 nicht - also ungeeignet. Der AF ist besser/schneller/genauer als bei meiner P7100-Bridge - und das Teil hat in etwa soviel gekostet wie das gesamte Kit hier.

Zur Bestätigung - jupp - alles Plastik - dafür auf hohem Niveau verarbeitet und sehr leicht. Die XC-Objektive laufen prima - der Zoom geht weich mit einem gewissen Widerstand aber gleichmäßig weich über den gesamten Zoombereich in beide Richtungen - sehr gut. Beide Objektive liefern eine sehr gleichmäßige Leistung ab, keines fällt irgendwo in der Leistung besonders auf oder fällt besonders ab. Ich mag das nicht, da man sonst in Bilderserien sehr gut sieht welches von beiden welches Objektiv ist. Ich lass jetzt mal bewußt die Pixellupe in der Schublade, das braucht es nicht, die Objektive sind wirklich jeden Cent wert.

Die Kamera ist von der Bedienung her - aus meiner Sicht - idiotensicher zu bedienen, läßt aber jede Menge Spielraum für kreativ orientierte Einsteiger- und Aufsteiger-Fotografen. Das Menü ist umfangreich, Anfänger müssen sich hier wirklich durchwühlen - und das meine ich positiv, um die eigene Kreativität mit den Möglichkeiten der Kamera abzugleichen. Das wird lange nicht langweilig.

Der Sensor ist tatsächlich eine Klasse für sich. Der APS-C-X-Trans Sensor der M1 lohnt allemal die zusätzliche Investition, sollte jemand (noch) wie ich abwägen wollen zwischen der X-A1 und der X-M1. Schon im Laden mit gleicher XC-Linse zeigte den Unterschied über's Dsiplay zugunsten der M1 eindeutig. Also, wer die Wahl hat sollte tatsächlich zur M1 greifen, der Sensor ist bestimmt einen Aufpreis von 100 Euro wert.
Das Zusammenspiel bildet "knackig" kontrastreich ab mit eher "bunten" Farben - das hab' ich aber von Fuji nicht anders erwartet. Im Standard - und als Nikon-Nutzer - sage ich, die Farben sind etwas übersättigt, der Kontrast ist ok, ggf. etwas zu knackig. Das ist aber Geschmacksache, das mögen andere ganz anders sehen. Ich mag's halt eher etwas neutraler, ggf. flauer.

Einstellhilfen für manuelles Scharfstellen: Links- oder Rechtsanschlag für Unendlich frei wählbar. Eine Entfernungsskala wird ins Display eingeblendet und - wenn man will - ein Balken darübergelegt für den zu erwateten Tiefenschärfenbereich, was z.B. bei Makroaufnahmen sehr hilfreich sein kann. Edel, edel für so eine kleine, preiswerte Kamera.

Was auch eine Wucht ist - bis ISO 1600 quasi ohne Rauschen einsetzbar - gaaanz toll für dieses Geld. Auch ISO 3200 ist noch gut nutzbar, bei 6400 rauscht es für mich schon zuviel. Das kann die Df zwar besser aber die P7100-Bridge hat 0,0 Chance gegen die X-M1.

Die Bedienung ist durchaus in Ordnung, die Kamera liegt für ihre Größe wirklich gut in der Hand, ich empfehle aber (für derzeit kleines Geld) noch den externen Handgriff. Manko ist nur, dass er abgeschraubt werden muss, möchte man ins Kartenfach um z.B. den Akku zum Laden zu entnehmen. Der Akku kann nicht über USB-Kabel geladen werden, schade. Vermissen tue ich nur eines: Dass die beiden Funktionsräder andersrum geschaltet werden können, also das hintere Rad für die Belichtungskorrektur und das obere Rad dafür z.B. zur Blendensteuerung bei der Zeitautomatik. Naja, ich werde mich daran gewöhnen ... man kann nicht alles haben - und so sind die Bajonette der Objektive auch aus Plastik, laufen dafür aber wie Butter. Das kenne ich von den 5000/5100er Kits, da ist es nicht anders und die Bajonette halten trotzdem. Beim Nikon-Service sagte man mir mal, wenn was ist, Schrauben runter, neues Bajonett drauf - fertig ... und kostet nicht die Welt. Käme aber äußerst selten vor. Gab' bei den Nikons noch nie Probleme damit.

Zusammenfassung: Begeisterung auf voller Linie - Gewicht gering, Verarbeitung hoch, Sucher vermisse ich nicht (wäre mir wohl auch zu fummelig), deutliche Steigerung zu meiner Bridge - insgesamt noch gut reisetauglich (das Tele ist vielleicht ein wenig groß geraten, trotzdem aber leicht) ... und vor allem: tolle Bildqualität. AF etwas träge aber noch im grün-gelben Bereich, sozusagen. Toller Kompromiss - das mag ich und deshalb auch volle 5 Sterne.

Hoffe zur Entscheidungsfindung beigetragen zu haben :-)

Hinweis:
*** Katzenbild (Detail) - XC50-230 - 230mm (eff. 350mm) Tele - Blende 8 / ISO 800 - 1/80sec (!) aus der Hand - out of the box (keine Nachbearbeitung, geschnitten auf 1500x1000) - erstklassige Schärfe / Details.
*** Fratzenbild: XC16-50 - 50mm (eff. 76mm) - Blende 8 / ISO 400 - 1/280sec - out of the box (keine Nachbearbeitung, verkleinert auf 1600x1067) - hervorragende Licht-Balance
(rechte Maustaste -> "Grafik speichern unter" um die Bilder in groß zu sehen)

Gruß, Rounder6
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TOP 1000 REZENSENTam 10. Januar 2014
Stil: inkl. XC 16-50mm Objektiv|Farbe: Silber|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Die Fujifilm X-A1 gibt es im Kit mit dem XC 16-50mm für 599,- € (UVP), die X-M1 für exakt 200,- € mehr. Außer einer unterschiedlichen Palette an Gehäusefarben sind die beiden Kameras in allem absolut identisch: Materialmix, Gehäuseabmessungen, Gewicht, Bedienknöpfen und -rädern, Monitor, Prozessor, etc. - bis auf den Sensor. Während die preiswertere Variante einen 16,3 Megapixel APS-C CMOS Sensor verbaut bekommt, greift die X-M1 auf einen 16,3 Megapixel APS-C X-Trans CMOS Sensor zurück.

Der Sensor macht also den kleinen (aber auch feinen?) Unterschied!

Was ist jetzt aber so speziell an dem X-Trans Sensor? Die zufällige Anordnung des Farbfilters (ähnlich der Körnung eines analogen Films) macht laut Fujifilm den Entfall des Tiefpassfilters möglich; eine Technologie, die spätestens seit der Nikon D800E "in aller Munde" ist und schärfere Bilder / höhere Auflösung verspricht. Somit ist die X-M1 zur X-A1 quasi das, was die Nikon D800E zur D800 ist, die Schwester mit den vermeintlich besseren "inneren Werten", das Modell für den "Connaisseur".

Schade, dass sich die "inneren Werte" nicht auch außen in einem gewissen Maße widerspiegeln, denn während man der X-A1 das billig anmutende Kunststoffgehäuse vielleicht gerade noch so verzeihen kann, kratzt die X-M1 bereits Preisregionen, in welcher ich persönlich dies nicht mehr als charmanten Faux-Pas ignorieren kann, sondern mich wirklich jedes Mal an der billigen Haptik störe, wenn ich die Kamera in die Hand nehme. Das ist wie ein 5-Sterne-Hotel mit Papptellern und Plastikbesteck, wie ein edler Tropfen aus der PET-Flasche oder wie eine Limousine der gehobenen Mittelklasse mit Kunstledersitzbezügen. Sorry, für knapp 800,- € erwarte ich da mehr! Speziell in der schwarzen Ausführung wirkt das Kit-Objektiv geradezu schäbig, die identische Variante in Silber an der X-A1 in Rot sieht das deutlich edler und hochwertiger aus. Das gibt für die X-M1 einen gehörigen Punktabzug!

Jetzt aber zurück zu den inneren Werten. Obwohl ich selbst ausschließlich in RAW fotografiere denke ich, dass die Ausgabe in JPEG eher auf das breite Interesse der potentiellen Klientel stößt und somit ein Wort hierzu.

JPEG:

Das überraschende Ergebnis zeigt, das die Standardeinstellungen der preiswerteren X-A1 für augenscheinlich "schärfere" (oder genauer durch den Prozessor stärker geschärfte) Bilder sorgt, mit geringfügig höherem Kontrast und stärkerer Rauschreduzierung. Details / Kanten bei höheren ISO-Werten scheint die X-A1 besser zu erfassen, während dunkle Bereiche dabei mehr Details verlieren als mittlere Töne oder Highlights. Diese Unterschiede lassen sich durch den versiert(er)en Anwender in der Nachbearbeitung jedoch nahezu ausgleichen, genauso wie die geringen Unterschiede im Weißabgleich / in der Farbwiedergabe - hier tendiert die X-M1 eher zu Magenta-Tönen. Wer also bei der X-M1 gleichwertige Resultate direkt aus der Kamera erhalten möchte, sollte sich mit den JPEG-Einstellungen befassen und von den Werkseinstellungen abweichen.
Fazit: Ganz ehrlich - wer sowieso nur JPEG schießt und die Ergebnisse keinem weiteren Workflow zukommen lässt, der sollte lieber das Geld sparen und zur günstigeren X-A1 greifen... es sei denn das eigene Ego soll mal wieder befriedigt werden.

RAW:

Wie sieht also der Vergleich bei RAW aus?

Ich persönlich störe mich immer daran, wenn für Vergleiche der Bilder die Standardeinstellungen der RAW-Converter verwendet werden. KEIN Fotograf, der seine Aufnahmen einem Workflow unterzieht, wird ohne eine aktive Verbesserung der Ergebnisse durch Anpassung der Einstellungen ein JPEG erzeugen. Daher möchte ich nur sagen, dass mit den entsprechenden Eingriffen (z.B. in Lightroom) beide Kameras sehr gute Ergebnisse liefern, die sich am Bildschirm nur noch bei Vergrößerungen jenseits der 100% marginal unterscheiden lassen, und die auch professionellen Ansprüchen gerecht werden.

Fazit:

Nur im direkten Vergleich und bei extremer Vergrößerungen lassen sich am Bildschirm geringfügige Unterschiede zwischen den beiden Kameras feststellen. Beide Kameras liefern trotz Kit-Objektiven sehr gute Ergebnisse in Sachen Bildqualität, die sich vor den schwereren DSLRs mit APSC-Senoren in keinster Weise verstecken müssen. Da die X-M1 in Sachen Material, Bodyausführung, Bedienung, Prozessor, Autofokus etc. absolut identisch mit der X-A1 ist, kommt sie auch it allen Vor- und Nachteilen, die eine CSC im Vergleich zu einer DSLR z.B. mit sich bringt. Daher mein doch etwas enttäuschtes Fazit:

Die X-M1 macht aus einem X-A1-Besitzer auch keinen besseren Fotografen und rechtfertigt für die wenigsten den stolzen Aufpreis!
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am 22. August 2013
In unserem Haushalt existieren derzeit eine Sony Nex5n und 6 als Neuzugang jetzt die Fuji X-M1 mit dem 18-55er Objektiv. Nach zwei Wochen intensiver Nutzung und einigen Fototouren möchte ich jetzt doch meine Meinung äußern, die eine oder andere Kritik zwingt ja gerade dazu.
Die Fuji ist (wenn man mit den Nexen unterwegs gewesen ist) wohl durch das größere Objektiv erst einmal ein gewichtiges und etwas Kopflastiges Stück Technik. Der Unterschied ist deutlich, unterstreicht allerdings nach der Gewöhnungsphase den sehr wertigen Eindruck. Das Anfassgefühl welches die Fuji erzeugt ist toll und steht den zahlreichen anderen Kameras die ich besessen habe in nichts nach.
Ich vermisse einen Sucher als Brillenträger eher selten, das klasse Display besitzt eine Einstellung für helle Umgebung und ist damit selbst im Sonnenlicht noch erkennbar.
Die Leistungsfähigkeit des internen Blitzes ist im Übrigen über die Leitzahlangabe definiert, damit kann man sich vor dem Kauf prima informieren ob die Leistungsfähigkeit zum eigenen Anspruch passt ;-) böse Überraschungen habe ich bei diesem Thema nicht festgestellt.
Bisher ist der Autofokus (ohne Sportaufnahmen getestet zu haben) hinreichend schnell und zuverlässig.
Nach zahlreichen Testbildern, zum Bildhaft machen der verschiedenen Einstellungen, habe ich die Grundeinstellung für das Erzeugen „Meines“ gewünschten Bildeindruckes gefunden. Die Fuji bietet die Bandbreite um Ergebnisse für verschiedene Fotografengeschmäcker produzieren zu können. Ich spreche hierbei von JPG direkt aus der Kamera, Nachbearbeitung am Rechner wird ja nicht von jedem gewünscht und ist aus meiner Sicht auch bei etlichen Fotos nicht nötig. Die Bildqualität empfinde ich als hervorragend allerdings ist das auch bei Sonys Nexen der Fall. Mir scheint der Sensor der Fuji noch etwas mehr Spielraum zur Nachbearbeitung zu geben und in der 100% Ansicht einen Hauch mehr Details zu produzieren. Das von mir ausgewählte Objektiv der Fuji ist allerdings hochwertiger und wird seinen Anteil an diesem zarten Vorsprung haben.
Die Fuji-Farben sind in der Standarteinstellung und Sättigung -1 für mich toll.
Die X-M1 ist die erste Kamera bei der ich die niedrigste Entrauschungsstufe (-2 ) nutze, der Sensor bietet diesen Spielraum ISO6400 gefällt mir gut und die Details der Bilder bleiben erhalten.
Bei dem Kauf war ich mir nicht sicher welches Kamerasystem in unserem Haushalt bleibt…. Es bleiben Beide. In die Sony Nex6 hat sich meine Frau verliebt, ich mich in die Fuji. Das ist ein Happyend welches mir durchaus die volle Sternezahl wert ist ;-)
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